Du weißt, dass die Religionen durch dem Import des Islam mit paralleler Verurteilung von Kritikern eine Renaissance erleben. Um Götter wird gerade ein elektrischer goldener Käfig gelegt, mit fatalen Folgen. Wer sich duckt, gibt die Freiheit auf.
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Klar, weiß ich das. Und was kann ich als Einzelperson daran ändern?
Selbst meine Großfamilie kann nichts daran ändern und mein Freundeskreis (quer um den Erdball) auch nicht.
(Weißt Du, vor ungefähr 3 Jahrzehnten kannte ich mal ne deutsche Familie, die mich (warum auch immer) scheinheiligerweise eingeladen hat. Ich war da 3 mal. Jedesmal lag da der Antichrist immer schön plaziert. Da kann ich auch drauf sch....auf solche Leutz.)
https://www.politikforen.net/showthr...=1#post9158944
Zur Erinnerung.
Den Beweis kann ich erbringen, allerdings nur indirekt – und er erfordert etwas Intelligenz.
Der Frühmensch, der vor 50000 bis etwa 10000 Jahren lebte, war fest in der Natur verankert; er war ein Teil von ihr. Für ihn waren Bäume, Tiere, Steine u.v.m. „beseelt“, d.h. sie waren Dinge, mit denen man sprechen konnte. Diese Welt unserer Urahnen war mystisch, ja unerklärlich.
Viele Dinge, die für uns heute normal sind und kein Gegenstand von Diskussionen mehr darstellen, war für den Frühmenschen immer wieder etwas, was ihn in Aufregung versetzte, was zu ständigen Überlegungen über das Wie, Wieso, Warum führte.
Der Übergang zum Okkulten passierte, als Bewusstsein, Sprache und Arbeit entstanden – erst hier konnte sich das Beschäftigen mit dem Unerklärlichen manifestieren.
Der Affenmensch mag auch schon Bewusstsein gehabt haben; allein zu tiefer schürfenden Analysen über das Wieso und Warum von Naturereignissen war er noch nicht fähig, da er seine Regungen, Gedanken und Gefühle noch nicht vergegenständlichen und in Worte fassen konnte.
Mit Zeichensprache fing es an, gefolgt in Jahrtausenden Jahren Geschichte von zunächst Urlauten, später generiert von Syntax, Satzbau und ersten zusammenhängen Gedanken. Arbeit (Faustkeil), gemeinsame Jagd verlangte einen intensiven Informationsaustausch.
Jetzt konnten unsere Urahnen zum ersten Mal Dinge realisieren und in Worte fassen: „Was war das da für ein glutroter Ball am Himmel, der in der Frühe am Himmel hochstieg – wer war der weiße, fahle Mann, der Nachts über den Bergen hing, mal dick wurde, mal dünn wurde – und mal ganz verschwand?
Warum fiel Wasser von Himmel? Warum zürnte ein böser Mann da oben; grollte und donnerte mit Gewalt, schleuderte gar Flammen vom Himmel?
Und ja – warum bebte manchmal sogar die Erde?
Das konnten nur ganz mächtige Männer aus einem Nachbarstamm sein, die so was konnten – warum traf man nie einen von ihnen – wo versteckten sie sich?
Da sie sich einfach nicht blicken ließen, gab man ihnen zur Unterscheidung zunächst Namen. Die Zeit der Geister, der Hexen und bösen Zauberer war angebrochen.
Es gab gute Wesen und Böse, die dem Menschen nicht wohl gesonnen waren.
In Jahrtausenden Jahren von Geschichte entstanden so die ersten Götter, der alten Griechen, der Römer und all die vielen Götter der Naturvölker.
Immer öfter zogen jetzt im Orient Wanderprediger durch die Gegend, die versuchten aus diesem Mischmasch von Götter-Gestalten „den einen Gott“ zu entwickeln. Meist waren es wohl Menschen mit Visionen, die sie auf Grund von psychischen Defekten hatten. Epilepsie, Schizophrenie und ähnliche Nervenkrankheiten, die Bilder und Geräusche entstehen ließen, wo gar keine waren. Auch das Traumgeschehen und seine Deutung spielten eine Große Rolle und wurden zur Perfektion entwickelt. Knochen werfen, Steine werfen, Vogelflug Deutung und vieles mehr, die noch bis ins Mittelalter von Bedeutung waren.
Jesus von Nazareth war einer der bekanntesten Wanderprediger, der durch sein revolutionäres Verhalten den römischen Besatzern ein Dorn im Auge war.
Er postulierte „den einen Gott“, wahrscheinlich empfangen in Träumen und visionären Wahnbildern.
Seine Gedanken kamen im Volk an. Auch 600 Jahre später, als ein Wander- Beduine diese Ideen aufnahm und mit eigenen wirren Gedanken vermischte, entstand die gefährlichste und aggressivste aller Religionen, die einseitig auf Unterwerfung (Hinwerfen vor dem König), Eroberung und Hass auf alle anderen Religionen beruhte.
