User in diesem Thread gebannt : observator and Ötzi


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Thema: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

  1. #115531
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
    Du bist doch ein idealistischer deutscher Patriot. Was haelst Du von dem Vorschlag alle ehemaligen Deutschen Ostgebiete wieder in das Deutsche Staatsgebiet zurueckzufuehren. Der Genosse Wladimir Putin wird das (militaerisch) moeglich machen.

    Wir Deutschen muessen uns dafuer nur auf Seite der Russen schlagen und der NATO in den Ruecken fallen. Danach uebereignet uns Wladimir Putin zur Belohnung dann Koenigsberg, Kurland, Memelland, Ostpreussen, Posen, Schlesien, Sudentenland und Westpreussen.
    bitte als morgengabe auch noch die
    insel
    neues land
    als siedlungsgebiet für
    alle rechtgläubigen
    dazu

  2. #115532
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Schloss Beitrag anzeigen
    Echt jetzt - auf Begriffen rumreiten, weil argumentativ wieder mal am Ende?
    Nein. Ich mache auf eure propagandistische Rhetorik aufmerksam!

    Keine seriöse Quelle beschreibt den Aufruhr und den Widerstand der pro-russischen Separatisten gegen ukrainische Polizeikräfte als einen Krieg, den die Ukraine gegen einen Landesteil führt.

  3. #115533
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Mir war der Name Gladio nicht geläufig...
    Dir war nicht bekannt, dass in unseren Demokratien staatlicher Terror gegen die eigenen Bürger verübt wird? Das entschuldigt natürlich vieler deiner Beiträge hierzuforum.

    «Man musste Zivilisten angreifen, die Männer, Frauen, Kinder, unschuldige Menschen, unbekannte Menschen, die weit weg vom politischen Spiel waren», erklärte Vincenzo Vinciguerra, der von Untersuchungsrichter Casson als Täter eines Anschlages überführt worden war. «Der Grund dafür war einfach. Die Anschläge sollten die Menschen, das italienische Volk, dazu bringen, den Staat um grössere Sicherheit zu bitten. Diese politische Logik liegt hinter all den Massakern und Terroranschlägen, welche ohne richterliches Urteil bleiben, weil der Staat sich nicht selber verurteilen kann, er kann sich nicht selber für das Geschehene verantwortlich erklären.»


    Für die gegenwärtige Terrorismusforschung ist der Fall Gladio deshalb relevant, weil der Untersuchungsrichter Felice Casson, der die Zusammenhänge als Erster aufgedeckt hatte und Andreotti zu seinem Geständnis nötigte, in Italien die «Strategie der Spannung» an die Öffentlichkeit brachte.

    Aufgrund von Dokumenten des militärischen Geheimdienstes zur «Operation Gladio» konnte Casson beweisen, dass die Geheimarmee neben dem äusseren Feind, der sowjetischen Armee, auch einen inneren Feind bekämpfen musste: die starke Kommunistische Partei (PCI) und die kleinere Sozialistische Partei (PSI). Denn das Pentagon in Washington wie auch der italienische militärische Geheimdienst fürchteten, dass der Einzug der Kommunisten oder der Sozialisten in die italienische Regierung die Nato von innen heraus schwächen würde.

    Um dies zu verhindern, wurde mit der «Strategie der Spannung» das Volk in Italien durch Terroranschläge in Angst und Schrecken versetzt, worauf die Bevölkerung nach einem starken autoritären Staat und mehr innerer Sicherheit verlangte. Gleichzeitig wurden die Anschläge durch Manipulation der Spuren durch den militärischen Geheimdienst dem politischen Gegner in die Schuhe geschoben, um die PCI und PSI zu diskreditieren und an der Urne zu schwächen.

