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Thema: Cannabislegalisierung

  1. #1041
    Mitglied Benutzerbild von Soshana
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    Standard AW: Cannabislegalisierung

    Zitat Zitat von Sing Sing Beitrag anzeigen
    Heroin hat mit Cannabis sativa/indica ungefähr so viel zu tun wie Israel mit dem Judentum. Nämlich nichts.
    Drogen sind gefaehrlich und dienen in meinen Augen nur den Eliten, die das Volk weiter dumm und unwissend halten wollen.

    Der Mensch soll seine Faehigkeiten, die in ihm bzw. ihr stecken, nicht ausschoepfen.

    Drogen sind also wie Fussball und diese ganzen Computerspiele vom NWO Establishment und ihren Bonzen gewollt. Der Poebel soll bei Laune gehalten werden.

    Nichts waere fuer die Bonzen schlimmer, als wenn der Deutsche oder der US Amerikaner ploetzlich aus seinem Daemmerzustand aufwachen wuerde.
    “The powers of financial capitalism had another far reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole.” –Prof. Caroll Quigley, Georgetown University, Tragedy and Hope (1966)

  2. #1042
    Mitglied Benutzerbild von Soshana
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    Standard AW: Cannabislegalisierung

    Zitat Zitat von Suedwester Beitrag anzeigen
    Allerdings muss man schon ziemlich "fertig" mit sich und der Welt
    sein, wenn man als kluger Mensch alles einwirft, was man bekommen
    kann......oder ?!
    Elternhaus.

    Ein Freund von mir ist Sohn eines Milliardaers in den USA, also superreich. Der hat mit 18 einen roten Ferrari geschenkt bekommen. In diesen Kreisen ist das ganz normal. Gelebt haben sie abgeschirmt in einer Riesenvilla.

    Trotzdem war er totungluecklich und hing jahrelang an der Nadel.

    Depressionen waren stark bei ihm. Der eigene Vater hat ihn fruehzeitig abgelehnt und keinerlei Liebe zum Sohn gezeigt.

    Der hat die Sucht aber ueberlebt. Heute ist er wirtschaftlich ein sehr erfolgreicher Mann in den USA.

    Ganz so dumm kann er also nicht gewesen sein.

    Jim Morrison war auch nicht dumm. Der war Sohn eines Navyadmirals.

    “The powers of financial capitalism had another far reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole.” –Prof. Caroll Quigley, Georgetown University, Tragedy and Hope (1966)

  3. #1043
    Mud dispenser Benutzerbild von Suedwester
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    Standard AW: Cannabislegalisierung

    Zitat Zitat von Soshana Beitrag anzeigen
    Elternhaus.

    Ein Freund von mir ist Sohn eines Milliardaers in den USA, also superreich. Der hat mit 18 einen roten Ferrari geschenkt bekommen. In diesen Kreisen ist das ganz normal. Gelebt haben sie abgeschirmt in einer Riesenvilla.

    Trotzdem war er totungluecklich und hing jahrelang an der Nadel.

    Depressionen waren stark bei ihm. Der eigene Vater hat ihn fruehzeitig abgelehnt und keinerlei Liebe zum Sohn gezeigt.

    Der hat die Sucht aber ueberlebt. Heute ist er wirtschaftlich ein sehr erfolgreicher Mann in den USA.


    Wie heisst es in einem Song:

    "Sweet lazy life...champagne and kaviar....sweet lazy life....."

    Offensichtlich reicht auch das nicht als "Sinn des Lebens" aus.

  4. #1044
    Mitglied Benutzerbild von Soshana
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    Standard AW: Cannabislegalisierung

    Zitat Zitat von Suedwester Beitrag anzeigen
    Wie heisst es in einem Song:

    "Sweet lazy life...champagne and kaviar....sweet lazy life....."

    Offensichtlich reicht auch das nicht als "Sinn des Lebens" aus.
    Das war schon teilweise die Hoelle bei ihm. Seine Frau ist an Heroin gestorben. Der Entzug soll sehr hart gewesen sein. Vor allem psychisch.

