User in diesem Thread gebannt : Neben der Spur


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Thema: Der Abschied vom Auto fällt aus

  1. #7071
    Mitglied Benutzerbild von Olliver
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    Standard AW: Der Abschied vom Auto fällt aus

    Zitat Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
    Bevor das passiert muesste man meine Konversion zum Schwuchteltum und Judentum erzwingen. Das schafft Keine(r)!

    Wettschulden sind tatsächlich Ehrenschulden.
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  2. #7072
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
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    Standard AW: Der Abschied vom Auto fällt aus

    Zitat Zitat von Olliver Beitrag anzeigen
    Wettschulden sind tatsächlich Ehrenschulden.
    Abwarten! Der Tesla Konzern wird im Laufe des Jahres 2024 " verkacken " und ich die Wette gewinnen!
    " Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
    Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)

  3. #7073
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
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    Standard AW: Der Abschied vom Auto fällt aus

    Zitat Zitat von Olliver Beitrag anzeigen
    Der Staats-Vertrag lautet:
    10 Jahre STEUERFREI,
    danach die garantierten 5.- Euro pro Monat!
    Das ist kein " Staatsvertrag " sondern eine vorlaeufige, wettbewerbswidrige Regelung der Politik den Verkauf von E-Automobilen zu foedern. Ausserdem gibt es Fristen, die verstreichen und danach werden alle Halter von E-Automobilen vom Zoll mit Kfz-Steuer belastet. Der Kfz-Steuersatz fuer E-Automobile richtet sich nach dem zulaessigen Gesamtgewicht (zGG) des E-Automobiles. (Rechtsgrundlage § 9 Absatz 2 KraftStG)

    Wieviel Du nach Ablauf der Frist fuer Deinen VW-E-Golf und Tesla Y E-Automobil-Technikschrott bezahlen musste, kannst Du Dir selbst anhand des zulaessigen Gesamtgewichtes ausrechnen. Dabei sollte man beruecksichtigen das durch die schweren Hochvoltakkus schon das Leergewicht von E-Automobilen ca. 700-1200 kg hoeher ist als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Das Leergewicht eines VW-E-Golf ist 1615 kg und das zGG 2020 kg.
    Das Leergewicht eines Tesla Y liegt bei 1995 kg und das zulaessige Gesamtgewicht liegt bei 2634 kg.

    Kfz-Steuer für ein Elektroauto in Deutschland
    Stand: 18. September 2023

    Die Höhe der Kfz-Steuer für Elektroautos richtet sich nach der Erstzulassung

    Dank Förderung der Bundesregierung ist die Kfz-Steuer für ein E-Auto nicht sehr hoch. Sie sind leise, verbrauchen keinerlei Brennstoff und werden immer beliebter: Elektroautos. Die Besitzer der Ökofahrzeuge genießen einige Vorteile: Sie müssen zunächst kaum oder keine Kfz-Steuer für ihr Elektroauto zahlen. Zudem können sie meist Busfahrspuren nutzen, auf Sonderparkplätzen parken und ihre geladene „Tankfüllung“ an vielen Stellen kostenlos aufladen.

    Doch wie genau wird ein Elektroauto in Sachen Kfz-Steuer gefördert? Welche Vergünstigungen können die Inhaber der E-Fahrzeuge erwarten? Antworten und Ratschläge finden Sie im folgenden Ratgeber.

    Sind Elektroautos von der Steuer befreit?

    Elektroautos sind nicht grundsätzlich von der Kfz-Steuer befreit, aber für sie gilt ein steuerfreier Zeitraum, dessen Länge sich nach dem Zulassungsdatum richtet.

    Wie lange sind Elektroautos steuerfrei?

    Fahrzeuge, die erstmals vor dem 17.05.2011 zugelassen wurden, waren 5 Jahre von der Steuer befreit. Liegt der Zeitpunkt der Zulassung zwischen dem 18.05.2011 und dem 31.12.2020, ist das Elektroauto 10 Jahre lang steuerfrei.

