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Thema: Bewertung Stalins ? !

  1. #1851
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    Standard AW: Bewertung Stalins ? !

    Zitat Zitat von Diskurti Beitrag anzeigen
    die 4% die l & l an der Gesammtproduktion der SU in jenen Jahren ausmachte waren mit Sicherheit nicht kriegsentscheidend
    Woher hast du diese 4%? Eine Armee kämpft nicht mit Panzern und Kanonen alleine, und Lend & Lease machte Stalins Truppen beweglich, stellte ihre Logistik sicher, versorgte sie mit Sprit und sogar mit Stiefeln. Wenn du es nicht glaubst, sieh dir Bilder dieser Jahre an, was russisches Kriegsgerät angeht. LKW, Jeeps, alles US-Fabrikate, 2/3 des Bestandes an Lokomotiven kamen während des Krieges aus den USA, und das in einem Land, in dem Logistik zunächst mal Eisenbahn hieß, und erst in zweiter Linie LKW oder Panje-Schlitten. Uncle Sam brachte den Rotarmisten an die Front, machte ihn da beweglich, selbst seine Füße steckten mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit in Stiefeln, die mit "G.I." markiert waren.

  2. #1852
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    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Woher hast du diese 4%? Eine Armee kämpft nicht mit Panzern und Kanonen alleine, und Lend & Lease machte Stalins Truppen beweglich, stellte ihre Logistik sicher, versorgte sie mit Sprit und sogar mit Stiefeln. Wenn du es nicht glaubst, sieh dir Bilder dieser Jahre an, was russisches Kriegsgerät angeht. LKW, Jeeps, alles US-Fabrikate, 2/3 des Bestandes an Lokomotiven kamen während des Krieges aus den USA, und das in einem Land, in dem Logistik zunächst mal Eisenbahn hieß, und erst in zweiter Linie LKW oder Panje-Schlitten. Uncle Sam brachte den Rotarmisten an die Front, machte ihn da beweglich, selbst seine Füße steckten mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit in Stiefeln, die mit "G.I." markiert waren.
    Grad schreiben hier x Leute im Detail mit genauen Quellen, Auflistungen usw was für ein Schwachsinn das ist mit den "4%", was macht Blitzbirne Diskurti? Er wiederholt den vollkommen verlogenen sowjetischen Propagandascheißdreck ohne mit der Hirnhaut zu zucken. Was soll man da machen?

    Ja wie viele Kampffluzgzeuge hat denn der Papa Stalin, vermutlich eigenhändig und fröhlich die Internationale summend, gebaut, Junge? 375 000 oder was? Dann kommen deine 4% nämlich hin....

    PS: Nur damit wir uns nicht falsch verstehen, ich beziehe mich auf Diskurtis Absonderungen, nicht auf Deinen vernünftigen Kommentar dazu

  3. #1853
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    Zitat Zitat von Lichtblau Beitrag anzeigen
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Er begann 1934 mit der Entwicklung und 1947 war es serienreif.
    Wow.


    EHRE WEM EHRE GEBÜHRT


    RF


  4. #1854
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    Zitat Zitat von Maitre Beitrag anzeigen
    Nur in englisch verfügbar und wohl auch etwas lückenhaft:


    (Quelle: [Links nur für registrierte Nutzer] )

    Lyulka hat wohl schon im August 1941 ein Patent für das Mantelstromverfahren angemeldet. Die Entwicklung litt während des zweiten Weltkrieges allerdings bzw. fand kaum noch statt. Ausserdem vermutete Väterchen Stalin einen gewaltigen deutschen und westalliierten Vorsprung, weshalb wohl die Anweisung zum Kopieren erging. Das gab es in der sowjetischen Geschichte nicht selten. Bei der Entwicklung der ersten "richtigen" BVR-Rakete wurden die Ingenieure auch angewiesen, die amerikanische AIM-7 Sparrow als Wympel K-25 zu kopieren. Erst als sicher erwiesen war, dass die selbstentwickelte R-23 der Sparrow-Kopie überlegen war, durfte die auch gebaut werden.

