2007 führte Forsa eine Umfrage im Auftrag der Deutschen Bahn AG durch. Es wurde nach Vorteilen der Bahnprivatisierung gefragt, nicht aber nach Nachteilen. Die Umfrageergebnisse wurden einen Tag vor einer Anhörung im Bundestag veröffentlicht. Lobbycontrol wirft Forsa vor, damit den Eindruck erweckt zu haben, dass eine Privatisierung von der Bevölkerung gewollt sei, auch wenn sich dies nicht aus der Umfrage ergebe.[15] Der Deutsche Rat für Public Relations bezeichnete die Fragen als manipulativ.[16]
2015 kamen überwiegend über den Mikrobloggingdienst Twitter Vorwürfe gegen Forsa auf, da in einem Stern-Artikel laut einer Forsa-Umfrage 75 Prozent von Anhängern der Bündnisgrünen die Politik der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel im Hinblick auf die griechische Staatsschuldenkrise befürworten. Auf Nachfrage nach dem exakten Wortlaut der Frage, die zu diesem Ergebnis geführt hatte, wurde genannt, dass zu entscheiden gewesen sei, „ob sich Merkel mit der Linie Hilfsprogramm gegen strenge Auflagen alles in allem richtig verhalten hat oder, ob sie Griechenland zu einem Ausstieg aus dem Euro hätte zwingen sollen“. Diese sorgte für satirische Proteste auf Twitter unter dem Stichwort #forsafragen, unter dem die Frage mit Äußerungen wie „Macht Merkel einen guten Job, oder soll dieses süße Kätzchen sterben?“ verglichen wurde.[17]