    Wie hoch ist die Kfz-Steuer beim Elektroauto?

    Wie hoch die Kfz-Steuer für ein Elektroauto ausfällt, ist abhängig vom zulässigen Gesamtgewicht (zGG) des Fahrzeugs. Eine Übersicht erhalten Sie hier.

    Gilt eine Steuerbefreiung für Ihr Elektroauto?

    Die Bundesregierung fördert im Sinne des Umweltschutzes Elektrofahrzeuge. Unter anderem soll ein komplett steuerfreier Zeitraum deutsche Bürger dazu ermutigen, Elektroautos zu kaufen. Je nachdem, wann ein solches Fahrzeug zum ersten Mal zugelassen wurde, gelten unterschiedliche Regelungen:

    Erstzulassung / Steuerbefreiung

    Vor dem 17.05.2011 / 5 Jahre
    Zwischen dem 18.05.2011 und dem 31.12.2020 / 10 Jahre

    2016 wurde der steuerfreie Zeitraum verlängert: Fahrzeuge, welche ab dem 01.01.2016 zum ersten Mal zugelassen werden, sollten bis dahin lediglich 5 Jahre lang von der Steuer befreit werden. Allerdings wurde dieser Zeitrahmen Ende 2016 erweitert.

    Die erste Generation Elektroautos wurde demnach 2016 zum ersten Mal vom Zoll zur Kasse gebeten.

    Kfz-Steuer berechnen: Beim Elektroauto kommt es auf die Kilos an!

    Nach Ablauf des steuerfreien Zeitraums ist es an der Zeit, Ihr leise schnurrendes Elektroauto zu versteuern. Einzig relevantes Kriterium ist hierbei das zulässige Gesamtgewicht (zGG) Ihres Fahrzeugs.

    Pro angefangene 200 Kilo beträgt die jährlich Kfz-Steuer für Ihr Elektroauto: Zulässiges Gesamtgewicht des Autos

    Satz je angefangene 200 Kilo zGG:

    Bis zu 2.000 kg 5,625 Euro
    2.001 – 3.000 kg 6,01 Euro
    3.001 – 3.500 kg 6,39 Euro


    Diese Sätze gehen aus § 9 Absatz 2 KraftStG hervor. Dieser bestimmt, dass lediglich 50 % des Satzes, der für andere Fahrzeuge bis 3.500 zGG fällig wäre, für Elektrofahrzeuge zu berechnen sind.

    Gut zu wissen: Um krumme Cent-Beträge zu vermeiden, werden die ermittelten Summen stets aufgerundet.

    Beispiel: Berechnung der Kfz-Steuer für ein Elektroauto mit 2.500 kg zGG

    Verdeutlichen wir die Ermittlung der Kfz-Steuer für Elektrofahrzeuge anhand eines Beispiels. Der Steuersatz eines elektrischen Autos mit einem zGG von 2.500 kg berechnet sich wie folgt:

    2.500 / 200 = 12,5 (aufgerundet auf 13)
    13 x 6,01 = 78,13 (aufgerundet auf 78 Euro)


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    Geändert von ABAS (29.12.2023 um 07:33 Uhr)
    " Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
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  4. #7074
    Mitglied Benutzerbild von Olliver
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    Standard AW: Der Abschied vom Auto fällt aus

    Zitat Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
    Abwarten! Der Tesla Konzern wird im Laufe des Jahres 2024 " verkacken " und ich die Wette gewinnen!
    +gääääääääääääähn*

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  5. #7075
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    Standard AW: Der Abschied vom Auto fällt aus

    Zitat Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
    ....das Leergewicht von E-Automobilen ca. 700-1200 kg hoeher ist als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren....

    Das Gewicht des VW e-Golf ist etwas höher, genau 290 kg sind es verglichen mit einem Diesel-Golf in ähnlicher Ausstattung

    VW e-Golf im Vergleich - Auto Motor und Sport
    auto-motor-und-sport.de
    [Links nur für registrierte Nutzer] › Kleinwagen › Tests

    ..............................................



