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Es durfte ja auch nicht jeder das Abitur machen, selbst nicht mit Bestnoten, sofern er Kind eines erklärten "Kapitalisten" oder Akademikers war oder auch eine Pfarrerstochter. Bestnoten halfen nur, wenn außerhalb der Quote noch Plätze frei waren, auf die die Schüler mit guten Noten aus den falschen Familien dann verteilt wurden, sofern sie sich oder auch ihre Eltern gesellschaftlich bewiesen und erwünscht verhielten.
Gleiches natürlich für das Studium. Einer Pfarrerstochter hätte normalerweise nur eine Ausbildung zugestanden.
Shut your mouth and open your heart (Elvis Presley, A little less conversation, more action)




Auch das stimmt nur zum Teil. Das Abitur via EOS (Gegenstück zum Gymnasium) war sehr stark begrenzt. Und doch gingen aus meiner Klasse nur Akademikerkinder dorthin. Passt also in dieser Absolutheit schon nicht. Auf der anderen Seite stand aber die sog. Berufsausbildung mit Abitur für einen größeren Personenkreis im Raum. Gregor Gysi erwarb zum Beispiel sein Abitur auf diesem Weg, er erlernte den Beruf des "Facharbeiters für Tierproduktion". Ein Weg, den ich heute sehr gern wieder eingeführt sehen würde: Gerade in technischen Studiengängen sind reine Abiturienten gegenüber Studenten mit einschlägiger Berufsausbildung stets im Nachteil.
"Wenn es um die ganz großen Verbrecher geht, gibt es für die Polizei nur eine Aufgabe: Ihnen Schutz zu gewähren!"
Kriminalkommissar Jensen
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