    Diese Strategie funktionierte und stärkte die italienische Rechte und die Regierung der Democrazia Christiana (DCI), welche während des ganzen Kalten Kriegs in verschiedenen Koalitionen unter Ausschluss der PCI die Regierung bildete. Für die rechtsextremen Terroristen, welche im Rahmen der «Operation Gladio» die «Strategie der Spannung» ausführten und danach durch den militärischen Geheimdienst geschützt wurden, war das Volk ein legitimes Ziel, um indirekt die italienischen Kommunisten zu bekämpfen.

    «Man musste Zivilisten angreifen, die Männer, Frauen, Kinder, unschuldige Menschen, unbekannte Menschen, die weit weg vom politischen Spiel waren», erklärte Vincenzo Vinciguerra, der von Untersuchungsrichter Casson als Täter eines Anschlages überführt worden war. «Der Grund dafür war einfach. Die Anschläge sollten die Menschen, das italienische Volk, dazu bringen, den Staat um grössere Sicherheit zu bitten. Diese politische Logik liegt hinter all den Massakern und Terroranschlägen, welche ohne richterliches Urteil bleiben, weil der Staat sich nicht selber verurteilen kann, er kann sich nicht selber für das Geschehene verantwortlich erklären.»

    Proteste der EU

    Während die amerikanische Regierung von Präsident George Bush senior, die Nato und die CIA jeglichen Kommentar gegenüber den italienischen Senatoren verweigerten, protestierte das Parlament der Europäischen Union sehr heftig, als die geheimen Stay-behind-Armeen entdeckt wurden. «Dieses Europa wird keine Zukunft haben, wenn es nicht auf der Wahrheit und der vollständigen Transparenz seiner Institutionen aufgebaut wird», betonte der italienische Parlamentarier Falqui in der Sonderdebatte der EU am 22. November 1990. «Daher müssen wir wissen, welche und wie viele Gladio-Netzwerke es in den Mitgliedstaaten der EU gibt.» Der französische Parlamentarier Dury teilte diese Bedenken und erklärte: «Was uns am meisten an dieser Gladio-Affäre beunruhigt, ist die Tatsache, dass diese Netzwerke unsichtbar und ohne jede Kontrolle der demokratischen Vertreter existieren konnten.» Darauf verurteilte das EU-Parlament mit einer Resolution, gerichtet an die USA und die Nato, die Geheimarmeen scharf und forderte die Mitgliedstaaten dazu auf, ihre nationalen Geheimarmeen genau und öffentlich zu untersuchen.

    Gescheiterte Debatte

    Nicht nur die USA, sondern auch die Länder Europas taten sich jedoch schwer, das Thema der Nato-Geheimarmeen demokratisch und öffentlich zu bewältigen. Die Verbindungen zum Terror sind bis heute höchst brisant; zudem bereiteten sich 1990 viele europäische Länder zusammen mit den USA auf einen Krieg gegen Saddam Hussein vor. Die Regierung François Mitterrands bestätigte die Existenz einer Geheimarmee in Frankreich erst, nachdem Andreotti darauf hingewiesen hatte, dass auch französische Generäle am letzten internationalen Stay-behind-Treffen des zuvor unbekannten Allied Clandestine Committee (ACC) der Nato am 23. und 24. Oktober 1990 in Brüssel teilgenommen hatten.

    In Deutschland wollte die oppositionelle sozialdemokratische SPD das Thema der Nato-Geheimarmeen als Plattform gegen die regierende CDU von Bundeskanzler Helmut Kohl aufbauen, um kurz vor den ersten gesamtdeutschen Wahlen nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung Stimmen zu gewinnen. Nachdem bekannt geworden war, dass ehemalige SS-Angehörige im deutschen Stay-behind aktiv waren, bezeichnete der SPD-Sicherheitsexperte Hermann Scheer die Geheimarmee in Deutschland als «Ku Klux Klan» und forderte das Einschreiten der Justiz. Darauf wies die CDU Scheer darauf hin, dass auch SPD-Verteidigungsminister Helmut Schmidt, der spätere Bundeskanzler, das Stay-behind-Geheimnis während seiner Zeit in der Regierung gehütet hatte, worauf die SPD im Parlament zusammen mit der CDU für eine Untersuchung hinter verschlossenen Türen stimmte.

