AW: US-Staat Colorado gibt Marihuana-Verkauf frei
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Conny
Gerade diesen Affen muss man schieben, damit man niemals den Preis vergisst, den man dafür gezahlt hat um von der Sucht loszukommen.
Der Fehler der "modernen" Suchtmedizin besteht darin, dass man Suchtkranke mittlerweile wie "gewöhnliche" Kranke behandelt, deren Krankheit nichts mit Eigenverantwortung, Selbstachtung und eigenem Willen zu tun hat. Von mir aus kann selbst ein Heroinsüchtiger, natürlich unter ärztlicher Aufsicht, ruhig mal in Schutzhaft und unter Schmerzen in seinem eigenen Sabber liegen, auf dass er für immer weiß, was ihm blüht, wenn er wieder rückfällig wird. Davon wird er schon nicht sterben, und "hart" genug um mit harten Drogen zu experimentieren war er ja schon.
Ohne Veranlagung ist es nicht so einfach eine Sucht zu entwickeln. Sollen wir Suchtkranke dafuer bestrafen dass sie eine Anfaelligkeit fuer Suchterkrankungen haben?
Btw, die grosse Mehrheit der Menschen die Cannabis probieren wird weder suechtig, noch steigt sie auf hard drugs um.
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melamarcia75
Ohne Veranlagung ist es nicht so einfach eine Sucht zu entwickeln. Sollen wir Suchtkranke dafuer bestrafen dass sie eine Anfaelligkeit uer Suchterkrankungen haben?
Btw, die grosse Mehrheit der Menschen die Cannabis probieren wird weder suechtig, noch steigt sie auf hard drugs um.
Auch, welche Wirkstoffklasse dich besonders gefährdet, scheint veranlagt zu sein. Sonderbar, es scheint auf die Zusammensetzung der Neurotransmitter wie Dopamin oder Noradrenalin anzukommen.
Welche Opiatrezeptoren sind betroffen, wie anfällig ist der Hirnstoffwechsel, usw.. Weckamine haben ein höheres Suchtpotential, Opiate wiederum ein höheres Abhängigkeitspotential (körperlich).
Der eine kann Pillen konsumieren ohne Ende und jederzeit aufhören, der andere entwickelt eine extreme Sucht. Vieles weiß man nicht so genau.
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Cinnamon
Drogen zu verbieten ist äußerst dumm. Damit fördert man nur die Drogenmafia und verhindert überhaupt keinen Drogenkonsum. Wer das Zeug nehmen will, wird das tun, ob mit oder ohne Verbot.
Und dann hört endlich das nervige Gequatsche darüber auf.
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melamarcia75
Ohne Veranlagung ist es nicht so einfach eine Sucht zu entwickeln. Sollen wir Suchtkranke dafuer bestrafen dass sie eine Anfaelligkeit uer Suchterkrankungen haben?
Btw, die grosse Mehrheit der Menschen die Cannabis probieren wird weder suechtig, noch steigt sie auf hard drugs um.
Das ist das BESTE was ich "bisher" hier lesen konnte .:top:
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Pendelleuchte
Sahen ? :hmm: ... Ich frage mich aber, wieso die USA das jetzt nach und nach legalisiert ? Kann man nur hoffen, dass auch Mexico mit geholfen ist.
Nun das Verbot ist 100 Jahre alt. Heute hat man andere Probleme. Und es wächst die Einsicht daß der "war on drugs" nur die Dealer reich macht. Was William S. Burroughs schon in den 50er Jahren bemerkte. Und der mußte es wissen, de alte Junkie.
Bei genauerer Betrachtung der Entstehung des weltweiten Cannabis-Verbots ist deutlich erkennbar, daß die USA eine wichtige, wenn nicht entscheidende Rolle bei der Durchsetzung und Umsetzung spielten. Zwar sorgten die Anträge von Ägypten und der Türkei dafür, daß Cannabis 1925 auf der dritten Opiumkonferrenz in Genf unter Drogenkontrolle gestellt wurde [1], jedoch war es vor allem das treibende Engagement des "US-Federal bureau of narcotics and dangerous drugs" (FBNDD), daß das weltweite Ansehen von Cannabis über seine Kampagnen und Gesetze bis in die Gremien der Vereinten Nationen prägte. Dabei ging es bei dem Verbot von Cannabis nicht lediglich um eine Droge, auch wirtschaftliche Interessen, Rassismus und persönlicher Ehrgeiz spielten eine wichtige Rolle. Denn daß es sich bei Cannabis ursprünglich auch unter anderem um eine wirtschaftlich bedeutsame Nutzpflanze handelt, welche u.a. der aufstrebenden
Kunstfaserindustrie Anfang des Jahrhunderts als Konkurrentin im Wege stand, wird häufig übersehen, bzw. bewußt ignoriert.
http://www.cannabislegal.de/cannabisinfo/verbot.htm
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Conny
Gerade diesen Affen muss man schieben, damit man niemals den Preis vergisst, den man dafür gezahlt hat um von der Sucht loszukommen.
Der Fehler der "modernen" Suchtmedizin besteht darin, dass man Suchtkranke mittlerweile wie "gewöhnliche" Kranke behandelt, deren Krankheit nichts mit Eigenverantwortung, Selbstachtung und eigenem Willen zu tun hat. Von mir aus kann selbst ein Heroinsüchtiger, natürlich unter ärztlicher Aufsicht, ruhig mal in Schutzhaft und unter Schmerzen in seinem eigenen Sabber liegen, auf dass er für immer weiß, was ihm blüht, wenn er wieder rückfällig wird. Davon wird er schon nicht sterben, und "hart" genug um mit harten Drogen zu experimentieren war er ja schon.
