In welcher Hibnsicht ist die (kabelgebundene) e-Mobilität konsequent und alternativlos?
Elektromobilität steht und fällt mit der Gewinnung und Verfügbarkeit von elektrischem Strom. Aber schon bei der Gewinnung wird es "interessant". Betrachtet man die Emmissions- und Ressourcenbelastung sind eigentlich nur Wasserkraft und Biogas-.Anlagen ökologisch wie ökonomisch sinnvoll.
Diese beiden Energiegewinnungsarten unterliegen aber Grenzen - nämlich der Verfügbarkeit von Wasser oder Bio-Abfällen, welche in diesem Lande nur bedingt, sprich in Grenzen, verfügbar sind.
Schon Strom aus Wind oder Sonne ist so regenerativ nicht. Betrachtet man nämlich die Emmissionsbilanz und den Ressourcenverbrauch von der Wiege bis zur Bahre ist z.B. Solarstrom erschreckend schlecht. Alleine in der CO2-Bilanz ist Strom aus Solar in etwa 20x höher als Strom aus Wasserkraft, allerdings auch um in etwa 11 x geringer wie Strom aus Braunkohle.
Ganz contraproduktiv wird es dann bezieht bzw. erzeugt man Strom mittels Gas, Öl oder Kohle - da ist die Emmissionsbilanz im Grunde verheerend.
Jetzt stehen wir aber vor dem Problem - weder Wasser und Bioabfälle stehen unbegrenzt zur Verfügung, sondern beiden Energiegewinnungsarten sind enge Grenzen gesetzt. Strom mittels Sonne, auch wenn emmissionstechnisch nicht der Hit ist nur in etwa 20% im Jahr verfügbar und bei Windkraft scheiden sich die Gesiter - Fakt aber ist, die installierte Leistung betrachtet, dass auch Windkraft scheinbar nicht mehr als 30 - 35% im Jahr verfügbar ist und beide Energiegewinnungsarten haben den "Nachteil" - man produziert Unmassen an Strom, wenn dieser nicht benötigt wird.
Auf welche Technik zur Stromgewinnung will man dann setzen? Einzige Option - die reine Emmissionsbilanz betrachtend - wäre Atomstrom. Zwar ist die Emmissionsbilanz eines Gaskraftwerkes deutlich besser als die eines Kohlekraftwerkes, diese Einsparung wird aber durch den zwingend notwendigen Strommehrbedarf in nicht geringen Teilen konterkariert.
Die Frage der "Alternativlosigkeit" steht und fällt also erst einmal mit der Stromerzeugung und der daraus resultierenden Emmissionen und Ressorucenverbrauch - die zweite Frage ist dann, wie kommt der Strom zu den Menschen (und auch hier muss man bei der dafür notwendigen Infrastruktur die Emmissionbelastung und den Ressorucenverbrauch mit einberechnen) und dann kann am Ende das Ergebnis stehen - e-Mobilität ist deutlich umweltunverträglicher wie ein moderner Verbrennungsmotor. Ich sagte KANN - nicht ist.
Damit aber steht am Ende - warum verweigert sich die komplette e-Lobby, angefangen von den Parteien bis hin zu den Verbände hier "ehrliche" Zahlen auf den Tisch zu legen. Was will man verschweigen bzw. verschweigt man. Dass es am Ende egal wäre ob man auf die Pest Verbrennungsmotor oder die Cholera e-Mobilität setzt, sondern dass es einzig und alleine um lobbygetriebene wirtschaftliche Interessen zum Vorteilk der eigenen Klientel geht?