    Ansonsten hat Lichtblau mit der Aussage schon Recht. Die Russen entwickelten so einige Waffen, die sie aus Furcht vor logistischen Problemen und Kinderkrankheiten nicht einsetzten. Die hätten Mitte 1944 den T-34 in Rente schicken können und ihn durch den T-44 ersetzen können. Der hätte in Teilen das Zeug zum sowjetischen Panther gehabt, in positiver wie in negativer Hinsicht. Aber auch schon vor Kriegsbeginn wurde darüber nachgedacht, den T-34 wegen seiner Nachteile auslaufen zu lassen und durch den "T-34M" zu ersetzen. Der sollte Drehstabfederung erhalten, einen Dreimannturm, eine Kommandantenkuppel, kurz all die Dinge, die den T-34/76 so ineffektiv werden ließen, sollten ausgemerzt werden. Da spielten die erprobten deutschen Panzer III sicher auch eine Rolle. Der Krieg verhinderte die weitere Entwicklung.
    Danke Dir.


    EHRE WEM EHRE GEBÜHRT


    RF


  5. #1855
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    Standard AW: Bewertung Stalins ? !

    Sowj. Piloten lernten ab Ende der 30er Jahre nur noch das Starten und Landen, im Einsatz sollten sie dann einem Führungsflugzeug einfach hinterher fliegen.
    Der FC Bayern München halten sich nicht für etwas besseres, sie sind es!

  6. #1856
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    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Woher hast du diese 4%? Eine Armee kämpft nicht mit Panzern und Kanonen alleine, und Lend & Lease machte Stalins Truppen beweglich, stellte ihre Logistik sicher, versorgte sie mit Sprit und sogar mit Stiefeln. Wenn du es nicht glaubst, sieh dir Bilder dieser Jahre an, was russisches Kriegsgerät angeht. LKW, Jeeps, alles US-Fabrikate, 2/3 des Bestandes an Lokomotiven kamen während des Krieges aus den USA, und das in einem Land, in dem Logistik zunächst mal Eisenbahn hieß, und erst in zweiter Linie LKW oder Panje-Schlitten. Uncle Sam brachte den Rotarmisten an die Front, machte ihn da beweglich, selbst seine Füße steckten mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit in Stiefeln, die mit "G.I." markiert waren.
    Dabei sollte man aber auch im Gegenzug nicht vergessen, dass der Russe es, wenigstens teilweise, den Amerikanern auch in kriegswichtiger Währung zurückzahlte. 32000t Manganerz und speziell die 300000t Chromerz sind in einem modernen Krieg kein Pappenstiel, wenn man moderne Waffen herstellen möchte.
    Auch Gold, Platin und Holz fand seinen Weg über den Teich.

  7. #1857
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    Zitat Zitat von Maitre Beitrag anzeigen
    Dabei sollte man aber auch im Gegenzug nicht vergessen, dass der Russe es, wenigstens teilweise, den Amerikanern auch in kriegswichtiger Währung zurückzahlte. 32000t Manganerz und speziell die 300000t Chromerz sind in einem modernen Krieg kein Pappenstiel, wenn man moderne Waffen herstellen möchte.
    Auch Gold, Platin und Holz fand seinen Weg über den Teich.
    Unabhängig davon brauchten die Sowjets bis ins Jahr 1943 die "Wucht" der US-Industrie, sie selbst stellten zwar Panzer und Kanonen her, sogar in recht beeindruckender Zahl und akzeptabler Qualität, auch mangelte es nicht an Infanteriewaffen und Munition aller Kaliber, an allem anderen war die rote Armee aber notorisch knapp, inklusive Verpflegung und anderer, ganz grundlegender Versorgungsgüter. Die Flugzeuge wurden hier schon mal erwähnt, sicher, Konstruktionen wie die IL-2M, die MiG 3/5, Jak 5/7/9 und so weiter gab es, aber Volumen erreichten sie erst in der zweiten Kriegsphase, dazu hatten die Sowjets keine zeitgemäßen leichten und mittleren Bomber, keine leistungsfähigen Transportmaschinen (die Li-2 war auch "nur" eine DC-3), nur eine Hand voll strategischer Bomber Pe-8, die dazu 1941/42 im Prinzip auch schon veraltet waren, und so weiter, und so fort. Mit anderen Worten, aus der roten Armee wurde erst mit US-Hilfe eine operativ einsatzfähige Armee, die zu nennenswerten Defensiv- und Offensivoperationen fähig war.

