
Zitat von
Arnold
Die Einwanderung selbst ist nicht das Problem! Viele Einwanderer sind qualifiziert. Wer nicht (oder nicht ausreichend) qualifiziert ist, könnte entsprechend geschult/ausgebildet werden - es ist Angelegenheit und Aufgabe der Politik, dafür entsprechende Möglichkeiten zu schaffen. Ganz besonders aber muss man sich um die Kinder kümmern mit dem Ziel, dass sie nach einer erfolgreichen Schullaufbahn in Ausbildung/Studium übergehen. Statt sich darum intensiv zu kümmern, zahlt man z. B. lieber eine sog. "Herdprämie", die gerade bildungsferne (deutsche wie zugewanderte) Eltern veranlassen, ihre Kinder nicht in Kindergärten zu schicken. Das ist falsch.
Deutschland "holt" sich keine Menschen "rein" - sie kommen von selbst! Deutschland ist auch nicht das einzige Land, das seinen humanitären Verpflichtungen nachkommt!
Dass die zu uns kommenden Menschen in ihren Ländern keine oder nur geringe Bildungschancen hatten, ist nicht ihre Schuld! Viel schlimmer ist es, dass immer mehr Deutsche, die alle Chancen auf Bildung und Ausbildung haben, diese nicht nutzen. Ferner sind die Missstände des Arbeitsmarktes - Billiglohn; Ausbeutung selbst Hochqualifizierter (Stichwort z. B.: "Generation Praktikum"); rücksichtslose Profitmaximierung für Geldanleger auf Kosten der Menschen, die die Gewinne erarbeiten; usw. - hausgemacht. Das sollte uns Sorgen machen!
Gibt es Menschen, die unnütz sind? Nach den immer mehr um sich greifenden Vorstellungen werden Menschen nur noch als "Humankapital", aber nicht mehr als individuelle Persönlichkeiten betrachtet. Diese Einstellung, den Menschen nicht um seiner selbst willen zu achten, sondern nur noch nach einer Kosten-Nutzen-Analyse zu bewerten, ist ein besonders deutliches Zeichen unseres Werteverfalls, der ja oft gebetsmühlenartig, aber ohne inhaltliche Konkretisierung beklagt wird. In der abendländisch-christlichen Kultur stand aber nie das Materielle, sondern immer der Mensch im Mittelpunkt!