+ Auf Thema antworten
Seite 44 von 69 ErsteErste ... 34 40 41 42 43 44 45 46 47 48 54 ... LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 431 bis 440 von 684

Thema: Sind Schlaue eher links und Blöde eher rechts?

  1. #431
    Mitglied Benutzerbild von Testosteronum
    Registriert seit
    06.07.2017
    Beiträge
    2.752

    Standard AW: Sind Schlaue eher links und Blöde eher rechts?

    Zitat Zitat von Helleboy Beitrag anzeigen
    Aber ist das wirklich so? Gibt es dazu irgendwelche brauchbaren Studien? Woran kann man "Schlauheit" oder "Blödheit" festmachen? Sind am Ende eigentlich alle schlau, nur der Zeitgeist definiert was als schlau anerkannt wird?
    Forrest Gump sagt: "Dumm ist der, der Dummes tut".

    Homer Simpson sagt: "Theoretisch könnte das funktionieren. Theoretisch funktioniert auch der Kommunismus".

    Diese beiden Zitate bringen es auf den Punkt.
    Linke Idiologien sind sehr dumm, da sie höchstens in der Theorie funktionieren (wenn überhaupt). Und wenn die Linken was zu melden haben, machen sie sehr viele, sehr dumme Sache.

  2. #432
    GESPERRT
    Registriert seit
    26.12.2013
    Ort
    Frankfurt/Main
    Beiträge
    62.455

    Standard AW: Sind Schlaue eher links und Blöde eher rechts?

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Wieviele Länder dieser Erde vernichten genau das, was Klopperhorst geschrieben hat? Welche Länder vernichten "Familie" und fördern Lebensgemeinschaften mit einem gesetzlichen Status "Ehe"?
    Wieviele Länder dieser Erde machen Politik nicht für das Volk des Landes, sondern für die Bevölkerung völlig egal aus wem sie bestehen?
    Wieviele Länder dieser Erde machen aus dem Begriff "Heimat" etwas, wofür man sich schämen muss, geschichtlich eingeordnet, mit negativem Gefühl, mit Scham, Wut und Hass auf die eigene Heimat?
    Wieviele Länder dieser Erde vernichten jahrelang/jahrzehntelang erstellte Werte, gesellschaftliche Errungenschaften wie das Sozialsystem, Tierschutzgesetze, Rechte auf Selbstbestimmtheit, schränkt die eigenen Bürger immer mehr ein durch Verordnungen/Gesetze und bevormundet diese?

    Es gibt diese Länder. Ich persönlich kann sie nicht aufzählen weil es mir dafür an Wissen mangelt. Deutschland gehört zu diesen Ländern.

    Dabei sind sogar "die Rechten" nicht für eine Spaltung der Gesellschaft, sondern ganz im Gegenteil für einen Zusammenschluss. Rechte wollen das eigene Land zu Größe bringen. Sie wollen das eigene Volk bereichern und erheben. Nicht GEGEN jemanden. Sondern FÜR SICH. National und Rechts wird immer als Synonym verwendet für Anti-International oder Anti-Links. Dabei lese ich kaum (kaum, nicht nie!) von Leuten hier, die fordern, dass das Sozialsystem abgeschafft werden sollte. Dass Rentner einen Kehrricht bekommen sollen. Dass jeder für sich selber sorgen soll. Dass Konzerne scheffeln sollen was sie können. Dass die Ausländer alle umgebracht werden sollen. Oder verschiedene Rassen. Das wird hier, und dies ist eines der wenigen Foren in welchem man so etwas bis zu einem gewissen Grad könnte, nicht gefordert.

    Der Grundtenor hier ist: Deutschland den Deutschen, Türkei den Türken, Afghanistan den Afghanen, Russland den Russen, USA den Indi.... Amerikanern, .... usw.
    Der der sich hier anpasst, der sich integriert, der sich assimilliert, der nützlich ist und benötigt wird, der kann und darf und soll bleiben. Weil er uns mit sich und seiner Einstellung und Arbeitskraft als Volk und Nation weiterbringt.

