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Die Rechnung stimmt nicht ganz, denn Russland stellt seine Waffen zum grossen Teil selber her,
aber
auf einer ganz anderen Kostenbasis.
Die EU muss die Rohstoffe teuer einkaufen, welche Russland günstig hat. Das Lohnnieveau der EU ist anders als das Russlands.
Und letztendlich, nimm einfach mal unser "Goldrandamt", welches für die Beschaffung der Waffen zuständig ist und die damit
verbundenen Mehrkosten und höheren Beschaffungszeiten, um die Bestätigung der Wichtigkeit dieser eigentlich unwichtigen Beamten
zu erlangen................ insgesamt gesehen bleibt da bei uns weit weniger Geld für wirkliche Waffenkäufe übrig als die Zahlen hergeben.
Vom Beschaffungszeitraum erstmal garnicht zu reden!
Dazu kommt, das die Politik nicht gewillt ist, diese total schwachsinnige Bürokratie aufzubrechen, denn das könnte als Folge haben,
das auch alle anderen Bereiche (Pharma/Medizin, Bauwesen, Justiz, Wirtschaft usw.usw.) die gleiche Entbürokratisierung haben wollen,
wodurch die Politik für ein paar Jahrzehnte den Zugriff auf den öD, für Posten und Pöstchen für nichtsnutzige Parteikrieger, verlieren würde.
Putin hingegen kann die bisherigen mangelnden Ergebnisse nutzen, um seine Waffenindustrie wirtschaftlicher und unbürokratischer zu organisieren, denn die bisherigen Ergebnisse kratzen an Russlands Selbstverständnis. Als gewählter "Einzelherrscher" kann er, zur Befriedigung der Wähler, wesentlich durchsetzungskräftiger agieren.
Insgesamt gesehen heisst dies, Geld alleine macht es nicht aus, sondern wie ist die Beschaffung der Militärtechnik organisiert.
Und da spricht derzeit viel mehr gegen die EU als für sie.
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