AW: Sarrazin fühlt sich vom "politischen Establishment" verfolgt
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Durkheim
Na ja, die Verzweiflung in gewissen politischen Lagern scheint so gross zu sein (aufgrund eigener Unfähigkeit), dass sie schon nach dem letzten Strohhalm greifen, egal wie gross dabei die Blamage ist.
Applaus gibts nur von Unwissenden, Ideologen und verkappten Sozialdarwinisten, die geistig noch im 19./Anfang 20. Jahrhundert zurückgeblieben sind.
Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Man sollte weniger hoffen, stattdessen bei den Fakten bleiben. Und Fakt ist, dass Sarrazins Standpunkte einer kritischen, objektiven Betrachtung nicht standhalten. Damit blamiert man sich nur. Aus dem Grund wird es das Gegenteil bewirken.
Grund zur Verzweiflung hast allenfalls du selbst, denn die Mehrheit der Deutschen ist der Meinung von Sarrazin.
Integration war bisher ein unverbindliches Angebot. Wurde es nicht angenommen, hatte dei Gesellschaft die Folgekosten zu tregen. Das muss endlich enden. Es müssen klare Gesetze her, die es ermöglichen, jeden, der sich nicht erkennbar integrieren will, aus dem Land zu weisen.
Es ist nicht Aufgabe des deutchcen Steuerzahlers, orientalische Unterschichten am Kacken zu halten oder für ihre Nachzucht zu sorgen. Das ist die Aufgabe ihrer Herkunftsländer.
Das zu erkennen, muss man weder rechts noch links sein, das sagt einem der gesunde Menschenverstand. Dieser scheint zusehens in der Deabtte bei Politikern wieder erkennbar.
Und natürlich hat Seehofer recht, wenn er fordert, dass der Zustrom von Türken und anderen kultrufremden Leuten beendet werden muss. Solange die Probleme mit denen, die bereits hier sind, nicht gelöst sind, ist jeder neue Zuzug zu unterbinden. Einen Misthaufen beseitigt man nicht dadurch, dass man ihn vergrössert.
AW: Sarrazin fühlt sich vom "politischen Establishment" verfolgt
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Laotse
Gute Frage, aber nicht befriedigende Antwort. Also nochmal:
1. Sind nicht alle Türken (in der Türkei)?
2. gibt es nicht 3 Hauptrassen: Osmanen, Kurden, Tscherkessen?
3. gibt es keine direkten Türken, so wie es keine Amis gibt ?
Mal sehn was der Fachmann sagt ? :))
Wer ist Türke? Wer sich als Türke fühlt. Da hat Dürkheim absolut recht.
Die Reflexe des Nationalchauvinismus, den Kemal Atatürk schuf, sind stark in der türkischen Seele verankert. Ich bevorzuge in diesem Zusammenhang den Begriff:"Identifikation" statt von "Identität". Um die Vielfalt und das aktiv Wählbare der Zugehörigkeiten besser ausdrücken zu können.
Aber was ist mit den Deutschtürken, die sich lieber eine vorgefertigte Identität aus ihrem Herkunftsland nehmen, statt sich mühsam eine neue zu schaffen?
Wer Europa neu denken will, sollte sich etwas weniger für Levi-Strauss und etwas mehr für den öffentlichen Diskurs in der Türkei interessieren. Der streckt seine Tentakel weit in die Diaspora hinein. Leider zum Glück….
:keks:
AW: Sarrazin fühlt sich vom "politischen Establishment" verfolgt
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Ali Ria Ashley
Wach mal auf eri! Du träumst mit offenen Augen.
Ach Was soll´s, trotzdem sieht es so aus, als habe die Berliner Politik sich Sarrazins Problemgruppendefinition längst zu eigen gemacht und ihre Einwanderungspolitik danach ausgerichtet. Toll oder! DEUTSCHLAND IST ZU!!! Es kommen kaum noch Menschen rein, die Bevölkerung vergreißt und jedes jahr Wandern aus deutschland rund 500.000Tausend Menschen aus.