    In Belgien forderte der sozialistische Verteidigungsminister Guy Coeme selbst eine rasche parlamentarische Untersuchung, mit dem spezifischen Auftrag zu klären, ob die belgische Nato- Geheimarmee in den sogenannten Brabant-Terror der 1980er Jahre verwickelt war, bei dem Menschen in Einkaufszentren wahllos erschossen wurden.

    Die Senatoren bestätigten in ihrem öffentlichen Abschlussbericht, dass unter dem Decknamen SDRA8 auch in Belgien als Untereinheit des militärischen Geheimdienstes SGR (Service Général de Renseignement) eine Stay-behind-Geheimarmee aktiv war. Es war ihnen aber nicht möglich, die Frage nach der Verbindung mit dem Terror abschliessend zu beantworten, da sich SGR-Direktor Bernard Legrand strikt weigerte, die Namen der SDRA8-Mitglieder zu veröffentlichen; dies, obschon die Senatoren betonten, dass die Exekutive ihnen gemäss der Verfassung antworten müsse, und obschon innerhalb der Exekutive der Vorgesetzte von Legrand, Verteidigungsminister Coeme, die Freigabe der Namen explizit angeordnet hatte.

    In Spanien erklärte der ehemalige Verteidigungsminister Alberto Oliart, dass es «kindisch» sei zu fragen, ob unter der Diktatur von Franco eine geheime konservative Armee im Land existiert habe: «Hier war Gladio die Regierung.» In Griechenland, so erklärte der ehemalige Premierminister Andreas Papandreou, habe er schon 1984 eine geheime Nato-Armee entdeckt und darauf aufgelöst. Während die Presse über eine Verwicklung der Geheimarmee in den Militärputsch von 1967 spekulierte, bestätigte der ehemalige Verteidigungsminister Nikos Kouris, dass ähnlich wie bei Gladio in Italien auch in Griechenland die CIA direkte Verbindungen zum Stay-behind- Netzwerk unterhielt.

    P-26 in der Schweiz

    Die neutralen Länder Schweiz, Schweden, Österreich und Finnland hatten am Ende des Kalten Krieges aus verständlichen Gründen Mühe, die doppelte Frage zu klären, ob es in ihrem Land eine Stay-behind-Geheimarmee gebe oder gegeben habe und ob diese Teil des Nato- Netzwerkes gewesen sei. In Schweden mochte die Regierung nicht auf das Thema eingehen, während der ehemalige CIA-Direktor William Colby die Existenz eines Stay-behind-Netzes im Land bestätigte. In Österreich fragte 1991 der grüne Parlamentarier Peter Pilz die Regierung nach «Aktivitäten des Geheimdienstes Gladio, oder eines anderen, der Nato nahestehenden Nachrichtendienstes, auf österreichischem Territorium», worauf das Innenministerium und das Verteidigungsministerium die Existenz einer Geheimarmee verneinten. Fünf Jahre später wurden jedoch die vorher geheimen CIA-Waffenlager des österreichischen Stay-behind-Netzes entdeckt, worauf Bundespräsident Klestil und Kanzler Vranitzky heftig gegen die Verletzung der Neutralität gegenüber den USA protestierten.

    In Finnland, wo die Besetzung durch die Sowjetunion das Denken der militärischen Strategen prägte, wollten nach dem Ende des Kalten Krieges weder das Parlament noch die Regierung das sensible Thema der Nato-Geheimarmeen besprechen. Verteidigungsministerin Elisabeth Rehn erklärte, sie halte das alles für «ein Märchen» oder «zumindest für eine unglaubliche Geschichte, von der ich nichts weiss». Dave Whipple, der die CIA-Station in Helsinki von 1970 bis 1976 geleitet hatte, bestätigte jedoch in den USA, dass auch Finnland Teil des Nato-Netzwerkes war.

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    Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst …Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist.