    10 Jahre steuerfei,
    davon sind jetzt 5 rum,
    das Fahrzeug hat sich finanziell amortisiert durch Tankstellenbesuchs-Abstinenz!

    Geändert von Olliver (29.12.2023 um 08:27 Uhr)
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  6. #7076
    der Babo Benutzerbild von Schlummifix
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    Standard AW: Der Abschied vom Auto fällt aus

    Zitat Zitat von hamburger Beitrag anzeigen
    Wer hat dir diesen Bären aufgebunden? Eine EFahrer Gemeinde?
    100 Km Verbrauch mit Lade und Vampirverlusten...20 Kw, 400 Km also 80 Kw laden in 10 Minuten?
    80 Kw wären dann pro Stunde 480 Kw.....
    Rechne einfach mal die dazu gehörenden Ströme aus
    Akkus werden immer besser? Ja ist denn schon Weihnachten? Es gibt keine besseren Akkus...alles Spinnerei.
    Alles alte Akkus, die gibt es jetzt schon, und werden mit jeder Schnellladung geschädigt.
    Immer noch gilt, Akkus nur zwischen 20 % und 80 % betreiben....Empfehlung der Hersteller.
    Ich bin gespannt auf deine Rechnung....und nein, der Verbrenner wird weiter leben, auch länger als die EU..und der Euro
    Den Eindruck habe ich bisher nicht...nun gut, in 2 Wochen fahre ich mein erstes E-Auto.
    Dann werden wir sehen.

  7. #7077
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
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    Standard AW: Der Abschied vom Auto fällt aus

    Zitat Zitat von Schlummifix Beitrag anzeigen
    Den Eindruck habe ich bisher nicht...nun gut, in 2 Wochen fahre ich mein erstes E-Auto.
    Dann werden wir sehen.
    ... womit Du Dich als Schwuchtel geoutet hast!


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    " Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
    Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)

  8. #7078
    der Babo Benutzerbild von Schlummifix
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    Standard AW: Der Abschied vom Auto fällt aus

    Zitat Zitat von ABAS Beitrag anzeigen
    ... womit Du Dich als Schwuchtel geoutet hast!
    ...die große Elektro-Verschwulung...was willst du machen ?
    Ist Elon schwul?
    Im Tesla gibt es einen Elon-Modus...

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  9. #7079
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
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    Standard AW: Der Abschied vom Auto fällt aus

    Zitat Zitat von Schlummifix Beitrag anzeigen
    ...die große Elektro-Verschwulung...was willst du machen ?
    Ist Elon schwul?
    Im Tesla gibt es einen Elon-Modus...

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    Der Namensgeber des Tesla Konzerns, Nikola Tesla ist bekanntlich als schwuler Jungmann gestorben, weil er keinen Sex hatte.
    " Streicht die Kuechenabfaelle fuer die Aussaetzigen! Keine Gnade mehr bei Hinrichtungen!
    Und sagt Weihnachten ab! " (Sheriff von Nottingham)

  10. #7080
    SchwanzusLongusGermanicus Benutzerbild von ABAS
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    Standard AW: Der Abschied vom Auto fällt aus

    Zitat Zitat von Olliver Beitrag anzeigen
    +gääääääääääääähn*

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    Zwischen Umsatz und Umsatzrendite gibt es einen Unterschied. Die 12.6 Milliarden US Dollar Nettogewinn koennen nicht als Umsatzrendite gewertet werden, weil der Tesla Konzern die 12.6 Milliarden US Dollar nicht mit dem Kerngeschaeft sondern durch den Verkauf von Umweltzertifikaten an Hersteller von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren generiert hat.

    Ausserdem werden die Absatzzahlen von Tesla E-Automobilen in den USA drastisch einbrechen, sobald die steuerlichen
    Foedermittel des "Inflation Reduction Act" (IRA) wegfallen.


