Das ist doch nun nur noch eine Anhäufung eines gigantischen Haufens sinnlos geplappterter Merde.
Die Ostdeutschen mussten ihr Land auch ohne große Hilfe wieder aufbauen, denn die Russen halfen da nicht, die bauten nicht auf, die bauten eher - ab!
Außerdem hatten die Russen selbst nichts.
Und was da die Ostdeutschen gleistet haben, die Trümmerfrauen und ausgemergelten Arbeiter, oft frisch aus der Gefangenschaft kommend, sie alle wurde in den ersten Jahren niemals satt, der Hunger war der ewige Begleiter des Aufbaus. Was haben diese Menschen geleistet, ihnen gebührt alle Ehre und aller Ruhm deutscher Nachkriegsgeschichte, aber gewiss nicht die mageren Bettler-Renten der Jetztzeit.
Menschen mit dem Mut der Verzweiflung waren es, die Ostdeutschland aufbauten, immer mit den Russen im Nacken und der ostdeutschen Vergeltungs-Justiz der Nachkriegszeit. Begleitet auch von den Bürokraten einer neuen Bonzokratie und den Aparatschniks, für die der Stalinismus in jenen Jahren nicht nur Vorbild sondern auch maßgebend war, also Parteisoldaten die wohl nicht so hungerten, wie die Armeen der Trümmerfrauen und Handwerker, die mit wenig bis nichts gegen das Trümmer-Chaos kämpften, und wohl auch gegen das Chaos in ihren Köpfen.
Berichteten dir deine Eltern, deine Vorfahren nicht von den Mühen und Plagen nach der Stunde 0? Erzählten sie dir nicht von den Jahren des Hungers und der Entbehrungen? Lebst du eigentlich auf dem Planeten Erde?




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