
Zitat von
Klopperhorst
Die Situation scheint dort diffziler.
In Moskau dürften derweil schon im Februar alle Alarmglocken geläutet haben, als US-Außenminister Mike Pompeo in Minsk weilte und dort eine Vereinbarung erzielte, wie die Ausfälle russischer Öllieferungen durch US-Lieferungen kompensiert werden könnten. Viel Geduld dürfte Putin aufgrund solcher Annäherungen, die früher undenkbar gewesen wären, mit seinem alten Fahrensmann Lukaschenko jedenfalls nicht mehr haben.
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Die derzeitigen Proteste erinnern oberflächlich an den Kiewer Euromaidan von 2014. Doch allzu weit sollte man die Analogienbildung nicht treiben, denn Lukaschenkos Gegenspielerin Svetlana Tichanowskaja scheint wesentlich prorussischer zu sein als dieser selbst. Sie spricht immerhin davon, dass die Krim faktisch zu Russland gehört und auf ihren Kundgebungen sind auch auffällig viele russische Fahnen zu sehen. ...
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