  4. #115534
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von amendment Beitrag anzeigen
    Nein. Ich mache auf eure propagandistische Rhetorik aufmerksam!

    Keine seriöse Quelle beschreibt den Aufruhr und den Widerstand der pro-russischen Separatisten gegen ukrainische Polizeikräfte als einen Krieg, den die Ukraine gegen einen Landesteil führt.
    Es ist schon lächerlich was du immer alles als seriös bezeichnest das hat sich doch bei Corona gezeigt.
    Ohne Skepsis verhungert die Demokratie.

  5. #115535
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    Um nochmal auf Deinen letzten Post in Sachen Taurus zurückzukommen:

    "An der Sitzung sollen laut dem Portal nur die wichtigsten Minister teilgenommen haben. Unter anderem Verteidigungsminister Boris Pistorius (63), Aussenministerin Annalena Baerbock (42), Wirtschaftsminister Robert Habeck (54) und Finanzminister Christian Lindner (44).
    Scholz erklärt laut «Bild» den Anwesenden: Das Ziel des Marschflugkörpers zu programmieren, ist kompliziert. Wird da ein Fehler gemacht und die Rakete trifft ein anderes Ziel in Russland, könnte das zu einer heftigen Eskalation des Krieges führen.

    Eine Lösung wäre, deutsche Soldaten in die Ukraine zu schicken, die die Programmierung überwachen und verheerende Fehler so verhindern könnten. Das ist aber wegen der Verfassung in Deutschland unrealistisch. Diese sieht vor, dass Soldaten nur mit einem Mandat des Bundestags in einen Einsatz geschickt werden können – und die AfD und einige Abgeordnete der Linken würden sich dagegen stemmen."



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    "Zurück zu den Taurus: herausragendes Merkmal ist nicht nur ihre große Reichweite, sondern ihre Fähigkeit, sehr niedrig und über Umwege ins Ziel zu fliegen. Die niedrige Flughöhe wird durch ganz spezielle Geodaten ermöglicht, die sich die Bundesregierung – und damit die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler – einiges hat kosten lassen. 2010 schickten das Deutsche Zentrum Luft- und Raumfahrt (DLR) und Airbus mit Tandem-X gemeinsam zwei Satelliten in den Orbit, die nahe beieinander fliegend Aufnahmen der Erdoberfläche machten und somit jenes digitale Höhenmodell der Erde erstellten, das Taurus nutzt. Das Projekt wurde damals mit 300 Millionen Euro vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert – die erstellten Datensätze zur militärischen Nutzung wurden dann später wiederum für 475 Millionen Euro Steuergelder von Airbus und dem DLR eingekauft. Wo genau dieser Datensatz liegt, ist der Presseberichterstattung nicht zu entnehmen. Vorstellungen, dass sich ein entsprechend auf die Ukraine reduzierter Datensatz mal eben per USB-Stick an die Ukraine übergeben ließe, erscheinen wenig realistisch. Falls die Daten in irgendeinem Rechenzentrum des DLR oder von Airbus in Deutschland liegen, müsste dem ukrainischen Militär hier ein Zugang gegeben werden oder eben deutsches Personal selbst eingebunden werden. Dies zu recherchieren, wäre Aufgabe eines Qualitätsjournalismus, wie ihn deutsche Leitmedien gerne für sich reklamieren."




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    Soviel dann auch zu "unserer Beteiligung"!


    Ohne "unsere Beteiligung" nix Taurus!

    Dann beruhige mal Putin..................
    Also ich überlasse die Interpretation der Bezeichnung "unsere Beteiligung" und die sich daraus ableitenden militärischen Maßnahmen all den juristischen Profis; keinesfalls akzeptiere ich die diesbezügliche "Deutungshoheit" der Thematik den hiesigen Nutzern!
    Geändert von amendment (06.06.2024 um 17:23 Uhr)

  6. #115536
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Flaschengeist Beitrag anzeigen
    Anbei...