    Und meiner Ansicht nach ist und muss dieser Grundtenor für JEDES VERDAMMTE LAND AUF DIESEM PLANETEN GELTEN! Es bedeutet eben nicht: Die Anderen erniedrigen weil sie niedrig sind. Es bedeutet die eigene Stärke zu kennen und zu akzeptieren. Und auch die Stärke der Anderen zu kennen und zu akzeptieren. Auch die eigene Schwäche und die Schwäche der Anderen. Ein Land, welches es, aus welchen Gründen auch immer, nicht schafft aufzustehen und das Rad zu erfinden, die müssen das auch nicht. Das zwingt ihnen keiner auf. Zu behaupten sie wären "genauso wertvoll wie Andere" mag in einem Gleichheitsgrundsatz für Menschen IN einem Land gelten. Aber das KANN nicht außerhalb gelten und angewandt werden. Dann müsste Deutschland jeden Menschen dieser Erde, dem es schlechter ginge, helfen oder bei sich aufnehmen. Bei Aufnahme aber wiederum ZWINGEN sich den eigenen Werten anzupassen. Aufgeschlossenen Werten.

    Eine erzwungene Assimilation. Auch hier: ich habe noch nie von Rechts gehört, dass man jeden Menschen hierher bringen soll, damit er sich hier assimilliert.

    Hat jemals einer von kriminellen Chinesen, Japanern, Amerikanern (Nord-/Süd) gehört in Deutschland? Integration scheint also zu funktionieren. Bei bestimmten Menschen jedoch nicht. Da ist es NICHT Rechts zu fordern, dass man dies statistisch erfasst und diejenigen aussortiert die scheinbar nicht hier leben WOLLEN und sich anpassen WOLLEN. Hingegen ist es abgrundtief links zu behaupten jeder Migrant und Einwanderer würde dieselben Chancen benötigen, gleich sein mit den anderen Migranten. Eigentlich wertet ein Linker genau in diesem Moment einen fleiígen, wertekonformen Ausländer in dem Moment ab, in dem er einen unwilligen, werteinkonformen Ausländer wertegleich MACHEN WILL. Sie sind es nicht. Die Gründe dafür sind mannigfaltig, kann man nicht mal eben in einem Satz herunterbrechen. Hier ist aber eine Grundhaltung wichtig. Sie lautet: Wer hier lebt und leben will, der MUSS sich anpassen. SICH. Nicht die Anderen. Die Anderen sind auch nicht in der Bringschuld. Derjenige ist in der Bringschuld.

    Und zu guter Letzt:
    Links ist der Ansatz für eine Welt, die sein könnte aber nicht IST.
    Die Länder sind eben Nationalstaaten. Ja möglich dass wir eine Welteinheit sein KÖNNTEN. Das hilft jedoch keinen Deut weiter wenn der bisherige Kurs Nationalstaaten SIND. Wer dann auf International umsteigt, alle Menschen egalisiert/gleichstellt/gleichberechtigt und gleich im Wertebereich, der träumt eine Utopie und VERNICHTET damit Errungenschaften der Nation, aus der er kommt. Er pervertiert es und versucht eine multikulturelle/religiöse/demokratische Ordnung herzustellen die überall auf der Welt nicht praktiziert wird und genau aus diesem Grund nicht funktioniert. Und die sich auch scheinbar nicht in diese Richtung entwickelt. Die Länder werden nicht alle demokratischer, oder weniger frauenverachtend, weniger Leistungsorientiert und Gleichberechtigter, Klimafreundlicher und Ressourcenschonender WENN MAN SELBER ES MACHT. Die gucken das nicht ab, oder halten das für eine wundervolle Errungenschaft.

