



"Wenn es um die ganz großen Verbrecher geht, gibt es für die Polizei nur eine Aufgabe: Ihnen Schutz zu gewähren!"
Kriminalkommissar Jensen
Die haben dich verarscht.Ich hab hier keine Propagandalügen abgelassen, das warst du Chronos und wenn man dich daraufhin weist wirst du zickig. Eigentlich hätte dir auch selbst in den Sinn kommen können, dass diese Behauptungen nicht der Realität entsprechen.
Von südkoreanischen Freunden weiss ich, dass man die wenigen TV-Geräte (falls man überhaupt an so ein Gerät kommt, üblicherweise nur die linientreuen Kader haben die Möglichkeit, an ein TV-Gerät zu kommen)
Bestell deinen südkoreanischen Freunden mal schöne Grüße aus dem HPF und erkläre ihnen, dass in Nordkorea 98% der Haushalte über ein TV Gerät verfügen.
Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst …Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist.
Du wärst kein kommunistischer Propagandist, wenn du nicht auch diese Gelegenheit dazu benutzt hättest, die rote Heilsbotschaft sogar aus ein paar belanglosen Zeilen von mir zu extrahieren und anzuprangern.
Weiter vorne hatte ich doch geschrieben, dass sich seit der Kaesong-Sonderwirtschaftszone einiges in Nordkorea in Sachen moderne Elektronik geändert haben dürfte.
Mein letzter Besuch dort (in Südkorea) war um die Jahrtausendwende und daher war mein Kenntnisstand aufgrund von Schilderungen meiner dortigen Bekannten eben auch auf diesen Zeitrahmen bezogen.
Mittlerweile hat sich in der Tat unfreiwillig unter dem Schirm der Regierung eine große Anzahl an quasi unerlaubten Empfangsgeräten breit gemacht, über die viele Nordkoreaner heute verfügen. Vermutlich kam das Zeug als Schmuggelware aus dem angrenzenden China.
Der Regierung blieb wohl nichts anderes übrig als gute Miene zum bösen Spiel zu machen.
Hier ein sehr aufschlussreicher Bericht aus 2015:
Entscheidend ist trotz Gerätebesitz, dass keinerlei Fremdsender (z.B. aus Südkorea) empfangen werden können und man an solche Informationen nur per Schwarzmarkt kommt.Kim Jong Un kapituliert vor Mobil-Fernseher
Nordkorea ist so isoliert wie kaum ein zweiter Staat – doch die Bevölkerung findet ihre Wege in die Welt. Ein mobiles TV-Gerät ist jetzt so weit verbreitet, dass Kim Jong Un es legalisierte.
Diktator Kim Jong Un tut viel, um die Bevölkerung von der Welt zu isolieren. Internet in Nordkorea: Fehlanzeige. Anrufe ins Ausland: verboten. Fernsehen: staatlich kontrolliert. Dementsprechend schwierig ist es für die Einwohner des Staates, an Informationen und Segnungen aus anderen Ländern zu kommen. Dazu gehören auch die neuesten Seifenopern aus Südkorea und Computerspiele wie «Angry Bird». Sie sind bei Nordkoreanern heiss begehrt.
Doch wie schon Jurassic-Park-Autor Michael Crichton wusste: Das Leben bahnt sich seinen Weg. In diesem Fall in Form eines kleinen, mobilen Geräts, das DVDs oder USB-Dateien abspielen kann und das auf dem Schwarzmarkt Nordkoreas rege gehandelt wird. Jeder zweite städtische Haushalt in Nordkorea besitzt laut «Reuters» mittlerweile ein solches «Notel» – der Name ist eine Kombination aus «Notebook» und «Television». Der Tauschhandel mit Hollywood-Filmen, Musik, Soaps und – streng verboten – ausländischen Nachrichtensendungen blüht.
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Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst …Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist.


.. das Beste am Norden .. sind die Quallen .....>>>>>> ... werde Deutschlandretter und wähle AfD .... wir leben im Jahr das "Feuer-Pferd" ...
Vor diesem Vierteljahrhundert war es eben keine Propaganda, sondern damaliger Status Quo in Nordkorea.
Was war bei uns vor einem Vierteljahrhundert Stand: TV-Geräte-Sättigung bei schätzungsweise weit über 90%, so gut wie jeder Haushalt hatte ein Telefon und die Internet-Zugänge begannen gerade zum Standard zu werden. Man konnte ungehindert und sogar mit Selbstwahl in jedes gewünschte Land der Erde telefonieren, hatte die Wahl zwischen schätzungsweise 100 TV-Programmen via Air, Kabel oder Satellit, konnte sich frei mit jedem anderen Erdenbürger austauschen und in deren Länder reisen.
Nordkorea: Alles oben Aufgezählte war seinerzeit dort nur ganz wenigen Top-Kadern zugänglich, falls überhaupt.
So allmählich beginne ich jeden Landsmann mit abgrundtiefer Abneigung gegen die rote Pest sehr gut zu verstehen....
Geändert von Chronos (04.09.2023 um 11:36 Uhr)
Wir leben im Heute und Jetzt. Wenn du die aktuelle Situation beschreiben willst, dann bring aktuelle Daten und nicht irgendwelche Geschichten von "Freunden" die mit der heutigen Situation nichts gemein haben. So wie du es formuliert hast, entsteht der Eindruck, dass in Nordkorea bis auf ein paar Ausnahmen niemand ein Fernseher hat, was doch arg nach Propaganda klingt, zu mindestens aber nicht der Realität entspricht.
Ist halt Kommunismus. Aber da sollte man weniger wegen der fehlenden 100 TV Sender klagen. Es gibt sich ganz andere Probleme. Schaue mal, was das TV aus den Deutschen macht.
Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst …Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist.
Das ist wieder mal ganz typisch für euch roten Propagandisten und Möchtegern-Heilsbringer, diese TV-Geräte-Bagatelle über all die anderen negativen Attribute Nordkoreas stellen, daraus jetzt ein Topic zu fabrizieren und all die anderen, viel wichtigeren Negativpunkte einfach nicht mehr zur Kenntnis zu nehmen.
Kennst du den Witz vom Ami auf dem Moskauer Hauptbahnhof?
Natürlich liegt hier vieles im Argen und bedarf wirklich tiefgreifender Verbesserung. Keine Frage.
Trotzdem drängen immer noch unzählige Menschen aus anderen Ländern (und damit meine ich explizit nicht die Asyl-Erschleicherei) und sogar immer mehr aus anderen europäischen Ländern ausgerechnet nach Deutschland, aber so gut wie keiner nach Nordkorea.
Warum wohl?
Geändert von Chronos (04.09.2023 um 12:07 Uhr)
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