In bisher ungekanntem Ausmaß wich das ZDF im gestrigen Sommerinterview mit Alexander Gauland von den Sitten und Normen der Presseberichterstattung ab.
Der Fluss des Interviews wurde zugunsten der Einblendung mutmaßlich bestellter "Demonstranten" unterbrochen, denen durch mehrere Kameras und eine exzellente Tonübertragung und -einspielung, die einer technischen Vorbereitung bedurfte, in Bild und Ton Raum gegeben wurde. Richtig wäre es gewesen, ggf. zufällig vorhandene Pöbler zu ignorieren. Der journalistische Zweck des Interviews jedenfalls sollte ein Gespräch über die Inhalte und Positionen von Dr. Alexander Gauland bzw. der AfD sein.
Der in Deutschland gültige Pressekodex verpflichtet zu einer objektiven, die Wahrheit widerspiegelnden Berichterstattung. Verzerrungen, unangemessenen Darstellungen und politischer Diskriminierung wird dort eine klare Absage erteilt.
Gerade der aus Zwangsbeiträgen finanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk, zu dem das ZDF gehört, ist zu einer peniblen Objektivität in der Berichterstattung verpflichtet.
Aufgrund des schwerwiegenden Verstoßes gegen die faire und objektive Interviewführung durch die bewusste Inszenierung von Gegendemonstranten fordere ich die Entlassung des zuständigen Redakteurs.
Dem Bürger jedenfalls hat das Interview einmal wieder bewiesen, dass eine objektive Berichterstattung vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht zu erwarten ist und dieser mithin gegen die vom Bundesverfassungsgericht vorgetragenen Voraussetzungen für die Erhebung der Rundfunkbeiträge verstößt. Es ist Zeit, die Gebühren abzuschaffen. Dafür bereiten wir einen Volksentscheid vor.
Wir haben #GenugGEZahlt!