Wenn du dir schon vor einer "Drogenkarriere" denkst (wenn auch nur unterbewusst): "Zur Not werde ich mit irgendwelchen Ersatzdrogen wieder aufgepäppelt, damit der Entzug nicht so heftig wird", dann sinkt auch automatisch die Hemmschwelle damit anzufangen.
Überhaupt, ein Entzug macht gar keinen Sinn, wenn Jemand nicht wirklich will, und wenn er wirklich will, dann muss (und WIRD!!!) er auch die Unannehmlichkeiten ertragen, so dass er sich auf ewig daran erinnert.
Und dass ein kalter Entzug den ersatzdrogenvertreibenden Pharmaunternehmen gar nicht gelegen ist, dürfte ja auf der Hand liegen.
Unfug. Ich finde man sollte jedem der von harten Drogen abhängig und das nachweisen kann ausreichend mit seine Droge versorgen. Dann haben die Dealer ein Problem: Es gibt keinen Markt mehr. Neu süchtig gemachte kaufen bei ihm nicht mehr. Das Geschäftsmodell stirbt. Keine Dealer mehr. Keine neuen Süchtigen mehr. Weniger Abhängige müßen sich prostituieren oder kriminell werden. Also auch weniger Hehler und Zuhälter.
Die ganz harte Tour des "war on drugs" haben die USA nun über 60 Jahre durchgezogen. Mit dem Ergebnis das die Gefängnisse von Süchtigen und Kleindealern überquellen ohne die Situation zu verbessern. Und mit dem Ergebnis das Länder wie Mexiko von den Drogengangstern zum Schlachtfeld gemacht werden. Mit Tausenden von Toten. Jahr für Jahr.
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melamarcia75
Ohne Veranlagung ist es nicht so einfach eine Sucht zu entwickeln. Sollen wir Suchtkranke dafuer bestrafen dass sie eine Anfaelligkeit fuer Suchterkrankungen haben?
Wohlgemerkt, es ging mir um Drogenabhängige, die von ihrer Sucht wegkommen wollen. Denen einfach Ersatzdrogen zu vermitteln ist nicht unbedingt das selbe wie vom Regen in die Traufe zu kommen, eher von der Traufe in den Regen, aber nass werden sie immer noch. Es gilt hier also die Nässe (also die Sucht) zu bekämpfen. Und die wird am besten dadurch bekämpft, indem der Süchtige diesen Weg selbsständig geht und nicht wie ein Kleinkind an die Hand genommen wird. Soll er Wochen und Monate durch die Hölle gehen, wenn er wieder klar ist, wird er den Wert seiner Überwindung viel eher zu schätzen wissen, als wenn er immer davon ausgehen kann, dass Vater Staat ihm schon die Ersatzdrogen besorgt, damit es ja nicht "weh tut". Du bist doch selber Mediziner und wirst sicher was von Schock- bzw. Konfrontationstherapie gehört haben. Ähnliches soll ein Kalter Entzug bewirken. Dass es unter Umständen und bei bestimmten Drogen und Personen lebensgefährlich sein kann, ist mir klar, aber das ist nur eine Minderheit, und drum schrieb ich auch, dass dieser kalte Entzug natürlich nur unter ärztlicher Aufsicht stattfinden soll.
Wenn Jemand nicht will, oder nur ein bisschen will, oder nur ab und zu will, oder... dann soll man ihn seines Weges gehen lassen. Wenn sich Jemand zerstören will, ob auf einmal (sich vor nen Zug schmeissen), oder schleichend, dann wird er es auch tun, ist zwar tragisch für die angehörigen Familien (die oft selbst nicht ganz schuldlos sind) aber davon geht die Welt schon nicht unter.
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melamarcia75
Btw, die grosse Mehrheit der Menschen die Cannabis probieren wird weder suechtig, noch steigt sie auf hard drugs um.
Du schreibst oben selber, dass es Menschen gibt, die eine größere Veranlagung haben süchtig zu werden als andere. Wie wird es dann wohl sein, wenn du diesen Menschen (z.B. Alkoholiker) mit Ersatzdrogen (z.B. Cannabis) versorgst? Ist das verantwortlich? Hast du das Gefühl, dass du hilfst?
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Das stimmt wirklich ,es gibt Menschen die haben eine Veranlagung an einer Suchtkrankheit zu erkranken und andere eben nicht.
Das kann dir jeder Suchttherapeut bestätigen
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Alter Stubentiger
Nun das Verbot ist 100 Jahre alt. Heute hat man andere Probleme. Und es wächst die Einsicht daß der "war on drugs" nur die Dealer reich macht. Was William S. Burroughs schon in den 50er Jahren bemerkte. Und der mußte es wissen, de alte Junkie.
EIn recht langer Text den ich mir heute Abend sehr sorgfältig durchlesen werden.
Aber, dass was William Seward Burroughs bemerkte, wird das Volk der BR Deutschland selbst in den nächsten 200 Jahren nicht bemerken. Dafür wird die Alkohol-, Pharma-Lobby schob für sorgen. ;)
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ladydewinter
Das stimmt wirklich ,es gibt Menschen die haben eine Veranlagung an einer Suchtkrankheit zu erkranken und andere eben nicht.
Das kann dir jeder Suchttherapeut bestätigen
Das ist mir klar. Die Frage ist, ob du diesen Menschen eher hilfst, indem du sie wie ein Kind an die Hand nimmst und ihre Sucht einfach nur verlagerst (schließlich sind sie ja schon entsprechend veranlagt) oder ob du sie Erfahrungen machen lässt, die ihnen aufzeigen, was der Preis eines Rückfalls ist.