    Mit Goldbarren und Baumstämmen hätte sich die Wehrmacht jedenfalls kaum aufhalten lassen...

  8. #1858
    forward ever Benutzerbild von Lichtblau
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    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    Bei WOT Blitz würde ich jetzt schreiben: Delete game! Play Barbie!

    Ebenso wie auf dem europäischen Kriegsschauplatz wurde der Krieg durch die Luftüberlegenheit gewonnen. Und die setzt eben überlegenene Produktion gepaart mit grösseren Resourcen in jeder Hinsicht voraus.

    Die grösste Resource der Bolschewiken war der Mensch und eine wirksamsten Waffe war die bolschewistische Menschenwalze.
    Wie soll der Krieg durch Luftüberlegenheit genau entschieden worden sein?

    Zumal die SU die deutschen Ressourcen band und damit die Luftunterlegenheit herbei führte.
    backward never.

    ignore: Lichtblau

  9. #1859
    forward ever Benutzerbild von Lichtblau
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    Zitat Zitat von OneDownOne2Go Beitrag anzeigen
    Unabhängig davon brauchten die Sowjets bis ins Jahr 1943 die "Wucht" der US-Industrie, sie selbst stellten zwar Panzer und Kanonen her, sogar in recht beeindruckender Zahl und akzeptabler Qualität, auch mangelte es nicht an Infanteriewaffen und Munition aller Kaliber, an allem anderen war die rote Armee aber notorisch knapp, inklusive Verpflegung und anderer, ganz grundlegender Versorgungsgüter. Die Flugzeuge wurden hier schon mal erwähnt, sicher, Konstruktionen wie die IL-2M, die MiG 3/5, Jak 5/7/9 und so weiter gab es, aber Volumen erreichten sie erst in der zweiten Kriegsphase, dazu hatten die Sowjets keine zeitgemäßen leichten und mittleren Bomber, keine leistungsfähigen Transportmaschinen (die Li-2 war auch "nur" eine DC-3), nur eine Hand voll strategischer Bomber Pe-8, die dazu 1941/42 im Prinzip auch schon veraltet waren, und so weiter, und so fort. Mit anderen Worten, aus der roten Armee wurde erst mit US-Hilfe eine operativ einsatzfähige Armee, die zu nennenswerten Defensiv- und Offensivoperationen fähig war.

    Mit Goldbarren und Baumstämmen hätte sich die Wehrmacht jedenfalls kaum aufhalten lassen...
    Hallo?
    Es gab vor 43 überhaupt keine "Wucht der US-Industrie".
    backward never.

    ignore: Lichtblau

  10. #1860
    Mitglied Benutzerbild von Suppenkasper
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    Zitat Zitat von Lichtblau Beitrag anzeigen
    Wie soll der Krieg durch Luftüberlegenheit genau entschieden worden sein?

    Zumal die SU die deutschen Ressourcen band und damit die Luftunterlegenheit herbei führte.
    Jeder moderne Krieg wird durch Luftüberlegenheit entschieden. Außer man hat es mit unendlichen Mengen von stets nachsprießenden Partisanen und Guerillas zu tun.

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