Die Zahlen jedenfalls stützen die Annahme, dass Deutschland sich abschottet. Weder unqualifizierte noch qualifizierte Migranten sind offenbar erwünscht. Einzig aus armen EU-Ländern, aus denen sich die Zuwanderung nicht unterbinden lässt, sind 2008 noch Menschen in nennenswerter Zahl gekommen:
8103 aus Bulgarien und 10.447 aus Rumänien.
Die Statistik sagt auch, dass in den letzten beiden Jahren deutlich mehr Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern ab- als zugewandert sind.
Auch von Hochqualifizierten werden wir nicht gerade überrannt: 2008 kamen 157 Personen aus Nicht-EU-Ländern, denen in Deutschland eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis erteilt wurde - 71 von ihnen aus den USA.
Das ist eine beeindruckend niedrige Zahl angesichts der 40.000 bis 80.000 unbesetzten Fachkräftestellen, an denen insgesamt bis zu einer viertel Million Arbeitsplätze hängen dürften. Dass die Wirtschaftlichkeitsbilanz von Migranten hierzulande negativ ist, liegt auch daran, dass wir die Qualifizierten gar nicht erst ins Land lassen.
Es ist absurd: Jahrelang hat sich Deutschland wider jede Realität dagegen gewehrt, ein Zuwanderungsland zu sein - und ist nun de facto zum Auswanderungsland geworden. Im langjährigen Mittel kamen rund 250.000 Personen im Jahr zu uns über die Grenzen.
Seit 2008 aber verlassen der öffentlichen Statistik zufolge mehr Menschen das Land der Dichter, Denker und Maschinenbauer als hineinkommen. Damit steht Deutschland, neben Japan, allein da unter den hochentwickelten, reichen Industrienationen.
Du und Deinesgleichen habt doch schon euer Ziel bald erreicht: Toll, weiter so!
:keks:
Für EU Bürger, inkl. Ost-Erweiterung gilt ab Mai 2011 völlige Freizügigkeit.
Dann wird sich ja zeigen, wie attraktiv Deutschland für qualifizierte Fachkräfte noch ist.
AW: Sarrazin fühlt sich vom "politischen Establishment" verfolgt
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elas
Muslimische Türken sind in ihrer wissenschaftlichen Betrachtungsweise etwa auf dem Stand der Katholischen Kirche des Mittelalters.
PS: rein statistisch gesehen.
Auch im Mist der Scholastiker lag verborgen etwas Gold, so kannten sie bereits den Logarithmus.
AW: Sarrazin fühlt sich vom "politischen Establishment" verfolgt
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Ganz_unten
Das ist keine Antwort auf meine Frage.
Natürlich ist das faktisch die richtige Antwort. Nur nicht das, was Du gerne hören willst ;)
Die Kurden sind übrigens auch Indoeuropäer (wenn auch eher iranisiert), also welche wie ihr.
So gesehen passt gut zusammen, was zusammen gehört.
Sarrazin bezeichnet, wie viele hier im Forum, Türken als Passdeutsche. Gleichzeitig versucht man Passtürken den Türken unterzujubeln, weil es gerade gut in den Kram passt. Das ist wenig konsequent. Es ist nicht einzusehen, wieso man sich für Leute rechtfertigen soll, die erstens weder Türken sind, noch sich als Türken sehen.
Alleine aus dieser Tatsache heraus, sind die ethnisierten Schlussfolgerungen von Sarrazin falsch, da er seine Thesen aus Statisken zieht, die nicht nach Ethnien gehen, sondern nur Staatsbürgerschaft. In einigen deutschen Bundesländern werden deutsche Staatsbürger wiederum nicht als Deutsche in die Statistik eingetragen, sondern nach der vermeintlichen Herkunft, wieder nach der ursprünglichen Staatsbürgerschaft.
Man kann nicht einfach blind Zahlen übernehmen, sondern muss auch wissen:
A) wie sie zusandekommen und auf welche Weise
B) Details und Hintergründe dazu kennen.