    Die einzige Möglichkeit sich da mehr oder minder herauszuhalten ist sie machen zu lassen in ihrem selbmörderischen Kurs (solange er nicht global gefährlich wird) und sie sich langsam selber untergehen zu lassen. Gleichzeitig jeden möglichen Nutzen aus deren Ressourcen zu nutzen FÜR DAS EIGENE VOLK UND LAND. Wenn WIR es nicht nutzen, macht es JEMAND ANDERS. Wenn WIR die kindergeknüpften Teppiche nicht kaufen, dann kauft sie eben jemand anders. Es ist verbohrt zu denken, dadurch, dass wir es nicht imporiteren, dass es aufhören würde. Es geht weiter. Wir leben in einer globalisierten Welt ohne Rücksicht auf Verluste und wenn "wir" weiter einen so linken, in der Hinsicht, Kurs fahren, fahren wir gegen eine Wand und nicht auf ein Paradies zu....
    Guter. langer Text.
    Aber dort liegt wie so oft ein grundlegender Denkfehler vor, den sich viele nicht verinnerlichen möchten. Es ist dort sehr viel die Rede vom "eigenen Volk".
    Das "eigene Volk" definiert sich an dieser Stelle aber schon lange nicht mehr über die Annahme, daß deutsch ist wer deutschen Blutes ist.
    Eine globalistische, neoliberale Politik wird nur noch zu Gunsten einer europäischen Völkergemeinschaft gemacht. Politik steht seit langem ausschliesslich unter einer neoliberalen(!!!) Agenda. Und der Kapitalismus, Neoliberalismus-/Globalisierung kennt keine Hautfarben - kein Volk - keine Rasse. Viele hier beteuern verstanden zu haben um was es den Staatenlenkern geht. Anscheinend nicht. Denn sonst würden viele Beiträge nicht noch immer auf "das eigene Volk" abzielen.

  3. #433
    Nietzsche
    Gast

    Standard AW: Sind Schlaue eher links und Blöde eher rechts?

    Zitat Zitat von autochthon Beitrag anzeigen
    Guter. langer Text.
    Aber dort liegt wie so oft ein grundlegender Denkfehler vor, den sich viele nicht verinnerlichen möchten. Es ist dort sehr viel die Rede vom "eigenen Volk".
    Das "eigene Volk" definiert sich an dieser Stelle aber schon lange nicht mehr über die Annahme, daß deutsch ist wer deutschen Blutes ist.
    Eine globalistische, neoliberale Politik wird nur noch zu Gunsten einer europäischen Völkergemeinschaft gemacht. Politik steht seit langem ausschliesslich unter einer neoliberalen(!!!) Agenda. Und der Kapitalismus, Neoliberalismus-/Globalisierung kennt keine Hautfarben - kein Volk - keine Rasse. Viele hier beteuern verstanden zu haben um was es den Staatenlenkern geht. Anscheinend nicht. Denn sonst würden viele Beiträge nicht noch immer auf "das eigene Volk" abzielen.
    Ich habe kein Blut erwähnt. Genau um dem vorzubeugen.

    Deutsch kann man genausowenig NUR über das Blut definieren wie NUR über Kultur/Leben/Gesellschaft/jeder Lebensbereich separat. Was man aber nicht kann ist das auszuklammern. Es gehört dazu. In der Gesamtheit. Nicht im Individuum.

    Auch stimme ich dir zu, dass Viele in ihrer Überlegung von Rechts und Links gefangen sind. Den von mir gemeinten "Linken Kurs" nehme ich in der Hinsicht, dass man versucht es jedem Recht zu machen, Menschen aus anderen Ländern ohne vorherige Selektion ins Land zu holen und sie vorgeblich integrieren zu wollen. Das Ganze ist eine üble Schiene um genau jenen Migranten/Flüchtlingen/Ausländern eine Note beizugeben. "Die wollen nicht". Richtig, die wollen nicht. Deswegen wehren sie sich. Indem sie sich nicht integrieren, indem sie die Kultur nicht ablegen und und und. Jetzt sind aber nicht wir im Zugzwang, das waren wir nie, das wird suggeriert, dass WIR dafür sorgen müssen, dass DIE sich wohlfühlen. Dass DIE Bereitschaft zeigen und alles tun, weil, wir haben ihnen doch gegeben, warum nehmen sie es dann nicht an?

