AW: Thilo Sarrazin: "Deutschland schafft sich ab." /Sammelstrang
Jetzt haben die "Spiegel"-Fälscher reagieren müssen:
Zitat:
Korrektur: In einer früheren Version des Artikels hieß es, Sarrazin habe gesagt: "Kann ich es mir leisten, mich mit (...) 70 Prozent der öffentlichen Meinung anzulegen?" Tatsächlich sprach Sarrazin von der "70 Prozent der veröffentlichten Meinung". Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...716690,00.html
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Aus der "FAZ":
Zitat:
Aus Sicht der obersten Rezensentin der Republik schrieb Sarrazin ein Buch voller „äußerst verletzender“ und „diffamierender“ Äußerungen, das „überhaupt nicht hilfreich“ sei. Wegen dieses Buches, das die Bundesbank zunächst zur Privatsache erklärt hatte, verliert Sarrazin nun seine Beschäftigung bei der Bundesbank; seine Partei will ihn noch ausschließen. Die Einmischung der Kanzlerin und auch des Bundespräsidenten, der sich in diesem präzedenzlosen Verfahren, hätte es an einem ordentlichen Gericht stattgefunden, für befangen hätte erklären müssen, zeigt, dass hier tatsächlich wegen Verstößen gegen einen Verhaltenskodex verhandelt wurde - allerdings nicht nur gegen den von einer Bank aufgestellten.
Die Botschaft für Sarrazin, aber auch andere potentielle Abweichler vom politischen Mainstream, die Sarrazins der Zukunft, ist klar: Wer solche „überhaupt nicht hilfreichen“ Bücher schreibt, muss sich auf politische und gesellschaftliche Ächtung gefasst machen. Letzteres hat in Sarrazins Fall, sehr zur Enttäuschung und Überraschung seiner Scharfrichter, nicht mehr ganz funktioniert. Aber auch Sarrazin braucht Polizeischutz. In Potsdam wollten Künstler, gewöhnlich große Freunde der Kunst- und Meinungsfreiheit, nicht mehr ihre Bühne betreten, wenn Sarrazin auf ihr seine Thesen verteidigen dürfe. Die Freiheit der Andersdenkenden war einmal. Auch Voltaire scheint in Potsdam und Berlin nicht mehr häufig gelesen zu werden.
Die Methode Ausschlussandrohung
Das ist das Metathema, das den Erregungspegel des Volkes im Fall Sarrazin hoch hält: Was darf man in dieser Republik sagen und schreiben, ohne die mitunter bis zur Existenzgefährdung reichende „Menschenverachtung“ zu erfahren, die Sarrazins Kritiker nur bei ihm erkennen können? Und wer bestimmt die Grenzen des Meinungskorridors? Beides war jahrzehntelang geklärt: Die Linke in Politik und Publizistik zog die roten Linien, von der Ausländerpolitik bis zur Vergangenheitsbewältigung. Hinter dem autoritären Gebaren der Antiautoritären zeigt sich ein tiefes Misstrauen dem Urteilsvermögen des Volkes gegenüber. Die Methode Ausschluss(androhung) statt argumentative Auseinandersetzung findet bis heute reichlich Anwendung: von der auch auf diesem Feld stromlinienförmig gewordenen CDU bis zur SPD, von der Bundesbank bis zur Vertreibungsstiftung, wo sich jetzt schon Mitglieder selbst ausschließen, wenn andere nicht ausgeschlossen werden.
Ob Hohmann, Clement, Sarrazin oder Steinbach: In keinem dieser Fälle wurde aufgedeckt, dass gegen ein Strafgesetz verstoßen worden ist. Jedenfalls einem Teil der Eliten dieses Landes scheint das Wissen abhandengekommen zu sein, dass die für die Demokratie konstitutive Meinungsfreiheit nicht nur für Meinungen gilt, die von der Kanzlerin als hilfreich und von besonders klugen Kolumnisten als diskussionswürdig und dem gerade geltenden Stand der Wissenschaft entsprechend angesehen werden, sondern auch für falsche, verwerfliche und abwertende Äußerungen bis an die Grenze anderer, von der Verfassung garantierter Rechtsgüter. Es nutzt der Demokratie nicht, wenn dieser Raum in ihrem Namen immer wieder verkleinert wird. Es schadet ihr.
http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B...~Scontent.html
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Zitat:
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Strandwanderer
Guter Artikel, aber auch heuchlerisch von der FAZ, hat sie sich über viele Jahrzehnte hinweg doch dem linken Meinungskartell als willfähriger Vollstrecker ebenfalls gern angedient, und damit ordentlich Kasse gemacht.
