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Ich sollte mal ganz zu Anfang das Bauingenieurbüro meines kinderlosen Onkels übernehmen. Mein Wunsch, Offizier zu werden, war jedoch größer. Falls ihr euch erinnert: Auch mein Vater war Diplom Hoch-und Tiefbauingenieur. Mein Onkel begann übrigens sein Studium wegen meines Vaters...
Und dieses Praktikum war tatsächlich einmal ein "offizielles" bei einer Bauunternehmung, aber in allen Ferien begleitete ich meinen Onkel bei seinen Baustellenbesuchen. Ich wette, dass hier Dachdecker Pixelschubser nicht weiß, wie man mit einem Nivelliergerät umgeht. Dem User Maitre sagt bestimmt die Fa. Rotring etwas; mit diesen in den 70er Jahren immens teuren Stiften ließ mich mein Onkel an Planzeichnungen ran...
Aber selbstverständlich bin ich nicht so ein Allrounder wie der User Pixelschubser. Was nicht passt, wird passend gemacht, gelle?
Meine Frau erinnert sich noch gerne daran, dass unser Nachbar des ersten Hauses von uns, ein Russe und Maschinenbau-Ingenieur, bei den Fundamenten für das Schaukelgerüst seiner Kinder "gepfuscht" hatte: nicht breit genug, nicht tief genug, nicht im Winkel.
Ich hatte für unsere drei Kids so ein Riesending bestellt: Kletterturm, Rutsche, Schaukeln, Netzlaufsteg. Meine Fundamente hatte ich im Winkel, der Aushub war richtig. Da wackelte nix. Und dass ich aktuell die kompletten Berechnungen und Ausführungen meiner Großraumgarage selbst tätigte... aber was soll's.
Ich hab eh keine Chance gegen die hiesigen "Arbeiter der Faust". Aber jeder dieser Werktätigen ist natürlich zugleich eine Koryphäe als "Arbeiter der Stirn". Echt fantastisch!
Ein Trost: Wenigstens hab ich keine vorlaute Magd oder Kettenraucherin zur Frau....