    Auto-Motor-Sport / 15.12.2023

    STRENGE E-AUTO-FÖRDERUNG IN DEN USA
    Tesla Model 3 büßt E-Auto-Förderung ein


    Ob ein E-Auto steuerlich gefördert wird, hängt von mehreren Faktoren ab. Die komplizierten Regeln führen zu einem Hin und Her bei der Frage, welche Modelle profitieren und welche nicht, wie die Beispiele VW ID.4 und Tesla zeigen.

    Im August 2022 wurde in den USA der "Inflation Reduction Act" (IRA) verabschiedet. Anders, als es dessen Name suggeriert, soll das Gesetz jedoch nicht nur die Inflation und deren Auswirkungen reduzieren. Es umfasst in erster Linie eine lange Liste an Verordnungen für den Klima- und Umweltschutz. Hinzu kommen Steuerreformen und Neuerungen bei der gesetzlichen Gesundheitsvorsorge. Das finanzielle Gesamtvolumen: rund 433 Milliarden Dollar, aktuell umgerechnet knapp 399 Milliarden Euro.

    Mit dem IRA wurde eine Kaufprämie für Elektroautos verabschiedet. Formell handelt es sich um eine Steuergutschrift von bis zu 7.500 Dollar (6.900 Euro), die beim Kauf des Autos vom Preis abgezogen wird. Eine solche gab es bereits früher, aber die Regelung wurde angepasst: Die zuvor gültige Obergrenze von 200.000 Fahrzeugen je Hersteller fiel weg. Mit dem Ergebnis, dass einige Modelle der absatzstarken E-Auto-Bauer General Motors, Ford oder Tesla wieder förderfähig sind. Die Käuferinnen und Käufer eines Plug-in-Hybriden kommen ebenfalls in den Genuss der Kaufprämie, sofern das gewünschte Auto über eine Batterie mit einer Kapazität von mindestens sieben Kilowattstunden verfügt.

    Sehr strenge Voraussetzungen

    Sehr streng stellen sich die Bedingungen dar, die ein förderfähiges E-Auto in den USA mitbringen muss. Erste Voraussetzung: Um aktuell in den Genuss der Gutschrift zu kommen, muss es in Nordamerika montiert worden sein.

    Weitere Vorgaben ab 2024 hat die Biden-Regierung erst kürzlich erlassen. Demnach werden ab kommenden Jahr nur noch Modelle mit dem vollen Fördersatz subventioniert, wenn ihre Batteriekomponenten nicht aus einem als "bedenklich" angesehenen Land stammen; als solche Länder gelten zum Beispiel China, Russland, Nordkorea oder der Iran. Von 2025 an gilt diese Vorgabe auch in Sachen Batterie-Rohstoffe, wobei die Autolobby mit der Regierung hier eine zweijährige Übergangsfrist für einige bestimmte Mineralien aushandeln konnte. Diese sollen laut US-Finanzministerium zwar nur etwa zwei Prozent aller Akku-Rohstoffe ausmachen. Trotzdem kündigte Joe Manchin, der im US-Senat als Politiker der Demokraten den Energieausschuss leitet, bereits an, diese Ausnahme bekämpfen zu wollen.

    Ergänzend sollen weitere Regeln in Kraft treten, dank derer die USA perspektivisch zum großen E-Auto-Batterie-Produzenten aufsteigen wollen. Demnach fließt der erste Teil von 3.750 Dollar nur dann, wenn mindestens 40 Prozent der für die Akkus nötigen Mineralien aus den USA oder Ländern stammen, die ein Freihandelsabkommen mit den Vereinigten Staaten haben. Die zweite Hälfte gibt es erst, sollten zudem 50 Prozent oder mehr aller Batteriekomponenten aus solchen Nationen kommen. Beide Prozentwerte sollen über die Jahre ansteigen, bis auf 100 Prozent im Jahr 2029.