    -----

    Immer wieder droht Kreml-Diktator Wladimir Putin (71) mit einer Eskalation des Ukraine-Kriegs – und einem Angriff auf den Westen, auch auf Deutschland! Verteidigungsminister Boris Pistorius (63, SPD) forderte erst am Mittwoch: „Wir müssen bis 2029 kriegstüchtig sein“, dann schon könnte Putin angreifen. Das heißt: Deutschland muss sich wappnen.

    Die Bundesregierung hat dafür nun ihren neuen Kriegs-Plan vorgelegt: die „Rahmenrichtlinie Gesamtverteidigung“ (RRGV) von 1989, die jetzt aktualisiert wurde. Darin steht, welche Regeln gelten, welche Maßnahmen im Krieg zu ergreifen sind.
    Denn: NATO-Truppen müssen durchs Land an die Ostflanke transportiert werden, wo auch die Bundeswehr sein wird. Heißt:

    Staat und Bürger müssen größtenteils ohne die Soldaten auskommen. Innenministerin Nancy Faeser (53, SPD) fordert deshalb: „Alle staatlichen Ebenen müssen eng zusammenwirken.“ Und: „Die militärische und zivile Verteidigung haben wir eng verzahnt.“
    Staat kann nicht überall auf einmal sein

    ▶︎ Erfolgen Angriffe an vielen Orten gleichzeitig, können die Menschen nicht überall mit sofortiger staatlicher Hilfe rechnen. „Sie müssen deshalb vorbereitet sein, sich zunächst selbst zu helfen.“

    ▶︎ Beginnt der Angriff, warnt der Bund über das Modulare Warnsystem (MoWaS): Blitzschnell verbreitet sich die Meldung über Radio, Internet, Apps.

    ▶︎ Bunker: Kellerräume in „Massivbauweise“, Tiefgaragen oder U-Bahn-Stationen sollen als provisorische Bunker genutzt werden. Denn: Die Angriffe erfolgen „mit teils extrem kurzen Vorwarnzeiten“, sind deshalb eine besondere Herausforderung.

    ▶︎ Während Deutschland sich verteidigt, darf sich der Bundestag nicht auflösen.

    ▶︎ Die Medien werden verpflichtet, wichtige Bekanntmachungen (z. B. neue Gesetze oder Informationen) „unverzüglich“ zu senden.

    ▶︎ Der Staat ist auf „zuverlässige Kommunikationssysteme für Verschlusssachen angewiesen“. Heißt: Mit spezieller Technologie sollen Spionageangriffe abgewehrt werden.

    ▶︎ Die Behörden können in umkämpften Gebieten Evakuierungen anordnen. Familien sollen dabei nicht getrennt werden.

    ▶︎ Krankenhäuser sollen sich auf eine „plötzlich anfallende große Anzahl von Patienten über einen längeren Zeitraum“ vorbereiten.

    ▶︎ Die Veterinärämter sollen Pläne aufstellen, um den Ausbruch von Tierseuchen zu verhindern.
    Eine warme Mahlzeit pro Tag

    ▶︎ Im Kriegsfall droht Deutschland eine Versorgungskrise, z. B. bei Obst und Gemüse. Das Ernährungsministerium kann deshalb die Ausgabe von Lebensmitteln rationieren.

    ▶︎ Der Bund lagert an Geheim-Orten Weizen, Roggen und Hafer. Außerdem gibt es eine Notfallreserve (Reis, Hülsenfrüchte, Kondensmilch), um für eine bestimmte Zeit die Bevölkerung „insbesondere in Ballungsgebieten“ mit einer warmen Mahlzeit am Tag versorgen zu können.

    ▶︎ Lieferungen von Ersatzteilen für Militärfahrzeuge haben Vorrang vor anderen Waren.

    ▶︎ Behörden können Firmen verpflichten, nur Waren für Verteidigungszwecke zu produzieren.

    ▶︎ Droht Waren–Knappheit, kann das Wirtschaftsministerium Preise festsetzen und Bezugsscheine einführen.

