Boah navy, es ging mir um Menschenrechte, wie Meinungsrecht und die Freiheiten für Frauen. Mit denen war es ab 1978/79 zu Ende.
Zitat navy :
tolles Land, wie konnte man so tief sinken, mit dem Islam
Genau das meinte ich. Radikaler Islamismus ist der Sargnagel der Freiheiten.
Aber radikaler christlicher Glauben, wie er Jahrhunderte in Europa herrschte, war auch schlimm. Oder radikaler Liberalismus und bedingungslose Toleranz wie er im Westen herrscht, ist auch widerlich.
Der Vorteil an Klugheit ist, dass man sich dumm stellen kann. Andersrum ist es schwierig.
Das kleine, westliche verkommene persische Flittchen gehoerte zum ueberschaubaren Kreis der Guenstlinge und Ausbeuter des feudalistischen, kapitalistischen Schah Regimes. Die Masse des persischen Volkes lebte dagegen in Not und Elend. Das hat letztlich den Rueckhalt fuer die von den Revolutionaeren Garden erfolgreich durchgefuehrte Revolution gegeben.
In Afghanistan hat es in den 1970er Jahren ein Phase der skrupellosen kapitalistischen Ausbeutung durch eine dekadente, feudalistische Oberschicht gegeben, welche durch die Installation eines westlich gesinnten, kapitalistisches Marionettenregime aufrechterhalten werden sollte. Dem wurde in Afghanistan genauso ein Ende gesetzt wie es in Persien der Fall war.
Die Presse / 10.11.2018
Weltjournal
Afghanistan vor der Burka: Ein Bild als Symbol
Drei junge Frauen in Kabul Anfang der 1970er Jahre (Foto: Laurence Brun)
Drei moderne Frauen in Kabul: Die Aufnahme wird immer wieder in sozialen Medien herumgereicht - als Beweis dafür, dass es Frauen in Afghanistan früher besser ging. War das so?
Gedanken zu einem Bild
Regelmäßig geistert ein Bild durch die sozialen Medien, das den Usern vermeintlich vor Augen führt, dass früher alles besser war. Die Schwarz-Weiß-Aufnahme zeigt eine Straßenszene in Kabul, es sind die frühen 1970er Jahre:
Zu sehen sind drei junge, lachende Frauen, sie tragen modische Miniröcke und Blusen, offene Haare und Plateau-Schuhe. „Cabul 1970s, antes do Taleban“ ist auf manchen Kopien dieses Bildes auf Portugiesisch zu lesen: Kabul, vor den Taliban.
Die Aufnahme erstaunt die Betrachter, denn es steht diametral jenem Bild entgegen, das vor allem im vergangenen Jahrzehnt vorherrschte: Das Land galt als Synonym für die radikalislamischen Taliban und deren Frauenbild. Das waren Burkas und brutale Bestrafungen, das war die Unfreiheit in Reinform.
Doch was hat es mit diesem Bild auf sich, das sogar Einfluss auf die Afghanistan-Politik von US-Präsident Donald Trump hatte? Oft fehlt die Quellenangabe zu dieser Aufnahme, dann wiederum heißt es, die Britin Harriet Logan habe die jungen Frauen fotografiert. Logan hat tatsächlich afghanische Frauen porträtiert, allerdings erst ab den 1990er Jahren. Als Urheberin kommt eher die Französin Laurence Brun in Frage. Ihre Momentaufnahmen aus Afghanistan aus dem Jahr 1972 hat die Bibliothèque nationale de France in Paris archiviert. Über die Bildagentur Rapho dürfte das Bild in einem portugiesischsprachigen Magazin gelandet sein.
Im schnelllebigen Kontext der sozialen Medien ist das Narrativ des Bildes eindeutig: Früher waren die Frauen frei, heute werden sie im Islam unterdrückt, und auch nach dem Fall der Taliban liegen die Frauenrechte brach. Allerdings stellt sich hier die Frage, wie repräsentativ diese Aufnahme war, es zeigt schließlich eine urbane Szene, nicht den ländlichen Raum. Dort haben traditionell geprägte Frauen sehr wohl die Burka getragen/tragen müssen, wie Bilder aus den 1960er Jahren zeigen.