    Nachdem die US-Autoindustrie die scharfen Regeln bei deren Verabschiedung noch als unrealistisch kritisierte, sind die Stimmen aus Detroit und Umgebung sowie Texas, wo sich inzwischen der Stammsitz von Tesla befindet, inzwischen versöhnlicher. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge sieht sich General Motors "gut aufgestellt, um den Kaufanreiz für viele unserer E-Fahrzeuge im Jahr 2024 und darüber hinaus aufrechtzuerhalten". Das Ford-Management fragt sich dagegen, ob die Kriterien weiterhin die eigene, zusammen mit dem chinesischen Batterie-Giganten CATL geplante Akkufabrik im US-Bundesstaat Michigan abdecken oder mit entsprechenden Batterien ausgerüstete Autos womöglich nicht förderfähig wären.

    Europa sieht sich benachteiligt

    Japan und die USA haben gerade noch rechtzeitig ein Handelsabkommen bezüglich Akku-Mineralien geschlossen, Südkorea strebt Ähnliches an. Laut US-Finanzministerium können solche Verträge künftig einem umfassenden Freihandelsabkommen gleichgestellt sein. Das wird von einigen US-Politikern sehr kritisch gesehen, vor allem von Joe Manchin. "Amerikanische Steuergelder sollten nicht verwendet werden, um Arbeitsplätze im Ausland zu unterstützen", sagt der Demokrat, der als treibende Kraft hinter den strengen Förderrichtlinien gilt, Reuters zufolge. Die Regelung ignoriere die Absicht des IRA.

    In Europa, das nach dem Stopp der TTIP-Gespräche Ende 2016 noch immer kein Freihandelsabkommen mit den USA unterhält, wird der IRA ebenfalls kritisch gesehen – insbesondere die Regelungen zur E-Auto-Förderung. Die EU-Kommission sieht in den Steuererleichterungen eine Benachteiligung europäischer Unternehmen und fürchtet, dass hiesige Autohersteller aufgrund der Regeln lieber in den USA statt in Europa investieren. Als Antwort auf die IRA hat die EU-Kommission inzwischen ein eigenes Subventionsprogramm vorgestellt: den sogenannten "Green Deal Industrial Plan" (GDIP).

    Weitere Förderprämien-Faktoren

    Ob die US-Steuerprämie für ein E-Auto oder PHEV gewährt wird, hängt von weiteren Faktoren ab. Sie kommt nur für Modelle mit einem Kaufpreis bis 55.000 Dollar (Standard-Pkw; rund 50.700 Euro) oder 80.000 Dollar (SUV, Pick-ups und Nutzfahrzeuge; gut 73.700 Euro) infrage. Sowie für Käuferinnen und Käufer, die brutto nicht mehr als 150.000 Dollar (ungefähr 138.200 Euro) als Einzelperson oder 300.000 Dollar (276.400 Euro) pro Haushalt verdienen. Beim Kauf eines "mindestens zwei Modelljahre" alten und höchstens 25.000 Dollar (23.000 Euro) teuren gebrauchten Elektroautos gibt es eine Steuergutschrift von 4.000 Dollar (etwa 3.700 Euro). Allerdings nur dann, wenn exakt für dieses Auto nicht bereits die Neuwagenförderung in Anspruch genommen wurde.

    Aufgrund der strengen Voraussetzungen war die Liste der voll förderfähigen Elektroautos und Plug-in-Hybride von Beginn an sehr kurz (siehe Tabelle). Immerhin befanden sich in der ersten Version darauf nicht nur Produkte von US-Herstellern, sondern auch jene ausländischer Marken wie Nissan und Volvo, die das jeweilige Modell für die nordamerikanischen Märkte vor Ort bauen. Aus Deutschland waren anfangs Audi (Q5 Plug-in-Hybrid) und BMW (3er und X5 Plug-in-Hybrid) Nutznießer der neuen Regeln.

