Warum eigentlich nicht? Waren das nach der Definition der anderen vielleicht gar keine "richtigen" Juden?
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Es waren knapp über 300.000 (1939)
http://www.deathcamps.org/reinhard/korherr_de.htmZitat:
Demgegenüber führte
Burgdörfer die Judenzahlen für das Deutschland von 1933 auf
850 000 Voll-, Halb- und Vierteljuden (bei 502 799 Glaubens-
juden) in seinen Schätzungen zurück, für Österreich von 1934
auf 300-400 00 (bei 191 738 Glaubensjuden). Die Erhebung
der Rassejuden bei der deutschen Volkszählung von 1939 hat
bei 307 892 Glaubensjuden nur die etwas höhere Zahl von
330 892 Volljuden, 72 738 Halbjuden und 42 811 Vierteljuden
ergeben, die vor allem bezüglich der Halb- und Vierteljuden
keinesfalls als zuverlässig angesehen werden kann.
Die deutschen Juden waren verärgert über die US jüdische Hetze gegen Deutschland ab 1933,sie fühlten sich wie im Maul eines Löwen der von außen mit Steinen beschmissen wird. Diese Metapher wurde wörtlich so benutzt. Diesen Krieg mit Hetze gegen Deutschland begannen die Juden 1933 in den USA.
Doch waren sie vermutlich schon. Nur sie hatten zu wenig Geld, Kapital das sie mitbringen konnten.
Denn nicht jeder Jude war Reich und ein Ausbund an Weis-, Gebildetheit. Wie überall gab es Solche und Solche und auch Andere.
Und wie heißt es so schön: "Weil Du arm bist usw.."
Meinst du mit den "anderen" die anderen Juden, also die sog. Sefardijm? Bezüglich den VSA stimmt das möglicherweise, denn dort gab es bereits 1890 Vorbehalte hinsichtlich der Ashkenasijm, also der sog. Ostjuden. Es gab damals bereits einen Einwanderungsstop in den USA. Später in den 20er Jahren setzte sich das fort durch die Einflussnahme einiger Gruppierungen in den VSA auf die Regierung in Washington. Ob es damals bereits das Thema "Khasaren" gab, weiß ich nicht. Man hatte aber Vorbehalte hinsichtlich der ärmeren Ostjuden, die so gut wie kein Vermögen besaßen und in den Vereinigten Staaten ein finanzielles bzw wirtschaftliches Weiterkommen suchten, so wie die meisten Zuwanderer Amerikas.
Was an der Khasaren-Sache wirklich dran ist, weiß ich auch nicht. Es wurde viel über deren angeblich nichtjüdische Herkunft geschrieben und gessprochen. (S.a. die Rede Benjamin Firedmans im Waldorff-Astoria) Wie groß der Anteil der Khasaren an der Gesamtzahl der Juden im Osten bzw im DR damals wirklich war, weiß ich auch nicht. Ethnische Herkunfts-Untersuchungen (welche ?) haben angeblich ergeben, dass deren Anzahl sehr gering gewesen war.
Tatsächlich aber interessiert es mich auch nicht weiter, da es m. A. n. eine jüdische Angelegenheit ist.
Gut. Danke für den Hinweis. Ich schau schon gar nicht mehr nach, weil ich schon so viel hier gelesen und gehört habe. Teils Wahres, aber auch Unwahres. Ich meine, dass A. Eichmann noch bei seinen "Erhebungen" hinsichtlich der Anzahl der in Europa befindlichen Juden auf gut 11 Millionen kam. Für das Reichsgebiet hatte er an Hand von Statistiken, jüdischen Jahrbüchern usw eine Zahl von ca 500.000 ermittelt. Diese Zahlen sollten ja die Anzahl der zu deportierenden Juden nach der Wannseekonferenz am 20. Jan 1942 bilden.
"Meinst du mit den "anderen" die anderen Juden"
Ja, aber das waren ja selbst keine "richtigen" Juden. Hört sich komisch an, is aber so.
"Tatsächlich aber interessiert es mich auch nicht weiter, da es m. A. n. eine jüdische Angelegenheit ist."
Da ich Deutscher mit Vertreibungshintergrund bin, interessiert es mich schon wer für die Vertreibung meiner Grosseltern verantwortlich zeichnet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Irrfahrt_der_St._Louis
"Was an der Khasaren-Sache wirklich dran ist," Die gab es aber wirklich....und sie konvertierten zum "Judentum"
https://de.wikipedia.org/wiki/Chasaren
Eichmann stütze sich eben auf den Korherr-Bericht.
Maurice Fishberg siehe: The Jews: A Study of Race and Environment published in four parts in Popular Science Monthly Vol. 69 (September, November, and December 1906) and Vol. 70 (January 1907)Zitat:
[...] so schätzte Leroy-Beaulieu 1893 den Verlust des Judentums durch das Christentum auf das Vier- bis Zehnfache seiner heutigen Anhänger, nach Maurice Fishberg und Mathias Mieses ist das Dreifache der heutigen Judenzahl im arischen Europa aufgegangen. Sogar hans Günther schätzt die Zahl der Juden in Deutschland auf das Doppelte der Zahl der Juden mosaischen Glaubens, die deutsche Staatsangehörige sind. Schließlich geht der litauische Jude Brutzkus so weit, die Berliner Juden nach ihrer Blutzusammensetzung als reinere Europäer zu bezeichnen als die Deutschen in Berlin. [...]
Und zu den Chasaren verweist Ludwig Gumplowicz auf einen Abhandlung seines Sohnes Max, in einem Brief an Herzl (1899):
https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_GumplowiczZitat:
Ebenso falsch als dass unsere ‚Arier‘ aus Indien kommen! Wie man hier fälschlich aus der Sprache auf die Abstammung folgert, folgert man dort fälschlich aus der Religion auf die Abstammung! Im literarischen Nachlasse m. Sohnes Max findet sich eine Abhandl. über die ‚Anfänge der jüd. Religion in Polen‘ – die ich zu veröffentlichen Bedenken trage um nicht den Antisemiten noch einige Schimpfwörter zu liefern – die aber die Wahrheit nachweist wer eigentlich diese Millionen poln. u. russischer Juden sind!
Die Zahl mit den etwa 500.000 deutschen Juden scheint zutreffend, offiziell lautet sie auch nicht anders. Begriffe wie Halb- oder Vierteljude kennt ja nur der NS wegen seiner (pseudo)rassischen Begrifflichkeit.