Ich schrieb nicht, dass die Volkszugehörigkeit alles ist. Sie ist aber ein Teil der Identität für jeden Erdenbürger dieser Welt. Nur darf sie nicht für Deutsche gelten. In Deutschland. Deutschland muss keine Politik für Deutsche machen, sondern für die in Deutschland lebende Bevölkerung. EU-Bürger, Weltbürger. Was hat die sogenannte Flüchtlin(k)gskrise gezeigt. Dass die Nationen wieder verstärkt auf sich gucken und dass ihnen Abkommen scheißegal sind. Da ist keine Zusammengehörigkeit. Und diese Lose-Staaterei hat Deutschland sich aufs Fähnchen geschrieben, bloß nicht national! Obwohl ja die Gesetze alle national sind, weiter als bis zu den (scheinbar) nicht vorhandenen Grenzen kommt man jedoch nicht.
Nein die Kinder haben sich nicht so machen lassen, und die Eltern haben das nicht gefördert sondern eher zugelassen. Die haben nicht nein gesagt und nicht ja, die haben einfach gar nichts gesagt. Die Menschen sind ja auch nicht zufrieden. Nicht anders kann man deren Identitätssuche und Aufmerksamkeitssuche durch das Internet und sozialen Medien erklären. Sie suchen nach etwas, was ihnen fehlt. Es ist die Gruppenzugehörigkeit. Einigkeit, Gemeinschaft und Gemeinsamkeit. Die durfte man aber nicht haben, auch heute noch brüllen die Medien und Politiker wenn national, völkisch oder dergleichen auftaucht. Sie wollen kein Volk, sie wollen eine lenkbare Bevölkerung egal wer das ist.
Bei mir hat es geklappt. 25-27 Jahre lang haben sie mich mit dem Amboss breitgeschlagen und ich hatte als Kind und Jugendlicher bis zum 21ten zu wenig Persönlichkeit mich dagegen zu wehren. Seit ich mit 15-16 drauf scheiße was andere sagen war es für mich leichter drumherum zu gucken. Mir hat es rechts nicht gefallen, zu extrem. Also lieber links. Dann mehr mit links auseinander gesetzt, hat mir auch nicht gefallen. In der Mitte ist es schön. Man hat aber zwei Feinde. Der eigentliche Feind sitzt aber immer am Gelddrücker, oben im Machtgefüge und lenkt alles weil keiner was dagegen tut. Am Anfang nicht aus Trotz, aus blindem Gehorrsam und weil die Gesellschaft kein rechtes Bild leiden kann, weil man dann nicht arbeiten kann, nichts aufbauen kann. Später dann vielleicht reflektiert man das, wenn man das noch kann. Dann kommt die Angst, Sicherheitsverlust. So ein Sarrazin kann es sich erlauben zu stänkern, aber einer der sich sein Leben aufbauen will nicht. Der muss planen. Das Leben wird unsicher als Rebell.... Oder man muss auf Familie verzichten. Aber wofür dann kämpfen wenn nicht Familie?
Es ist die schiere Größe des Gegenfeuers die einen dann eher resignieren lässt als kämpferisch aufmucken. So eben die mit Ende 40, 50, 60 Jahren. Vor diesem ganzen Schwachsinn der geschieht. "Lohnt ja eh nicht mehr sich aufzuregen bei soviel Blödsinn". Engstirnig, egoistisch, aber auch Angst um die Nachkommen.
Die Dummheit wurde ihnen anerzogen, weil sie angekettet im Garten den Zwerg anbellen dürfen aber nicht das Herrchen mit der Kette. Würde sich der Köter endlich losreißen und dem Herrchen an die Gurgel gehen würde auch was passieren, er ist ja kräftiger als er gehalten wird. Der deutsche Schäferhund (kräftig,wirkend,engagiert,mächtig) wird wie ein Dackel gehalten (klein ohne Beine, keine Bedrohung, zu was nütze wenn er sich anstrengt) , ihm wird sugeriert er würde wie ein Pudel behandelt (H4, Sozialversicherung) und er kommt sich vor wie ein Boxer (der die ganze Zeit einen in die Fresse kriegt und eigentlich unnötig ist).
Und deswegen versagt man als Volk. Weil man eben nur sich selber hilft. Deswegen auch meine Gedanken, wenn es noch nicht einmal hier klappt ein paar Leute zusammen zu bekommen mit derselben Einstellung (es muss ja nicht jede Kleinigkeit sein), wie soll man dann ein Volk wieder einen gegen den gemeinsamen Feind? Die erkennen sich ja noch nichtmals gegenseitig an. Nur Konkurenten aber keine potentiellen Verbündeten.Wir können uns im Kleinen nur selbst helfen. Man kann niemanden zwingen, sein Weltbild zu erweitern und das Leben als ein Mehr zu betrachen, als stetiges Konsumieren und in sich Reinfressen von Zeugs.



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