    Weil sie nur Sündenböcke sind. Weil sie nur eine Legitimation sind noch mehr Geld vom arbeitenden Mittelstand abzuzweigen. Nicht weil die Regierung Links wäre, das stimmt auf keinen Fall! Sondern weil sie "link" ist, weil sie kapitalistisch ist. Das wird nicht gemacht um Menschen zu helfen, oder weil alle Menschen gleich sind. Das wird gemacht weil Menschen ungleich sind. Und das soll so bleiben. Oben die Reichen/Mächtigen, unten die Arbeiter, ganz unten die Sündenböcke. Wie geschrieben, pervertiert. Die, die Leistungen benötigen würden, Alte, Kranke, Pflegebedürftige, die "willigen Migranten" und und und, die bekommen nur einen Bruchteil des Kuchens ab, das wird vorher, währenddessen und nachher abgezweigt und weggezweigt nach OBEN. Nicht nach unten. Das Geld soll nicht den Flüchtlingen zufließen. Die Flüchtlinge bekommen Brotkrumen und das Brot geht an den Staat/Staatsbedienstete und Organisationen/Organisatoren/Unternehmen, die sich alle querbeet durchsubventionieren.
    Weil immer noch genügend Menschen meinen, sich Rücklagen bilden zu können, raus aus der Mittelschicht, ab in die gehobene Mittelschicht oder Oberschicht. Da kommen sie nie hin, ein Traum, Märchen.

    Wie ich hier im Forum festgestellt habe ist dann das Ganze nicht durchschaubar. Also an altem, bekanntem festmachen. "Die Parteien sind Links und Merkel ist links, wieso sonst sollten die die Flüchtlinge von aller Welt aufnehmen?" Tun sie ja nicht. Sie missbrauchen sie einfach nur zur Enteignung des Mittelstands, zum Kosumenten und Bedürftigen nach unten, und gleichzeitig damit zur Umverteilung nach oben.

    Solange DAS nicht erkannt und auch WEITERGEGEBEN wird, solange vernichten sich "die Deutschen" nur alle gegenseitig. Was man, das Thema ist ja allgegenwärtig, auch an Corona sieht. Warum sollte man ein solches Volk retten? Wovor? Vor sich selbst? Vor den Scheuklappen? Aufmachen, rausgucken und akzeptieren. Und DANN was ändern!

  4. #434
    Mitglied Benutzerbild von Valdyn
    Registriert seit
    23.07.2006
    Beiträge
    31.892

    Standard AW: Sind Schlaue eher links und Blöde eher rechts?

    Zitat Zitat von autochthon Beitrag anzeigen
    Guter. langer Text.
    Aber dort liegt wie so oft ein grundlegender Denkfehler vor, den sich viele nicht verinnerlichen möchten. Es ist dort sehr viel die Rede vom "eigenen Volk".
    Das "eigene Volk" definiert sich an dieser Stelle aber schon lange nicht mehr über die Annahme, daß deutsch ist wer deutschen Blutes ist.
    Eine globalistische, neoliberale Politik wird nur noch zu Gunsten einer europäischen Völkergemeinschaft gemacht. Politik steht seit langem ausschliesslich unter einer neoliberalen(!!!) Agenda. Und der Kapitalismus, Neoliberalismus-/Globalisierung kennt keine Hautfarben - kein Volk - keine Rasse. Viele hier beteuern verstanden zu haben um was es den Staatenlenkern geht. Anscheinend nicht. Denn sonst würden viele Beiträge nicht noch immer auf "das eigene Volk" abzielen.
    Nur wird das eben nicht funktionieren. Dieses Multikultikonzept stammt ja letztlich aus den letzten Jahrzehnten aus der USA und wird wegen ihrer Dominanz in die westliche Welt exportiert. Oder besser gesagt, es kommt im Zuge mit dem Kapitalismus. Der Kapitalismus wie er im Westen verstanden und gelebt wird hat eben am Ende auch durchmischte Völker und die Zerstörung von gewachsenen Kulturnationen zur Folge.

    Das wird aber kein gutes Ende nehmen. Selbst wenn das Ziel erreicht würde und man es nicht mehr schafft, das Ruder herumzureissen, ist das eben keine erstrebenswerter Zustand.

  5. #435
    GESPERRT
    Registriert seit
    26.12.2013
    Ort
    Frankfurt/Main
    Beiträge
    62.455

    Standard AW: Sind Schlaue eher links und Blöde eher rechts?

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    Nur wird das eben nicht funktionieren. Dieses Multikultikonzept stammt ja letztlich aus den letzten Jahrzehnten aus der USA und wird wegen ihrer Dominanz in die westliche Welt exportiert. Oder besser gesagt, es kommt im Zuge mit dem Kapitalismus. Der Kapitalismus wie er im Westen verstanden und gelebt wird hat eben am Ende auch durchmischte Völker und die Zerstörung von gewachsenen Kulturnationen zur Folge.