Trump und das Bild mit den drei Frauen
Zumindest theoretisch haben sich die Frauenrechte in der Zeit des Schahs Mohammed Zahir ab 1933 sukzessive verbessert, so wurde beispielsweise das Frauenwahlrecht eingeführt. Als das Bild entstand, war der Schah noch an der Macht, aber nur ein Jahr später stürzte Mohammed Daoud Khan die Monarchie und rief die Republik aus. Diese hatte nicht lange Bestand. 1979 marschierte die Sowjetunion ein, der Stellvertreterkrieg zwischen Moskau und anderen Staaten wie den USA und Saudiarabien dauerte ein Jahrzehnt lang und zermürbte das Land. Für die Rechte der Frauen bedeutete dies einen herben Rückschlag.
Ab Mitte der 1990er Jahre konnten die Taliban ihren Machtbereich erweitern. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 und dem Einmarsch der USA stellt sich für Washington bis heute die Frage, wie mit den Truppen am Hindukusch vorzugehen ist. Während seines Wahlkampfes hat Donald Trump immer wieder den Abzug der US-Soldaten verlangt, allerdings hat er seine Meinung vergangenen Sommer plötzlich geändert. Der Nationale Sicherheitsberater H. R. McMaster soll Trump das Bild der drei Frauen gezeigt haben, um diesen zu überzeugen: „Westliche Werte“ hätten in Afghanistan existiert, also könne man diese in die Region zurückbringen, habe McMaster argumentiert.
Bissige Kommentatoren schrieben daraufhin, dass Trump nur mit Miniröcken überzeugt werden könne, während andere darauf hinwiesen, dass die Analyse von historischen Bildern sehr wohl üblich sei. Fest steht jedenfalls: Die Taliban haben in den vergangenen Jahren immer mehr Gebiete zurückerobert, sie kontrollieren mittlerweile etwa 15 Prozent der Landesfläche, schreibt die für Afghanistan zuständige US-Behörde SIGAR. Sowohl die USA, als auch Deutschland wollen ihre Truppen am Hindukusch aufstocken.
Der gefährlichste Ort
Es sieht nicht nach einem schnellen Frieden aus, und für die Frauen bleibt die Lage weiterhin höchst schwierig. Einer Studie der Thompson Reuters Foundation zufolge war Afghanistan im Jahr 2011 der gefährlichste Ort der Welt, an dem eine Frau leben könnte. Arg viel hat sich seither nicht verändert, zumal sich die Taliban wieder im Aufwind befinden. Gleichzeitig hat sich eine neue Generation von Aktivistinnen gebildet, die offensiv gegen die Benachteiligung von Frauen kämpfen. Roya Mahboob ist eine dieser Frauen, darüber hinaus gibt es seit Kurzem mit ZAN TV einen Sender, der von Frauen für Frauen gemacht wird. Hier werden unter anderem Themen wie Gewalt gegen Frauen und Mädchen behandelt.
Im Vergleich zur Taliban-Herrschaft zeigt das viel „zitierte“ Schwarz-Weiß-Bild natürlich eine andere Welt, aber auch diese frühere Welt war patriarchalisch geprägt. Hatten die Frauen damals die gleichen Berufschancen, den gleichen Gehaltszettel wie die Männer, genau so viel öffentliche Präsenz, gab es weniger Gewalt gegen Frauen? Das alles beantwortet dieses Bild nämlich nicht. Im „Guardian“ schreibt die Journalistin Rossalyn Warren, dass diese Aufnahme oft auf rechtsgerichteten Seiten herumgereicht wird, als Erklärung dafür, wie die Frauen im Islam unterdrückt werden und als Warnung dafür, dass die Flüchtlinge das heutige Europa in ein weiteres Afghanistan umwandeln könnten. Wie auch immer: Schnell lässt sich sehr viel in ein Bild wie dieses hineininterpretieren.
[Links nur für registrierte Nutzer]AFGHANISTAN NACH DEM RÜCKZUG 19. AUGUST 2022
Dem Westen egal: Die Frauen Afghanistans (Auszug)
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Studentinnen an der Polytechnischen Universität Kabul circa Mitte der 1970er Jahre (Foto: Getty Images)
Ein Blick in die Geschichte macht dies deutlich: Nach dem anglo-russischen Abkommen 1921, das Afghanistan die Unabhängigkeit garantierte, war Amir Amanullah, der das Land damals regierte, bemüht, die Stellung Afghanistans in der Welt zu reformieren. Am effektivsten ließ sich dies nach Außen durch schnelle Veränderungen der Situation der Frauen sichtbar machen. So schaffte er zum Beispiel den „Parda“ ab. Mit Hilfe des „Parda“ (Vorhang) wurde zuvor eine physische Trennung der Geschlechter innerhalb des Hauses vollzogen.