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Zitat:
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Felix Krull
Guter Artikel, aber auch heuchlerisch von der FAZ, hat sie sich über viele Jahrzehnte hinweg doch dem linken Meinungskartell als willfähriger Vollstrecker ebenfalls gern angedient, und damit ordentlich Kasse gemacht.
Du sagst es. Vielleicht sollten man mal einen Käuferstreik im Netz organisieren. Ist so wie ne Demo. Nur bequemer. Einen Monat lang keinen Spiegel, Focus, Stern, die Zeit, FR, FAZ etc. pp.
Mal sehen, ob 20-30% Absatzeinbruch den Anzeigenkunden gefällt.
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Zitat:
Zitat von
Bergischer Löwe
Du sagst es. Vielleicht sollten man mal einen Käuferstreik im Netz organisieren. Ist so wie ne Demo. Nur bequemer. Einen Monat lang keinen Spiegel, Focus, Stern, die Zeit, FR, FAZ etc. pp.
Mal sehen, ob 20-30% Absatzeinbruch den Anzeigenkunden gefällt.
Ich hatte eben im Supermarkt die Lust über sämtliche dieser widerlichen Spiegelheftchen mit dem verlogen Titel einen Kaffee to go auszuschütten.
Einen Nachdruck gibt es bei den Magazinen nicht. Allerdings war in meinem nichts mehr drin.
Man kann ja behaupten hinter einem hätte jemand gedrängelt.
Alternativ kann man auch einfach über die Hefte und Zeitungen kotzen. Es ist einem halt so überkommen, bei so einer verlogenen Headline.
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Zitat:
Zitat von
Sui
Ich hatte eben im Supermarkt die Lust über sämtliche dieser widerlichen Spiegelheftchen mit dem verlogen Titel einen Kaffee to go auszuschütten.
Einen Nachdruck gibt es bei den Magazinen nicht. Allerdings war in meinem nichts mehr drin.
Man kann ja behaupten hinter einem hätte jemand gedrängelt.
Alternativ kann man auch einfach über die Hefte und Zeitungen kotzen. Es ist einem halt so überkommen, bei so einer verlogenen Headline.
Hi.Sarrazin ist und bleibt der Sieger!So schnell werden werden ihn die Idioten nicht los!http://www.focus.de/kultur/kino_tv/f...id_548054.html
Schon die beträchtlichen Verkaufszahlen seines Buchs, das so viel Furore macht, sind natürlich als Erfolgsgeschichte zu lesen. Der Illner-Gast Günther Beckstein, einst bayerischer Ministerpräsident, wertet es überdies als Verbesserung, dass man in Deutschland nun die Vokabel „Leitkultur“ ungestraft laut aussprechen könne. Was ist dagegen schon ein hoch bezahlter Posten wert, wenn die Menschen landauf, landab in der U-Bahn und in der Kantine über die Thesen des Politrenegaten Sarrazin diskutieren? Politisch ein glatter Hit – karrieremäßig allerdings ein kleiner Rückschlag. Sarrazin wird ihn verkraften, er ermöglicht ihm sogar den Aufstieg zum Märtyrer.
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Zitat:
Zitat von
Sui
Ich hatte eben im Supermarkt die Lust über sämtliche dieser widerlichen Spiegelheftchen mit dem verlogen Titel einen Kaffee to go auszuschütten.
Einen Nachdruck gibt es bei den Magazinen nicht. Allerdings war in meinem nichts mehr drin.
Man kann ja behaupten hinter einem hätte jemand gedrängelt.
Alternativ kann man auch einfach über die Hefte und Zeitungen kotzen. Es ist einem halt so überkommen, bei so einer verlogenen Headline.
Ich werde den Spiegel als langjähriger Abonnent heute abbestellen.
Diese Systempressen-Scheisse tue ich mir nicht länger an.
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Zitat:
Zitat von
Klopperhorst
Ich werde den Spiegel als langjähriger Abonnent heute abbestellen.
Diese Systempressen-Scheisse tue ich mir nicht länger an.
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Das hast Du noch nicht längst gemacht? Oh GOTT!
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Wer sich mal richtig aufregen will. In diesem Beitrag sind Videos verlinkt in denen Passanten zu Sarrazin befragt werden. In den letzten beiden diskutiert der Fragesteller mit zwei Urwaldnegern, die selbst ohne Islam den Bildungsschnitt des ganzen Staates runterziehen würden.
http://www.pi-news.net/2010/09/video...hilo-sarrazin/
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Klopperhorst
Ich werde den Spiegel als langjähriger Abonnent heute abbestellen.
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Guter Entschluß, - aber warum nicht vor schon vor etlichen Jahren?
Da hast du glatt den Gegenwert mehrerer Urlaubsreisen vergeudet.