    Das wird aber kein gutes Ende nehmen. Selbst wenn das Ziel erreicht würde und man es nicht mehr schafft, das Ruder herumzureissen, ist das eben keine erstrebenswerter Zustand.
    Ja. Da kann ich mal beipflichten. Es gibt auch vermehrt Soziologen, die sich mit den aktuellen neoliberalen Auswirkungen auf die Bereiche der Ungleichheitsforschung auseinandersetzen. Gerecht ist das alles nicht. das stimmt.
    Aber das ist eben Neoliberalismus. "Survival of the Fittest". Er kennt nur Verlierer und Gewinner. Das ist systemimmanent.

  6. #436
    Nietzsche
    Gast

    Standard AW: Sind Schlaue eher links und Blöde eher rechts?

    Und jetzt überlegen wir. Wenn wir mit dem jetzigen System mehr in Richtung links gehen, was passiert dann? Und wenn wir Richtung rechts gehen, was passiert dann?

  7. #437
    Mitglied Benutzerbild von Valdyn
    Registriert seit
    23.07.2006
    Beiträge
    31.892

    Standard AW: Sind Schlaue eher links und Blöde eher rechts?

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Und jetzt überlegen wir. Wenn wir mit dem jetzigen System mehr in Richtung links gehen, was passiert dann? Und wenn wir Richtung rechts gehen, was passiert dann?
    In Wahrheit gehen wir doch gerade nach rechts. Rechts=elitäres Menschenbild. Eine Welt, in der die Masse der Menschen nicht mehr durch Nationalstaaten geschützt sind und der Willkür weniger Superreicher ausgesetzt sind die sich hinter Konzernen, Medien und NGOs verstecken, ist doch eine extrem elitäre Welt. Und damit rechts.

    Das ist Feudalismus 2.0. Nur eben dieses mal global und nicht regional beschränkt. Der Fürst, der heute bzw. in Zukunft über die Sachsen, Bayern oder Westfalen herrscht sitzt heute in irgendeiner Metrople der Welt oder auf seiner Privatinsel und hat keinerlei Verbindung zu Sachsen, Bayern oder Westfalen. Und kann von diesen auch nicht mehr haftbar gemacht werden wenn er es zu toll treibt.

    Das ist doch nicht links, wenn die Welt vom globalen Finanzadel gekauft wird.

  8. #438
    Nietzsche
    Gast

    Standard AW: Sind Schlaue eher links und Blöde eher rechts?

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    In Wahrheit gehen wir doch gerade nach rechts. Rechts=elitäres Menschenbild. Eine Welt, in der die Masse der Menschen nicht mehr durch Nationalstaaten geschützt sind und der Willkür weniger Superreicher ausgesetzt sind die sich hinter Konzernen, Medien und NGOs verstecken, ist doch eine extrem elitäre Welt. Und damit rechts.

    Das ist Feudalismus 2.0. Nur eben dieses mal global und nicht regional beschränkt. Der Fürst, der heute bzw. in Zukunft über die Sachsen, Bayern oder Westfalen herrscht sitzt heute in irgendeiner Metrople der Welt oder auf seiner Privatinsel und hat keinerlei Verbindung zu Sachsen, Bayern oder Westfalen. Und kann von diesen auch nicht mehr haftbar gemacht werden wenn er es zu toll treibt.

    Das ist doch nicht links, wenn die Welt vom globalen Finanzadel gekauft wird.
    Demnach würden wir eigentlich eine "Nationale Linke" benötigen....

  9. #439
    Mitglied Benutzerbild von Valdyn
    Registriert seit
    23.07.2006
    Beiträge
    31.892

    Standard AW: Sind Schlaue eher links und Blöde eher rechts?

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Demnach würden wir eigentlich eine "Nationale Linke" benötigen....
    Die Übergänge sind ja letztlich fliessend und es gibt ja zwischen einer Herrschaft durch eine Elite und einer Herrschaft durch den Pöbel und auch innerhalb dieser "Modelle" jede Menge Graustufen. Es kommt immer auf die Umsetzung an.

  10. #440
    Mitglied Benutzerbild von Kreuzbube
    Registriert seit
    17.07.2007
    Ort
    Naumburg a.d. Saale
    Beiträge
    34.781

    Standard AW: Sind Schlaue eher links und Blöde eher rechts?