Das Paradoxe: Trotz Industrialisierung und technischer Revolution, will dieser Aberglauben einfach nicht aus den Köpfen der Menschen verschwinden.
Im Gegenteil – mit der Ausbreitung des Islams in die westliche Welt, haben diese Wahnvorstellungen inzwischen eine Renaissance erfahren.
Wer hätte sich z.B. in England 1950 vorstellen können, dass ~65 Jahre später ein Rückfall in den Aberglauben erfolgen würde – und der Islam das britische Königsreich erobern würde?
zusammengefasst:
http://www.caingram.info/Covers_11/r...-evolution.jpg
:gp::hsl:
Aber gegenüber dem Christentum der Inquisition haben wir schon ein gewaltiges Stück des Weges geschafft, den Rest besorgt das christliche "Hingeneigtsein" zum Islam.Zitat:
Das Paradoxe: Trotz Industrialisierung und technische Revolution, will dieser Aberglauben einfach nicht aus den Köpfen der Menschen verschwinden.
Ebenso wie im Islam sehe ich das Fundament des Grauens in allen Religionen des Monotheismus in den so genannten Heiligen Schriften angelegt. Das haben wir hier schon bis zum - Blut im weltanschaulichen Schuh diskutiert.
Denn eine Religion, die ihr spirituelles Fundament verloren hat, oder dieses verleugnet, siehe Woelki, Maas und &, diese hat sich selbst zum Tode verurteilt.
Kleine Hauskirchen, oder christliche Hauskreise habe ich kennen gelernt, sehr integere Menschen, die von ihrem eigenen Geld den Menschen uneigennützig helfen, ohne Geld von diesem Schandstaat zu bekommen, oder einzufordern.
Es sind auf jeden Fall keine Hurenchristen die ihren Gauben für 30 Silberlinge verschachert haben, und die sich diesem System bedingungslos unterworfen haben, für mich sind das ehrbare und achtenswerte Menschen. Denn wir Atheisten/Agnostiker/Freigeister sind für diese Christen auch achtbare Menschen. Immerhin ein Anfang und viele von diesen Menschen sind mir mit der Zeit zu guten Freunden geworden.
Lösungswege in dieser immer irrsinniger werdenden Welt, meine ich.
Den Glauben kann man wohl auch mit einer ideologischen Erziehung vergleichen, man liest es auch immer von unseren ostdeutschen Usern hier, das sie nicht alles aus der sozialistischen Erziehung abgelegt haben.
Meine Frau ist katholisch auch wenn sie kaum noch in die Kirche geht und vieles kritisch sieht, den Glauben hat sie nicht abgelegt.
Nein, ich meine jetzt dem Neuen Testament entspringen doch gewisse Gebote und Verhaltensregeln, denen ein Christ sich unterwerfen muss, oder er kann sich nicht Christ nennen.
Ein Christ in der Nachfolge Jesus Christus hat die Gebote des NT anzunehmen und ihnen Gehorsam zu leiste. Oder wir landen wieder bei diesem Christentum aus Wille und Vorstellung, oder das Christentum als bunter Karnevalsverein, in dem jeder seine eigene Narrenkappe für die lustigste und einzig wahre Narrenkappe hält.
Ergebnis: eine Flut von tausenderlei Christentümern, also Konfessionen, Denominationen und gruseligen Sekten in Legion, nur was ist im Christentum eine Sekte?
Ja. Mein Freund hatte manchmal so Anwandlungen und meinte dann ich wäre auch ein Christ. Ich habe mich selbstverständlich mit Händen und Füßen (ist im privaten meine Art) dagegen gewehrt. Er wollte mir das nicht auf's Auge drücken, wahrscheinlich kam er damit nur nicht klar, wenn ich sagte: Nun hör aber auf. Ich bin weder ein Christ noch sonstwas...
Naja, ich betrachte die 10 Gebote als Vorgaben, die eigentlich jeder zivilisierte Mensch ohnehin einhält, zumindest weitestgehend.
Ich für mich versuche einfach so zu handeln, daß ich mir jederzeit im Spiegel selbst in die Augen schauen kann.
Aber natürlich mache auch ich Dinge, die ich dann hinterher bedaure. Menschlich eben.
Ich fasse zusammen: Du verstehst es nicht. Du hast mit Deinen Ausführungen über weite Teile zwar völlig recht,
auch ich halte die Existenz Gottes für nicht wahrscheinlich, aber ein unwiderlegbarer Pro-/Anti-Gottes-Beweis ist
nicht möglich, er wurde auch von Dir nicht erbracht. In diesem Punkt gibt es kein sicheres Wissen.
Vielleicht eines der größten Probleme der christlichen Theologie überhaupt, die innige Verwobenheit und das "Anhängen" der Christen am Alten Testament, denn hier liegt das Übel vieler Widersprüche der christlichen Theologie und der fundamentalen christlichen Glaubensinhalte selbst.
Haben wir hier auch schon diskutiert, wie die Schusterjungen im letzten Lehrjahr, mit einem mehr als betrüblichen Ergebnis für die HPF-Fraktion der christlichen Theologen.