User in diesem Thread gebannt : Neben der Spur |



Es könnte auch daran liegen, dass der propgaierte "Vorteil" der batterieelektrischen Mobilität nur für einen Teil der Gesellschaft wirklich zum Vorteil gereicht.
Es gibt da diverse - selbst von der e-Autolobby nicht widersprochenen - Studien, dass die batterieelektrische Mobilität, wenn man auf externe Schnellladestationen angewiesen ist - nicht günstiger ist als die Nutzung eines Fahrzeuges mit Otto- oder Dieselmotor und wenn man zum sogenannten "ad hoc-Lader" gehört sogar erheblich teurer.
Die Verbraucher sind also nicht unbedingt "doof" - sondern erkennen, dass dieses Konzept für die entsprechende Person nicht geeignet und - für ein Fahrzeug der Golf-Klasse mit e-Antrieb 40K hinzulegen, während man für 20 K einen Verbrenner bekommt ist halt immer noch ein nicht zu unterschätzendes Argument.
Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch



,,,,und wieder tappt man in die Falle.
Glaubt irgendwer dass es Herr / Frau MüllerMeierSchulze interessiert wie hoch der Wirkungsgrad istNein, Herr / Frau MüllerMeierSchulze interessieren sich für die Kosten. Ob man nun mit Strom doppelt so viele Kilometer fahren kann - so what - wenn der Strom, subventionsbereinigt, teurer ist als das Benzin / Diesel fährt man eben weiter ein Fahrzeug mit Otto- oder Dieselmotor.
Wenn man aber bei der Stromherstellung auf massivst ineffektive und ineffiziente Methoden setzt kann elektrische Energie nicht günstig werden
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Wer nun warum, wieso und weshalb ist irrelevant - relevant ist die Realität und das sind nun einmal 20 Mrd. € + X und die zahlst Du mit - auch wenn Du nicht eine Wattstunde Strom "zukaufen" musst und alleine Deinen Energiebedarf über Deine PV-Anlage decken kannst oder von mir aus bei Tibber den Strom umsonst bekommst.
Je mehr Du also verdienst (und damit mehr Steuern bezahlst) umso teurer wird der Strom für Dich...wer daran schuld ist - irrelevant, Du zahlst mit.
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Ist es von Relevanz, dass der Kanister Benzin nach einem Tag weg ist, die PV-Anlage auf dem Dach aber 20 Jahre da? Nein, relevant ist ob und wie viel Energie diese PV-Anlage, gemessen an der eingesetzten Leistung, entwickelt und ob diese Energie genau dann entwickelt wird, wenn diese gebraucht wird.
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Zahme Vögel singen Dir ein Lied von Freiheit
Freie Vögel fliegen!



Nachsatz:
Mit den 30 Kilometern hast Du vollkommen recht - nun kommt aber halt die Krux ins Spiel - wer über keine eigene Garage / Stellplatz mit Stromanschluss verfügt hat im Grunde keinen finanziellen Vorteil infolge der Ladekosten, zahlt dafür aber immer noch einen fünfstelligen Betrag mehr als ein vergleichbares Fahrzeug mit Otto- oder Dieselmotor, die Wartungkosten sind seltsamerweise auch nicht wesentlich günstiger (komm mir jetzt nicht mit Tesla, Neufahrzeuge, welche in nicht geinger Anzahl nach 3 Jahren eine HU nicht mehr bestehen sind nicht repräsentativ) und laufende Kosten wie z.B. Reifen sind, infolge des deutlich höheren Tragindex sind nicht unbedingt geringer - nicht zu vergessen die Versicherungen (mein e-Corsa kostet mich ähnlich viel wie mein V6 - erzähle also bitte nicht das Gegenteil)...
Du darfst jetzt gerne wieder Realitäten leugnen oder auf Deinen Mikrokosmos verweisen - nur weil Du die Augen schließt und es Dir ganz feste wünschst wird es nicht für die Masse zur Realität
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