Ich weiß nicht, mit was für Wählern du dich umgibst, aber der Fehler und das Fehlverhalten lag ursprünglich ganz klar bei Höcke. Grundsätzlich ist sein Ausschluss oder die Entscheidung dazu nachzuvollziehen und gut, aber er wird der Partei Schaden zufügen. In diese missliche Lage brachte Höcke die Partei, nicht der Parteivorstand.
Die Menschen wollen Veränderungen, Veränderungen, die die Interessen des Landes und ihre eigenen wieder in den Vordergrund stellen. Aber sie wollen sich dabei auch gut fühlen, moralisch integer. Und das funktioniert nicht, indem man in uralter brauner Suppe rumrührt und den Etablierten Angriffsfläche auf dem Silbertablett darreicht, die einen dann auch bereitwillig die moralische Integrität absprechen. Das Wahlverhalten der gemeinen Masse hat immer auch was mit Gefühl zu tun, nicht jeder ist super informiert. Und beim Wählen das Gefühl zu haben, ein scheiß schlechter Mensch oder unmenschlicher Nazi und Rassist zu sein, führt zu Wahlergebnissen, die die NPD seit Jahrzehnten einfährt.
Und die AfD ist keine zweite NPD, auch keine NPD light. Sie ist eine rechtsliberale Bewegung. Ein Liberalismus mit Biss, der die Bürger dieses Landes wieder in den Mittelpunkt stellen soll. Ein Höcke hat in einer solchen Bewegung nichts verloren. Seinen peinlich-narzisstischen Hang für Pathos soll er woanders ausleben.




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