    ▶︎ Private Unternehmen müssen im Ernstfall ihre Lkw und IT-Infrastrukturen dem Militär zur Verfügung stellen.

    ▶︎ Um Seuchen zu verhindern, soll auch im Krieg die Müllabfuhr fahren.

    ▶︎ Außerdem sollen Notvorräte an Trinkwasser bevorratet werden. Selbes gilt für Löschwasser.

    ▶︎ Panzer und Truppenfahrzeuge haben Vorrang auf Straßen und Schienen. Der normale Verkehr kann deshalb eingeschränkt werden. Auch Busse, U-Bahnen und Züge können gestoppt, der Flugverkehr eingestellt werden.

    ▶︎ Eisenbahnbrücken sollen besonders beschützt werden. Gerät soll bereitstehen, um provisorische Brücken über Flüsse zu bauen.

    ▶︎ Wetterdienste dürfen im Extremfall nicht mehr über das Wetter berichten – aus Sicherheitsgründen!

    ▶︎ Im Kriegsfall „leben die Pflichtdienste für Wehrpflichtige wieder auf“. Heißt: Bürger können jederzeit eingezogen werden.
    Jobpflicht ab 18

    ▶︎ Die Arbeitsagentur kann Bürger ab 18 Jahren verpflichten, in bestimmten Jobs zu arbeiten (z. B. Pflege, Post, Bäckereien). Sie kann genauso verbieten, in diesen Bereichen den Job zu kündigen! Auch Arbeiten an Sonn- und Feiertagen muss hingenommen werden.

    ▶︎ U. a. Ärzte, Psychologen, Pfleger und Tierärzte sollen im Kriegsfall aufgeteilt werden auf Bundeswehr und Zivilgesellschaft.

    ▶︎ Die Telefonleitungen können eingeschränkt werden, wenn die Bundeswehr sie benötigt.
    Sehr interessant !

    Klingt wirklich nach ernsthafter Kriegsvorbereitung,- gut, daß der Führer das nicht mehr erleben muss ...

  7. #115537
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    Das war dann ganz ganz sicher eine "ukrainische Sonderoperation".
    Aus paritätischen Gesichtspunkten würde ich mal sagen: ja.

  8. #115538
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von DonauDude Beitrag anzeigen
    Genetisch sind Polen, Tschechen, Litauer und auch viele Russen nicht von Deutschen zu unterscheiden, ist daher nur eine Frage der Sprache. Und da bietet sich ja geradezu das Schweizer System an mit autonomen Landkreisen/Kantonen.
    Ich sage immer, das Land macht die Leute...zumindest das "natürliche Leben auf und mit dem Land" ... und das geht schneller als Evolutionsbiologen in ihren Theorien glauben.

    Das Leben im mitteleuropäischen Waldland macht aus Germanen, Slawen, Kelten eben "Deutsche". Das Leben in den borealen Wäldern mit fehlendem Licht im Winter macht aus denselben Ethnien dann Russen, Finnen usw. ... Da können sie Neger und Araber schicken, wie sie wollen. Die verlieren entweder über 5-6 Generationen ihre Pigmente, werden Alkoholresitent, essen Schweinefleisch und rote Beete... oder die die das nicht tun, die gehen ein oder verschwinden auch wieder. Vitamin-D Produktion im dunklen Winter können eben nur rotblonde ohne Sonne machen.
    Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. - J.W. v. Goethe


  9. #115539
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von Shahirrim Beitrag anzeigen
    Warum? Lassen wir mal den Guru Osho sprechen!



    Bhagwan Shree Rajneesh ist bewundernswert alleine nur für diese Aussage: There is no God!

  10. #115540
    Hüter der Idee Benutzerbild von amendment
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    Standard AW: Krisenherd Ukraine ab Mai 2023

    Zitat Zitat von MABF Beitrag anzeigen
    War eigentlich jedem mit IQ über Zimmertemperatur klar.
    Nö. Gefangene kosten. Dafür "blutet" dann der russische Steuerzahler.

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