Klingt so, als habe er eine Überdosis von Oswald Spengler, dem Verfasser von "Der Untergang des Abendlandes" abbekommen. Dessen These: alles, was ist, entsteht, wächst, gedeiht und vergeht wieder. Bei solch "tiegründigen" Einsichten, kommt es auf Drahtzieher und Hintermänner in der Weltpolitik nicht weiter an. Als Philosophie mag sowas durchgehen. Auf die Politik bezogen, ist es lediglich die Banalisierung der Systemkritik.
Es gibt nichts politischeres, als in Friedenszeiten auf dem eigenen Territorium
von Fremden angegriffen oder erschlagen zu werden.