Sie drehen alle wieder ab weil der Höcke bei WELT zu einem Rededuell gegen Mario Voigt antritt
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Jan A. KaronDer „Showdown“ kommt bei [Links nur für registrierte Nutzer]
TV. [Links nur für registrierte Nutzer]
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treten am 11. April bei uns in einem TV-Duell gegeneinander an. Aussagen kritisch zu hinterfragen, die nicht unseren eigenen Werten entsprechen, gehört dabei zu unserer journalistischen Arbeit.
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Die hysterischen Reaktionen auf die Ankündigung eines TV-Duells Höcke vs. Voigt sind auch eher ein Armutszeugnis. Sie reichen von Beleidigungen bis hin zu gespieltem Entsetzen (»Sprachlos«). Menschen schreiben, das TV-Duell werde »schiefgehen« und man »entzaubere« Höcke nicht, indem man ihn auf offener Bühne streiten lasse. Haha. Wann ist es eigentlich zum BRD-Ethos geworden, dass es die Aufgabe von Journalisten sei, Spitzenduelle so zu moderieren und Interviews so zu führen, dass man jemanden »entzaubert« (damit gemeint ist immer: vorführt und brüskiert)? Fragt kritisch nach, meine Güte, am Ende sind eure Zuschauer keine Vollpfosten, die es zu erziehen gilt. Und wie lächerlich die Forderungen wirken, den Spitzenkandidaten einer Partei auszuladen (»keine Bühne für«), der aktuell 30 bis 40 Prozent der Stimmen auf sich vereint, merken diese Boykottaffen ja hoffentlich selbst. Was für ein Theater. Und eigentlich der beste Beweis, dass es viel mehr solcher Formate braucht und nicht weniger.



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