


Für wenn Reichweite und Verfügbarkeit des Kfz ein maßgebliches Thema ist - für den stellt ein e-Kfz wohl auf absehbare Zeit keine Alternative dar.
Wer in der Regel aber mit seinem Kfz sich im Bereich 20 - 50, vielleicht auch 100 km am Tag bewegt und eigenem Stellplatz vor dem Haus um dort sein Kfz zu laden - für den kann ein e-Kfz durchaus eine Alternative sein (geht man einmal im Jahr mit dem Kfz auf Reisen könnte man sich auch ein Auto mieten).
Die Thematik dabei ist nur - wenn so ein e-Kfz schon in der Golfklasse (nach Abzug staatlicher Prämien) mindestens 10 000 € mehr kostet als ein Einstiegermodell mit vergleichbaren Fahrleistungen und man eben keinen eigenen Stellplatz (mit Zugang zum Stromnetz) zur Verfügung hat wird es mehr als nur tricky.
Dann lösen sich nicht nur die scheinbaren Kostenvorteile eines "billigen" Strom´s (und damit die Amortisierung der Mehrkosten) in Luft auf - sondern dann stellt sich auch die Frage - wo und wann laden?
Da wird es eelbst in Ballungsgebieten eng, sehr eng.
Nur beispielhaft - Freundin von mir wohnt in Stuttgart und fährt einen e-Smart. Ist für die Frau kein Thema, weil kann auf dem Firmenplatz (Tiegarage) den Smart an die Steckdose hängen.
Ohne diese Möglichkeit - no way, weil nächste "Tankstelle" ist weit mehr als einen Kilometer entfernt und bei 2 Ladestrationen ist die Chance eine "freie" Ladestation zu erwischen gleich null.
Um e-Kfz interessant zu machen brauchst Du ein flächendeckendes Netz an Ladestationen und dies würde alleine für Stuttgart bedeuten ein paar zehntausend Ladestationen (vor allem in Wohngebieten) und dies ist bisher weit und breit nicht zu sehen.
Betrachtet man denn noch den notwendigen Investtonsaufwand sind Kosten von 60, 70 Cent je kw/h wohl eher Realität als Utopie und dann verschwindet der "Kostenvorteil" im Nirwana, denn ein e-Kfz braucht nunn einmal mindestens 3 x soviel Strom wie ein vergleichbarer Verbrenner an Diesel oder Benzin.
Umgekehrt!
3-4 mal effizienter ist der Strom.
Größere Elektromotoren und elektrische Generatoren können Wirkungsgrade von deutlich über 95 % haben, und dies in einem relativ weiten Lastbereich.
Ein Automotor (Ottomotor oder Dieselmotor) ...
Bei niedriger Auslastung (z. B. im Stadtverkehr) dagegen kann der Wirkungsgrad leicht auch unter 5 % absinken.
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Daher verbrauche ich mit meinem e-Golf zB nur 1,4 Liter Diesel-Äquivalent, also 14 kWh pro 100km.
Aber der vergleichbare Golf D in der Praxis 5,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer verbraucht. Also fast das VIERFACHE!
Test: Das taugt der neue VW Golf im Alltag - Bilder - autobild.de
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Im AUTO BILD-Praxistest – also unserer Prüfung inklusive einer Autobahnfahrt mit Vollgasanteil – hat der Golf 5,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer verbraucht.
Aber das hatten wir doch schon x mal!
Igno-ProllBank: Stalker ManfredM, et al...
"Auf viele Essener-Diesel-Fahrer kommt bald ein Fahrverbot zu. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat gerade das Urteil gesprochen. Die Bezirksregierung muss für Essen bis zum 1. April 2019 einen Luftreinhalteplan vorlegen, der eine „Blaue Umweltzone“ enthalte, für die flächendeckende Diesel-Fahrverbote gelten sollen. Geklagt hatte die Deutsche Umwelthilfe."
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Deutschland lässt sich am Nasenring von Öko-Stalinisten-Toyota-Lobbyisten durch die Manege ziehen...
Igno-ProllBank: Stalker ManfredM, et al...
„Die Windflügel sind Sakralbauten für ein neues Glaubensbekenntnis.“ (Hans-Werner Sinn)






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