Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
Erstens verschreibt nicht die Pharmaindustrie die Medikamente, die bei parallelem Gebrauch eventuelle gegenseitige Beeinflussungen erzeugen können, sondern die jeweils behandelnden Ärzte, und zweitens geht es hier nicht um allgemeine Medikamente und Nebenwirkungen, sondern spezifisch um Krebs.
Die heute notgedrungen praktizierte "5-Minuten-Medizyn" wäre zurecht anzuprangern. Dies ist allerdings politisch gewollt, da kann der kleine Hausarzt, der oft völlig überlastet ist, nichts für.
Ebenso bedenklich ist, daß zu Wechselwirkungen von mehr als 2 Medikamenten kaum Studien vorliegen.
Es wäre in der Tat etliches zu kritisieren am derzeitigen "Gesundheit"ssystem der BRD, doch bedauerlicherweise artet das stets in ein generelles Medizyn-Bashing ohne Hand und Fuß aus.

Zum Strangthema:

Wer starke Nerven hat, dem empfehle ich [Links nur für registrierte Nutzer] Seite eines Patienten mit Glioblastom, der trotz nachgewiesener Nutzlosigkeit sich ein weiteres Mal derselben Chemo unterziehen mußte, damit die Kasse ihm ein neueres Medikament erstattete.
Nun ja, er hat das nicht mehr erlebt.

Dies allen, die hier nur schwurbeln, als Schnittstelle zur Realität gewidmet.