AW: Sarrazin fühlt sich vom "politischen Establishment" verfolgt
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Durkheim
Natürlich ist das faktisch die richtige Antwort. Nur nicht das, was Du gerne hören willst ;)
Die Kurden sind übrigens auch Indoeuropäer (wenn auch eher iranisiert), also welche wie ihr.
So gesehen passt gut zusammen, was zusammen gehört.
Sarrazin bezeichnet, wie viele hier im Forum, Türken als Passdeutsche. Gleichzeitig versucht man Passtürken den Türken unterzujubeln, weil es gerade gut in den Kram passt. Das ist wenig konsequent. Es ist nicht einzusehen, wieso man sich für Leute rechtfertigen soll, die erstens weder Türken sind, noch sich als Türken sehen.
Alleine aus dieser Tatsache heraus, sind die ethnisierten Schlussfolgerungen von Sarrazin falsch, da er seine Thesen aus Statisken zieht, die nicht nach Ethnien gehen, sondern nur Staatsbürgerschaft. In einigen deutschen Bundesländern werden deutsche Staatsbürger wiederum nicht als Deutsche in die Statistik eingetragen, sondern nach der vermeintlichen Herkunft, wieder nach der ursprünglichen Staatsbürgerschaft.
Man kann nicht einfach blind Zahlen übernehmen, sondern muss auch wissen:
A) wie sie zusandekommen und auf welche Weise
B) Details und Hintergründe dazu kennen.
Blinde Zahlen ? Ein Blick in die Türkengetthos von Kreuzberg und Neukölln genügt, um die Realität abseits jeder Statistik zu erkennen. Und wenn in Berlin 67 % der türkischstämmigen Bewohner von Sozi oder Hartz leben, ist das sicher kein Zufall und auch keine Zeichen von Integration oder wenigstens durchschnittlicher Intelligenz. Es ist gesellschaftlicher Bodensatz, mehr nicht, ein grosser Misthaufen also.
AW: Thilo Sarrazin: "Deutschland schafft sich ab." und neues zum Thema
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BRDDR_geschaedigter
Wir haben eine Abwanderung, weil aus sozialistischen Ländern wie der BRD generell immer die Leistungsträger abwandern.
Wir brauchen auch keine Zuwanderung, dass liegt nur am Rentensytem.
Und misch dich nicht in Deutsche Angelegenheiten ein, das geht dich sowieso nichts an.
Wenn die Deutschen schrumpfen wollen, dann ist das ihre Angelegenheit.
Wenn ich das lese, was du von dir gibst... :umkipp:
Die OECD- Studie empfiehlt gezielte Einwanderung. Ohne eine schnelle Änderung der Zuwanderungspolitik werde das Land das Problem einer schrumpfenden Zahl der Erwerbstätigen viel schneller und härter treffen als viele andere Staaten
Deutschland muss aus ökonomischen Gründen die Zuwanderung für Hochqualifizierte erleichtern.
Ohne eine schnelle Änderung der Zuwanderungspolitik wird das Land das Problem einer schrumpfenden Zahl der Erwerbstätigen viel schneller und härter treffen als viele andere Staaten, heißt es in dem am Montag in Paris vorgestellten Migrationsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Aber du bist ja viel schlauer als unsere Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftsweisen, gelle. :rolleyes:
AW: Thilo Sarrazin: "Deutschland schafft sich ab." und neues zum Thema
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Ali Ria Ashley
Wenn ich das lese, was du von dir gibst... :umkipp:
Die OECD- Studie empfiehlt gezielte Einwanderung. Ohne eine schnelle Änderung der Zuwanderungspolitik werde das Land das Problem einer schrumpfenden Zahl der Erwerbstätigen viel schneller und härter treffen als viele andere Staaten
Deutschland muss aus ökonomischen Gründen die Zuwanderung für Hochqualifizierte erleichtern.
Ohne eine schnelle Änderung der Zuwanderungspolitik wird das Land das Problem einer schrumpfenden Zahl der Erwerbstätigen viel schneller und härter treffen als viele andere Staaten, heißt es in dem am Montag in Paris vorgestellten Migrationsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Aber du bist ja viel schlauer als unsere Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftsweisen, gelle. :rolleyes:
Die OECD ist ein Lobbyverein der bestimmte Interessen verfolgt. Du hast von nix Ahnung.