Die Frau des damaligen Königs, Königin Soraya, unterstützte die Modernisierungsprozesse ihres westlich orientierten Ehemannes, in dem sie als Zeichen der neuen Ära ihren Schleier öffentlich ablegte und damit die Frauen des Landes aufforderte, es ihr gleich zu tun. Gleichzeitig wurden landesweit Schulen für Mädchen gebaut. Die Versuche Amanullahs, Afghanistan möglichst schnell zu einem modernen Staat umzubauen, stießen jedoch bei den traditionell gesinnten Patriarchen in den Provinzen auf Widerstand. Durch landesweite Aufstände gezwungen, verließ er schließlich das Land. Ergebnis: Ein Bürgerkrieg brach aus, Frauen wurden wieder verschleiert, Mädchenschulen geschlossen.
Die Monarchie konnte sich schließlich in den wichtigsten Landesteilen behaupten und in den Folgejahren ihre westlich orientierte Politik fortsetzen, um nicht zuletzt dadurch wirtschaftliche Unterstützung aus dem Ausland zu erhalten. Die Provinzen aber wurden von den jeweiligen Gouverneuren mit ihrem patriarchalen Weltbild eigenständig organisiert, so dass diese weiterhin ihre Auffassung von Recht und traditioneller Ordnung innerhalb verfestigter Klan-Strukturen verfolgen konnten.
Die neuen Freiheiten für Frauen galten also nur in der Hauptstadt und mit Einschränkungen in den vier Großstädten des Landes. Dieser Trend setzte sich über Jahrzehnte fort und in den 1960er Jahre bekamen die Frauen sogar das Recht, die Universität zu besuchen.
Ein Schlachtfeld des Kalten Krieges
Nach einer verheerenden Dürreperiode 1972 begannen die Bauern (80 Prozent der Bevölkerung) aus den Provinzen, die sich von der Zentralregierung im Stich gelassen fühlten, einen Aufstand.
Kommunistische Gruppen nutzten diesen Zustand, um mit Hilfe der Sowjetunion die Macht zu übernehmen. Die Unruhen ebbten aber nicht ab, so dass Ende der 1970er Jahre die sowjetische Armee in Afghanistan einmarschierte. Die kommunistische Regierung ging zwar sehr repressiv gegen politisch Andersdenkende vor, förderte aber während ihrer Regierungszeit ganz nach sowjetischem Vorbild die Rechte der Frauen.
Anfang der 1980er Jahre war Afghanistan ein wichtiges Schlachtfeld des Kalten Krieges.
Moskau stützte die Kabuler Regierung während sich landesweit eine islamistische Ideologie gegen die Kommunisten verbreitete. Die daraus hervorgegangenen Mudschahedin, die so genannten Gotteskrieger, bekamen Waffen und Geld von den USA und Saudi-Arabien. Der pakistanische Geheimdienst organisierte von außen die Guerilla-Kämpfe. Schließlich wurden die kommunistischen Besatzer vertrieben. Ergebnis: Ein Bürgerkrieg unter den kämpfenden Mudschahedin brach aus, Frauen wurden verschleiert, Mädchenschulen geschlossen.
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Geändert von ABAS (20.05.2024 um 07:34 Uhr)
" Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)
Die Selbstverwaltungsstrukturen, die die NATO im Kosovo wachsen ließ, kritisierte eine als „Verschlusssache“ eingestufte Studie des Instituts für Europäische Politik (IEP) 2007 als „fest in der Hand der Organisierten Kriminalität“, die „weitgehende Kontrolle über den Regierungsapparat“
Der Unterschied zwischen mir, der zur Differenzierung in der Lage ist, und deiner Sorte ist, dass ich mich immer auf nachgewiesene Beteiligungen Israels beziehe, sei es bei Terror gegen palästinensische Zivilbevölkerung oder bei Racheaktion wie die der Spezialeinheit Caesarea.
Ihr dagegen schwurbelt bei jedem Attentat oder wie in diesem Fall Unglück sofort los, ohne auch nur den geringsten Nachweis für eine Beteiligung der Juden oder des CIA zu haben.
Eigentlich gehört ihr komplett unter Vormundschaft gestellt.
My car is fast, my teeth is shiny
I tell all the girls they can kiss my heinie
Der Vorteil an Klugheit ist, dass man sich dumm stellen kann. Andersrum ist es schwierig.
Die Selbstverwaltungsstrukturen, die die NATO im Kosovo wachsen ließ, kritisierte eine als „Verschlusssache“ eingestufte Studie des Instituts für Europäische Politik (IEP) 2007 als „fest in der Hand der Organisierten Kriminalität“, die „weitgehende Kontrolle über den Regierungsapparat“
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