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Ich hab jetzt in der Bücherei den bisher unbekannten Krimi von Edgar Wallace entdeckt: Der Siezer!


Geändert von MANFREDM (28.12.2023 um 08:22 Uhr)
Ich hab jetzt in der Bücherei den bisher unbekannten Krimi von Edgar Wallace entdeckt: Der Siezer!



Wer sich einmal mit den Datenblättern der Fahrzeuge beschäftigt weiß, dass hier wieder eine Mär verkündet wird bzw. man Ungleiches miteinander vergleicht.
Vergleicht man als Beispiel ein Mercedes-Benz W213 mit der 3,0-Liter Diesel Maschine und 340 PS beschleunigt dieser lt. Datenblatt in 4,9 Sekunden von 0 auf 100. Der Ford Mustang Mach E mit einer Spitzenleistung von 351 PS schafft selbigen Spurt lt. Datenblatt in - ups - 5,7 Sekunden.
Vergleicht man meine alten V8, denn beschleunigt dieser lt. Datenblatt in 4,2 Sekunden von 0 auf 100 - nehme ich ein Tesla Model S als "Wettbewerber" dann ist das über 1000 PS starke Plaid-Model zwar real um 1,4 Sekunden schneller - die "normalen" in etwa gleich starken Model S befinden sich aber, je nach Reichweitenversion, ebenfalls in einer realen range von um die 4 bis um die 6 Sekunden (wobei mein V8 ein paar Jahre auf dem Buckel hat, also nicht das neueste Modell ist) - nimmt man das Nachfolgemodell schaut so manch ein Model S (um nicht zu sagen alle ausser dem Plaid-Modell) in die Auspuffrohre.
Lügen die Datenblatter der Hersteller also?
Nein, sondern es geht darum was vergleicht man.
Wer natürlich wie Du einen leistungsstarken Tesla mit einem kaum halb so stark (oder noch schwächer) motorsierten Benziner / Diesel vergleicht der wird immer das gewünschte Ergebnis erreichen.
Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch



Siehe meine Antwort auf die Märchenstunde...mitnichten "beschleunigt" ein in etwa gleich stark motorisiertes batterieelektrisch betriebenes Kraftfahrzeug schneller als ein Kraftfahrzeug mit Otto- oder Dieselmotor...zumindest nicht, wenn man die Datenblätter der Hersteller miteinander vergleicht.
Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch



Je nach Fahrprofil, eigener wirtschaftlicher Situation und persönlichem Umfeld (also z.B. Eigenheim mit Garage) kann die Anschaffung eines batterieelektrischen Kraftfahrzeuges durchaus sinnig sind....besonders so lange diese Technik noch so maßlos zu Lasten Dritter subventioniert wird.
Als Beispiel der Corsa meiner Mutter - der kostet Leasing inkl. Garantieverlängerung nicht mehr als ein Verbrenner-Corsa, laden kann Muddi zuhause in der eigenen Garage (und nur dort wird geladen), Steuer wird keine fällig - da ist ein batterieelektrisches Kraftfahrzeug nicht unbedingt eine "falsche" Wahl. Würde Muddi aber irgendwo in einer ETW ohne eigene Garage (und damit Stromanschluss) wohnen müsste man sich genau überlegen welche Antriebsart wohl die beste Lösung wäre.
Dass dieses System aber nur so lange funktioniert, so lange man diese Technik maßlos subventioniert steht auf einem anderen Blatt - denn spätestens, wenn die batterieelektrische Mobilität die Steuerausfälle bei der Kfz-Steuer bzw. bei der Energiebesteuerng von Benzin/ Diesel ausgleichen muss wird diese Mobilität zu einem teuren Spaß, wo Du als Nutzer auch keine Möglichkeit hast auszuweichen (z.B. Umbau auf einen Gasantrieb oder die Möglichkeit grenznah im Ausland zu tanken).
Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch
Ich hab jetzt in der Bücherei den bisher unbekannten Krimi von Edgar Wallace entdeckt: Der Siezer!



Ob Frechheiten oder nicht lasse ich dahingestellt - in der aktuellen Situation macht er in seinen Augen für sich das richtige - nur, die aktuelle Situation wird nicht und kann nicht von Dauer sein und was kommt danach?
Lassen wir ganz aussen vor, dass die steuerliche Belastung der batterieelektrischen Kraftfahrzeuge steigen MUSS (denn wie sonst wollte man die über 60 Mrd. € an diversen Steuern, welche wegfallen werden, kompensieren) auch die Thematik "tanken" wird sich stellen - aktuell reichen rund 15 000 Tankstellen mit rigendwas von 100 000 Zapfsäulen aus um weit über 50 Mio. Kraftfahrzeuge (Pkw, Lkw, Busse etc.) mit Kraftstoff zu versorgen.
Selbst der weltfremdeste e-Mobilist wird anerkennen, dass man mit 100 000 Ladepunkten im Bereich e-Mobilität nicht weit kommt - also reden wir am Ende von mehreren Millionen Ladepunkten und wie man dies nun günstiger oder zumindest kostenneutral darstellen will - dies ist das große Geheimnis der e-Mobilisten, welches man mit dem Rest der Menschheit nicht teilen will.
Wer also konquent zuende denkt - Steuern müssen und werden steigen, die notwendige "Versorgungsinfrastruktur" wird deutlich teurer als das aktuelle Tankstellenetz, natürlich müssen auch batterieelektrische Kraftfahrzeuge gewartet werden (oder man erlebt halt bei der HU seine böse Überraschung), Reifen sind, infolge höhrer Traglast, teurer und...und...und...am Ende KANN eine batterieelektrische Mobilität gar nicht günstiger sein und dies war und ist der Grund warum diese Technik sich eben nicht durchgesetzt hat...
Ich kann Alles, ausser Hochdeutsch
Die E-Deppen reagieren auf E-Auto-Brände:
[Links nur für registrierte Nutzer]„Wenn Sie eine herkömmliche Batteriezelle so stark beschädigen, dann wird sie in Flammen aufgehen. Diese Zelle enthält aber keine flüssigen Bestandteile, deswegen gibt es keinen Kurzschluss und kein Feuer“, sagt Normand, Europa-Präsident der taiwanischen Firma ProLogium, die eine große Batteriefabrik in Nordfrankreich plant. „Heute brennen pro Jahr etwa 5000 Elektroautos, vor allem nach Unfällen. Dieses Risiko wird in ein paar Jahren der Vergangenheit angehören“, sagt er.
Nach 15 Jahren ist die -laut Olliver und Konsorten- ach so fortschrittliche Technologie schon am Ende.![]()
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