Das ist doch ein Witz. Gabriel hat verzichtet, weil seine Kandidatur im Desaster geendet hätte. Dafür hat er sich das Außenministerium gesichert. Wobei er seine Partei in bester Schröder Bastamanier vor vollendete Tatsachen gestellt hat.

Deshalb beschloss der Bundesvorstand am Montag mit der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit, [Links nur für registrierte Nutzer]. Vor der Abstimmung hatte die AfD-Spitze ein juristisches Gutachten eingeholt. Darin heißt es: „Eine schwere Beeinträchtigung der politischen Stellung und des Ansehens der Partei, womöglich auch Teile der Glaubwürdigkeit sind betroffen. Dies kann man erkennen an dem Umstand, dass die Umfragen einen Verlust für die AfD in Höhe von 2 bis 2,5 Prozent ergeben haben.“

Ob dieser Zusammenhang eindeutig zu belegen ist, erscheint fraglich. Denn in diese Zeit fiel auch der
[Links nur für registrierte Nutzer], ausgelöst durch Martin Schulz’ Kanzlerkandidatur.
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Wenn die AfD einen vernünftigen Spitzenkandidaten hätte, würden ihre Zahlen sofort wieder steigen. Die Entscheidung gegen eine Person und für eine Mannschaft wurde nur getroffen, weil man Petry verhindern wollte. Die AfD kann aber nicht mit drei Personen an einem TV-Duell teilnehmen.

Machen Sie hier den Vergleich: Einen Tag nach dem TV-Duell von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem SPD-Herausforderer Frank-Walter Steinmeier liefern sich die drei großen Oppositionsparteien ihren Schlagabtausch. Im ARD-Studio: FDP-Chef Guido Westerwelle, Linken-Chef Oskar Lafontaine und Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin.
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Ich glaube nicht, daß ein Spitzenkandidat der Klartext redet, Wähler abschrecken wird. Die Wähler wollen jetzt so jemanden.