Wenn wir ein gescheites kapitalgedecktes Rentensystem hätten, dann bräuchten wir gar keine relevante Zuwanderung.
Wenn die OECD Ahnung hätte, dann hätte sie eine Rentenreform und Steuersenkung vorgeschlagen.
Ja ich bin schlauer, ich vertraue auf Ökonomen abseits des deutschen Blödstreams.
AW: Sarrazin fühlt sich vom "politischen Establishment" verfolgt
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klartext
Blinde Zahlen ? Ein Blick in die Türkengetthos von Kreuzberg und Neukölln genügt, um die Realität abseits jeder Statistik zu erkennen. Und wenn in Berlin 67 % der türkischstämmigen Bewohner von Sozi oder Hartz leben, ist das sicher kein Zufall und auch keine Zeichen von Integration oder wenigstens durchschnittlicher Intelligenz. Es ist gesellschaftlicher Bodensatz, mehr nicht, ein grosser Misthaufen also.
Du behauptest, in Berlin würden angeblich 67 % der türkischstämmigen Bewohner von Hartz IV leben. Dafür möchte ich von Dir nun Belege für diese Behauptungen:
1. Quelle für die 67%
2. Quelle und Statistik, dass es tatsächlich "türkischstämmige" sind
Punkt zwei dürfte unmöglich sein, da keine ethnischen Statistiken geführt werden, nur Staatsbürgerschaft (basierend auf aktueller oder ursprünglicher). Alleine aufgrund dieser Tatsache ist Deine Behauptung von türkischstämmigen falsch. Du interpretierst eine ethnische Behauptung in die Zahlen, die die Statistik nicht hergibt, da schliesslich keinerlei Informationen darüber erfasst werden! Das bedeutet, Du hast es Dir einfach aus den Fingern gesaugt.
Nochmal zum Nachdenken, in einigen deutschen Bundesländern, werden deutsche Staatsbürger statistisch nach ihrer ursprünglichen Staatsbürgerschaft hin erfasst und nicht als Deutsche. Bei Türken dagegen wird überhaupt nicht nach ethnischer Herkunft differenziert. So darf man sich für kurdische Erhenmorde, Blutfeden und Kriminalität rechtfertigen.
Im übrigen hat man die importierte Kriminalität selbst verschuldet. Den Schuh ziehen wir uns Türken ganz sicher nicht an.
AW: Thilo Sarrazin: "Deutschland schafft sich ab." und neues zum Thema
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Ali Ria Ashley
Wenn ich das lese, was du von dir gibst... :umkipp:
Die OECD- Studie empfiehlt gezielte Einwanderung. Ohne eine schnelle Änderung der Zuwanderungspolitik werde das Land das Problem einer schrumpfenden Zahl der Erwerbstätigen viel schneller und härter treffen als viele andere Staaten
Deutschland muss aus ökonomischen Gründen die Zuwanderung für Hochqualifizierte erleichtern.
Ohne eine schnelle Änderung der Zuwanderungspolitik wird das Land das Problem einer schrumpfenden Zahl der Erwerbstätigen viel schneller und härter treffen als viele andere Staaten, heißt es in dem am Montag in Paris vorgestellten Migrationsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Aber du bist ja viel schlauer als unsere Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftsweisen, gelle. :rolleyes:
Vergleiche ein Land wie Japan mit einer Zuwanderung von null mit dem unseren und du wirst feststellen, dass man das Altersproblem auch anders lösen kann.
Qualifizierte Zuwanderung ist eine theoretische Grösse, es wird sie in unser Land nicht geben, weil andere Länder für Qualifizierte weitaus attraktiver sind. Diese Zuwanderungsdebatte ist deshalb nur heisse Luft.
Unser Land hat auf Grund seines hohen Sozialstandards grosse Anziehung für Leute, die wir nicht benötigen. Zuwanderer, die unsere Sozialsystem nicht benötigen, gehen in andere Länder. Warum das so ist, darüber sollte man sich Gedanken machen.