    Strengere Regeln sind in Kraft

    Anfang Februar wurde die Liste aktualisiert; länger ist sie allerdings nicht geworden. Einige – zu teure – Modelle waren herausgeflogen, zum Beispiel der GMC Hummer EV, Lucid Air und Mercedes EQS SUV. Andere waren hinzugekommen, darunter der VW ID.4. Das hing teilweise damit zusammen, dass zuvor einige Modelle in andere Fahrzeugklassen eingruppiert wurden und für sie damit der höhere Maximalpreis von 80.000 statt 55.000 Dollar galt.
    Förderfähige E-Autos und PHEV in den USA (Stand: 24.10.2023)

    ...

    Doch am 18. April 2023 waren die neuen Richtlinien für Batterien und die darin verwendeten Rohstoffe in Kraft getreten, wodurch das US-Finanzamt die Liste empfindlich gekürzt hatte. Mit der Konsequenz, dass sich darauf von diesem Zeitpunkt an nur 17 Baureihen von sieben Automarken befanden, die allesamt aus den USA stammten. Die zuvor genannten Hersteller aus Japan und Europa beziehungsweise Deutschland schauten vorerst in die Röhre.

    Autos deutscher Hersteller förderfähig

    Doch inzwischen sind die Verantwortlichen im US-Finanzministerium anscheinend noch mal in sich gegangen. Mit der Konsequenz, dass der VW ID.4, der BMW X5 xDrive50e des Modelljahres 2024 (Nach-Facelift) und neuerdings auch der Nissan Leaf auf die Liste der förderfähigen E-Autos zurückgekehrt sind – als einzige Modelle, die von Herstellern stammen, die ihre Hauptsitze nicht in den USA haben. Ein Grund dafür ist, dass der ID.4 für den US-Markt in Chattanooga (Tennessee) gebaut und der X5 aus Spartanburg (South Carolina) in die ganze Welt exportiert wird. Hinzu kommt beim Elektro-VW, dass offensichtlich ein ausreichender Anteil der Batterie-Rohstoffe aus akzeptierten Quellen stammt. Deshalb kommt er sogar in den Genuss der vollen Förderhöhe von 7.500 Dollar – bei einem Listenpreis ab 38.995 Dollar (gut 36.400 Euro). Im Gegensatz übrigens zum BMW X5 xDrive50e, bei dem nur 3.750 Dollar vom Listenpreis abgezogen werden.

    Verwirrung diesbezüglich herrscht aktuell bei Tesla. Das US-Finanzministerium weist bisher alle Model-3- und -Y-Versionen mit 7.500 Dollar Förderung aus. Doch wie kann das sein, wenn die Basisversionen – wie hinlänglich bekannt – mit günstigen LFP-Akkus (Lithium-Eisen-Phosphat) aus China ausgerüstet werden? Mit welchem Trick Tesla das geschafft hat, ist bisher nicht ganz klar. US-Medien spekulieren, dass die Texaner ein Schlupfloch in den Regularien entdeckt haben. Vereinfacht ausgedrückt erhält wohl ein Hersteller, der genügend Autos mit "unkritischen" Batterien auf die Straßen bringt, nach einem hoch komplizierten Koeffizienten eine Art Gutschrift für Exemplare mit "kritischen" Akkus und kann Letztere trotzdem mit voller Förderung anbieten.

    Bisher scheint Tesla der einzige Autohersteller zu sein, der diese Gesetzeslücke entdeckt und genutzt hatte.

    Tesla-Schlupfloch 2024 geschlossen

    Doch mit der Neuerung zum Jahr 2024 schließt die US-Regierung das Schlupfloch. Wie Tesla jenen Menschen, die sich für ein*Model 3*interessieren, neuerdings auf seiner Website mitteilt, büßt die Baureihe ab kommenden Jahr ihre Förderung ein. "Die Steuergutschrift in Höhe von 7.500 Dollar endet für das Model 3 mit Heckantrieb und die Long-Range-Variante am 31. Dezember 2023." In einem Social-Media-Post ergänzte der E-Auto-Hersteller, dass die Gutschrift "vollständig wegfallen wird". Zuvor war das inzwischen in Texas ansässige Unternehmen davon ausgegangen, dass die Modelle künftig zumindest mit dem reduzierten Satz von 3.750 Dollar gefördert werden.


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