    Zitat Zitat von Nietzsche Beitrag anzeigen
    Wieviele Länder dieser Erde vernichten genau das, was Klopperhorst geschrieben hat? Welche Länder vernichten "Familie" und fördern Lebensgemeinschaften mit einem gesetzlichen Status "Ehe"?
    Wieviele Länder dieser Erde machen Politik nicht für das Volk des Landes, sondern für die Bevölkerung völlig egal aus wem sie bestehen?
    Wieviele Länder dieser Erde machen aus dem Begriff "Heimat" etwas, wofür man sich schämen muss, geschichtlich eingeordnet, mit negativem Gefühl, mit Scham, Wut und Hass auf die eigene Heimat?
    Wieviele Länder dieser Erde vernichten jahrelang/jahrzehntelang erstellte Werte, gesellschaftliche Errungenschaften wie das Sozialsystem, Tierschutzgesetze, Rechte auf Selbstbestimmtheit, schränkt die eigenen Bürger immer mehr ein durch Verordnungen/Gesetze und bevormundet diese?

    Es gibt diese Länder. Ich persönlich kann sie nicht aufzählen weil es mir dafür an Wissen mangelt. Deutschland gehört zu diesen Ländern.

    Dabei sind sogar "die Rechten" nicht für eine Spaltung der Gesellschaft, sondern ganz im Gegenteil für einen Zusammenschluss. Rechte wollen das eigene Land zu Größe bringen. Sie wollen das eigene Volk bereichern und erheben. Nicht GEGEN jemanden. Sondern FÜR SICH. National und Rechts wird immer als Synonym verwendet für Anti-International oder Anti-Links. Dabei lese ich kaum (kaum, nicht nie!) von Leuten hier, die fordern, dass das Sozialsystem abgeschafft werden sollte. Dass Rentner einen Kehrricht bekommen sollen. Dass jeder für sich selber sorgen soll. Dass Konzerne scheffeln sollen was sie können. Dass die Ausländer alle umgebracht werden sollen. Oder verschiedene Rassen. Das wird hier, und dies ist eines der wenigen Foren in welchem man so etwas bis zu einem gewissen Grad könnte, nicht gefordert.

    Der Grundtenor hier ist: Deutschland den Deutschen, Türkei den Türken, Afghanistan den Afghanen, Russland den Russen, USA den Indi.... Amerikanern, .... usw.
    Der der sich hier anpasst, der sich integriert, der sich assimilliert, der nützlich ist und benötigt wird, der kann und darf und soll bleiben. Weil er uns mit sich und seiner Einstellung und Arbeitskraft als Volk und Nation weiterbringt.

    Und meiner Ansicht nach ist und muss dieser Grundtenor für JEDES VERDAMMTE LAND AUF DIESEM PLANETEN GELTEN! Es bedeutet eben nicht: Die Anderen erniedrigen weil sie niedrig sind. Es bedeutet die eigene Stärke zu kennen und zu akzeptieren. Und auch die Stärke der Anderen zu kennen und zu akzeptieren. Auch die eigene Schwäche und die Schwäche der Anderen. Ein Land, welches es, aus welchen Gründen auch immer, nicht schafft aufzustehen und das Rad zu erfinden, die müssen das auch nicht. Das zwingt ihnen keiner auf. Zu behaupten sie wären "genauso wertvoll wie Andere" mag in einem Gleichheitsgrundsatz für Menschen IN einem Land gelten. Aber das KANN nicht außerhalb gelten und angewandt werden. Dann müsste Deutschland jeden Menschen dieser Erde, dem es schlechter ginge, helfen oder bei sich aufnehmen. Bei Aufnahme aber wiederum ZWINGEN sich den eigenen Werten anzupassen. Aufgeschlossenen Werten.

    Eine erzwungene Assimilation. Auch hier: ich habe noch nie von Rechts gehört, dass man jeden Menschen hierher bringen soll, damit er sich hier assimilliert.

