
Zitat von
Praetorianer
Schwach! Beschäftige dich mit der Theorie der Wärme / statistischer Thermodynamik, dann wirst auch du sehen, dass selbstverständlich Teilchenphysik dabei relevant ist.
Bingo, die heutige Forschung der Teilchenphysik mag tiefer eingedrungen sein, als dass sie noch Experimente zu Fermiionen oder Bosonen anstellt. Das war aber eben nicht immer der Fall und bei der statistischen Aufarbeitung der phänomenologisch bereits bekannten Thermodynamik durchaus relevant.
Nun, dann mal in aller Deutlichkeit zu meinen Schwierigkeiten mit dem Thread hier, auch mit deinen folgenden Erläuterungen:
1. Das Vortäuschen einer ungeheuren Relevanz. Dass irgendein Journalist das als Widerlegung des Treibhauseffektes (bzw. noch diffuser als Widerlegung der "CO2 - These"; welcher?????) verkaufen wollte, ist schön, ist aber groteskter Unsinn (auch wenn Prof. Frank Recht hätte). Es ist dialektisch unredlich, die Äußerungen von irgendwelchen Spinnern dem Autor der Arbeit anzulasten, wie du ja später selber erläuterst, willst du auch nichts mit Greta Thunberg und Konsorten zu tun haben. Dann wäre es doch nur redlich, das hier auch korrekt darzustellen als das, was es ist, eine Diskussion über die Fehlerrechnung bei Klimamodellen und damit verbunden über die Verlässlichkeit/Genauigkeit von den Vorhersagen, die man aus der Anwendung dieser Modelle erhält oder nicht?
2. Die offenkundig völlig unangemessene Arroganz, die du an den Tag legst und der Versuch, Leser für dumm zu verkaufen. Es mag sein, dass du von Fehlerrechnung und deinen Modellen was verstehst, was du im Eingangsbeitrag in Bezug auf Physik zusammengeschrieben hast, ist ziemlicher Unfug. Das mulmige Gefühl begann schon, als du Temperaturdifferenzen bei den Fehlerrechnungen in Grad Celsius diskutiert hast (ist streng genommen noch nicht falsch, aber in der Physik absolut unüblich), dann die zumindest zweifelhafte Äußerung, dass Teilchenphysik nichts mit Wärmerechnungen zu tun haben soll, dann der absolute Kracher, dass ich beim Überfliegen bei "Ad 3" einen absoluten Klops sehe, bei dem einfach gar nichts stimmt. Eine zeitliche Temperaturänderung sei gleich eine Strahlung? Da hast du dich ganz schön vergallopiert.
Das sind nun alles solche Klopse, dass ich angesichts der Tatsache, dass du hier einem Chemieprofessor die Qualifikation absprechen willst, darüber zu publizieren (auf den Widerspruch, dass das IPCC natürlich auch massenhaft Studien von Chemikern, Physikern, Biologen etc. auswertet, um zu seinen Thesen zu kommen, gehst du lieber gar nicht ein - ein Schelm, der Böses dabei denkt), ein wenig ins Schmunzeln komme (ohne auszuschließen, dass dessen Fehlerrechnung fehlerhaft sein kann).
Achso, das Stefan-Boltzmann-Gesetz baut übrigens auf dem Schwarzen Strahler auf, viele Grüße an "das hat mit Teilchenphysik nichts zu tun".
3. Völlig richtig ist hingegen, dass das größere Fehlerintervall qualitativ erstmal rein gar nichts in Abrede stellt. Weswegen es hier nie um eine Widerlegung der "CO2 - Theorie" ging. In anderen Worten, so viel Lärm um nichts?