User in diesem Thread gebannt : Krabat and Gurkenglas |
Es gibt nichts politischeres, als in Friedenszeiten auf dem eigenen Territorium
von Fremden angegriffen oder erschlagen zu werden.
Heinsohn belegt das seit dem Spätmittelalter. Ich weiss es jetzt nicht genau aus dem Kopf also nagel mich nicht fest und gugeln will ich grade nicht, aber die chronologische Folge ist ungefähr so: Pest in Europa im 14. Jahrhundert, Bevölkerung extrem dezimiert in wenigen Jahren, Bevölkerungsprogramme mehr oder weniger von oben verordnet, dann Übergang in die Renaissance mit einem extremen Jungmännerüberschuss und was folgte war eben, dass die Europäer mit ihrem Überschuss und den technischen Möglichkeiten die ganze Welt kolonialisierten. Und zusätzlich dazu sich noch hier massakrierten.
Die hatten also die Männer um zu kolonialisieren, gleichzeitig in Europa Krieg zu führen, gleichzeitig Bürgerkriege und Revolutionen zu machen und gleichzeitig die Industrialiserung zu betreiben und Millionen Männer in die Werke zu schicken.
Das ist spätestens seit dem 1. WK vorbei. Schon der 2. WK war so gesehen eine Fehlplanung.
Und die armen Länder haben zwar heute den Geburtenüberschuss aber nicht die Technik und nicht die Wirtschaft. Denen bleibt halt nur die Migration, Kriminalität, oder Krieg und Völkermord im eigenen Land.
Und das ist halt schlüssig was der erzählt. Guck dir die Gelbwesten an. Das sind keine zornigen jungen Männer in der Gesamtheit sondern Männer und Frauen im forgeschrittenen Alter. Das ist der Rest, das letzte Aufgebot der einheimischen Franzosen. Die machen keine Revolution.
Laut irgendeiner Statistik im angeblich so sexlosen und biederen Jahr 1959/1960, hatte der durchschnittliche deutsche Mann pro Woche zwischen 2-4x Sex mit seiner Frau. Heute, im "versexten" Land BRD - keine Ahnung.
Wo immer man in die Vergangenheit geht, um Statistiken abzufragen, wird man "geündere" Verhältnisse feststellen, als die jetzigen.
Gehe ich ins Jahr 1938 zurück, wird das ebenso sein.
Seelisch-geistig waren unsere Vorfahren gesünder, natürlich und freier.
Familientechnisch ebenso.
Selbst die Natur war in einem in SUmme weit besseren Zustand.
Gut, wir hatten kein I-Net. Aber auch keine McDoof-Freßtempel.
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Es gibt nichts politischeres, als in Friedenszeiten auf dem eigenen Territorium
von Fremden angegriffen oder erschlagen zu werden.
Die Pille darf nicht separiert betrachtet werden. Sie war nicht kausal im Sinne einer einzelnen Wenn-Dann-Beziehung.
Das gesamte kulturelle Umfeld änderte sich um 1960. Dazu kam die Automatisierung in der Wirtschaft, welche große Produktivitätssprünge ermöglichte und Lebensstile zuließ, die bis dato undenkbar waren,
z.B. alleinstehende Frauen ohne Versorger.
Es war ein Gesamtpaket, das zur Senkung der Fertilität in der BRD und den westlichen Ländern führte, von Rockmusik, Drogen, Emanzipation, Produktivität bis Pille ergab es eine fatale Melange, welche
zu einem nie dagewesenen Einbruch und dauerhaften Stagnieren der Geburtenrate unter Erhaltungsniveau in Friedenszeiten führte.
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„Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg“ 3. Esra, 4, 41
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