    Hat jemals einer von kriminellen Chinesen, Japanern, Amerikanern (Nord-/Süd) gehört in Deutschland? Integration scheint also zu funktionieren. Bei bestimmten Menschen jedoch nicht. Da ist es NICHT Rechts zu fordern, dass man dies statistisch erfasst und diejenigen aussortiert die scheinbar nicht hier leben WOLLEN und sich anpassen WOLLEN. Hingegen ist es abgrundtief links zu behaupten jeder Migrant und Einwanderer würde dieselben Chancen benötigen, gleich sein mit den anderen Migranten. Eigentlich wertet ein Linker genau in diesem Moment einen fleiígen, wertekonformen Ausländer in dem Moment ab, in dem er einen unwilligen, werteinkonformen Ausländer wertegleich MACHEN WILL. Sie sind es nicht. Die Gründe dafür sind mannigfaltig, kann man nicht mal eben in einem Satz herunterbrechen. Hier ist aber eine Grundhaltung wichtig. Sie lautet: Wer hier lebt und leben will, der MUSS sich anpassen. SICH. Nicht die Anderen. Die Anderen sind auch nicht in der Bringschuld. Derjenige ist in der Bringschuld.

    Und zu guter Letzt:
    Links ist der Ansatz für eine Welt, die sein könnte aber nicht IST.
    Die Länder sind eben Nationalstaaten. Ja möglich dass wir eine Welteinheit sein KÖNNTEN. Das hilft jedoch keinen Deut weiter wenn der bisherige Kurs Nationalstaaten SIND. Wer dann auf International umsteigt, alle Menschen egalisiert/gleichstellt/gleichberechtigt und gleich im Wertebereich, der träumt eine Utopie und VERNICHTET damit Errungenschaften der Nation, aus der er kommt. Er pervertiert es und versucht eine multikulturelle/religiöse/demokratische Ordnung herzustellen die überall auf der Welt nicht praktiziert wird und genau aus diesem Grund nicht funktioniert. Und die sich auch scheinbar nicht in diese Richtung entwickelt. Die Länder werden nicht alle demokratischer, oder weniger frauenverachtend, weniger Leistungsorientiert und Gleichberechtigter, Klimafreundlicher und Ressourcenschonender WENN MAN SELBER ES MACHT. Die gucken das nicht ab, oder halten das für eine wundervolle Errungenschaft.

    Die einzige Möglichkeit sich da mehr oder minder herauszuhalten ist sie machen zu lassen in ihrem selbmörderischen Kurs (solange er nicht global gefährlich wird) und sie sich langsam selber untergehen zu lassen. Gleichzeitig jeden möglichen Nutzen aus deren Ressourcen zu nutzen FÜR DAS EIGENE VOLK UND LAND. Wenn WIR es nicht nutzen, macht es JEMAND ANDERS. Wenn WIR die kindergeknüpften Teppiche nicht kaufen, dann kauft sie eben jemand anders. Es ist verbohrt zu denken, dadurch, dass wir es nicht imporiteren, dass es aufhören würde. Es geht weiter. Wir leben in einer globalisierten Welt ohne Rücksicht auf Verluste und wenn "wir" weiter einen so linken, in der Hinsicht, Kurs fahren, fahren wir gegen eine Wand und nicht auf ein Paradies zu....
    Eben. Wie Heinrich Heine schon sagte: "Wir wollen nun auf Erden schon, das Himmelreich errichten...die Wolken überlassen wir, den Engeln und den Spatzen..."

    "Lieber entdeckte ich einen Satz der Geometrie, als daß ich den Thron von Persien gewänne!"
    Thales von Milet (Philosoph, Staatsmann und Mathematiker 624 v.u.Z. - 546 v.u.Z.)

+ Auf Thema antworten

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Ökonomisch bist du eher links oder rechts?
    Von Rockatansky im Forum Freie Diskussionen
    Antworten: 49
    Letzter Beitrag: 15.09.2012, 21:22
  2. Sind Migranten eher konservativ, liberal oder links ausgerichtet?
    Von Cash! im Forum Gesellschaft / Soziales / Arbeit / Bildung / Familie
    Antworten: 33
    Letzter Beitrag: 11.05.2010, 08:23
  3. Frauen wählen eher rechts als Männer
    Von Prokne im Forum Parteien / Wahlen
    Antworten: 281
    Letzter Beitrag: 04.09.2007, 14:41

Nutzer die den Thread gelesen haben : 4

Du hast keine Berechtigung, um die Liste der Namen zu sehen.

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
nach oben