
Zitat von
Hay
Wohin ziehen? Pflegeheim? Reicht das Geld für gerade mal ein Jahr, vielleicht auch ein wenig länger, kommt auf die Parameter an, wobei auch das Taschengeld auf Hartz IV Niveau zugeteilt werden muss, und hier gilt der Satz für Pflegeheimbewohner (nicht für Asylbewerber), also etwas über 100 Euro im Monat. Weil, ja, der Bürger, der weiß, dass er in die Bedürftigkeit rutschen wird (und im Fall Pflegeheim ist dies ja absehbar), sein Vermögen eben so zu verbrauchen hat wie ein Mensch, der schon vom Staat unterstützt wird, also seine Bedürftigkeit längstmöglich zu vermeiden hat. Tut er dies nicht, verliert er seinen Anspruch auf Leistungen. Das kann im Einzelfall sehr dramatisch sein und war es auch in diesen Fällen. Einen Pflegebedürftigen werden sie vielleicht nicht mehr aus dem Heim (9 qm möbliert, meist ohne Balkon und ernährt mit Billigprodukten) aus dem Heim schmeißen, aber sie können ihm dann ja das Taschengeld entziehen ab dem Moment, an dem das Haus (Dauer absehbar) verbraucht ist. Dann kann er die Reparatur oder das Auffüttern seines Gebisses nicht mehr zahlen, aber das kann er von seinem Taschengeld ja sowieso nicht. Würde hängt nicht mit einem zahnlosen Mund zusammen. Erst einmal muss man nicht lächeln, man hat ja auch keinen Grund dazu, und zweitens gibt es auch Brei, den man essen kann.