    Man muss immer wieder an diesen Zustand denken, wenn man Heroin eingenommen hat. Auch nach Jahren. Teilweise sehnt man sich dann danach zurueck. Er hatte immer die allerbeste Qualitaet von einem engen Freund.

    Er hat den Entzug dank seiner Willensstaerke aber allein durchgezogen.
    “The powers of financial capitalism had another far reaching aim, nothing less than to create a world system of financial control in private hands able to dominate the political system of each country and the economy of the world as a whole.” –Prof. Caroll Quigley, Georgetown University, Tragedy and Hope (1966)

  5. #1045
    Mud dispenser Benutzerbild von Suedwester
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    Standard AW: Cannabislegalisierung

    Zitat Zitat von Veltins007 Beitrag anzeigen
    Für interessierte hier eine anständige Dokumentation

    Cannabis auf Rezept
    Beim Umgang mit Cannabis vollzieht sich derzeit ein erstaunlicher Wandel: In immer mehr Ländern wird die Substanz für medizinische Zwecke zugelassen. Die Liste der Krankheiten, die Cannabis angeblich heilen kann, ist lang: multiple Sklerose, Epilepsie, chronische Schmerzen und sogar Hirntumore. Doch wie ist der Stand der Cannabis-Forschung tatsächlich?



    Cannabis als Arzneimittel – für viele klingt das nach einer Ausrede für einen legalen Rausch. Zu negativ ist Cannabis im öffentlichen Diskurs besetzt. Es gilt als Einstiegsdroge, die Jugendliche psychisch abhängig und antriebslos macht. Doch diese Assoziationen erweckt die Pflanze erst seit dem 20. Jahrhundert, maßgeblich seit den Hippies, die schon in den 1960er Jahren die Legalisierung der Droge forderten und den eigenen Konsum gern öffentlich machten. Was die wenigsten wissen: Schon Jahrtausende vor Woodstock war Cannabis bekannt, allerdings nicht als Droge, sondern als kraftvolles pflanzliches Heilmittel.

    Die erste bekannte Erwähnung von Cannabis als Heilmittel erfolgte im Jahre 2737 vor Christus durch den chinesischen Kaiser Shen Nung. Er empfahl das Harz von Cannabis als Heilmittel bei einer ganzen Reihe von Beschwerden und Krankheiten, etwa Verstopfung, Malaria und „Frauenkrankheiten“. Im alten Ägypten fand Hanf ebenfalls Verwendung als Heilmittel, allerdings für einen sehr speziellen Einsatzbereich: den Zehennagel. Das ist im Papyrus Ebers überliefert, einem der ältesten bekannten medizinischen Texte.
    19. Jahrhundert: Wiederentdecker William Brooke O’Shaughnessy

    Dann wurde es eine ganze Weile zumindest in medizinischen Aufzeichnungen still um Cannabis. Hildegard von Bingen soll es im 12. Jahrhundert in ihren Schriften erwähnt haben, jedoch ist darüber nichts Genaueres bekannt. Erst der irische Arzt William Brooke O’Shaughnessy brachte es im 19. Jahrhundert zurück auf die medizinische Agenda.

    Er war als Arzt in Kalkutta stationiert und stellte dort fest, dass Cannabis eine krampflösende, schmerzstillende und entspannende Wirkung haben kann. Seine Folgerung daraus war, dass Cannabis bei Tetanus und Cholera – zu der Zeit in Indien extrem verbreitete Krankheiten – eingesetzt werden könnte. Im 19. Jahrhundert kamen auch die ersten Fertigarzneimittel mit Cannabis auf den Markt, etwa das US-amerikanische Schlafmittel Bromidia.
    Große Erfolge in der Cannabisforschung

    Bald jedoch galten Cannabispräparate als unmodern. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts boomte die Arzneimittelforschung und wirksamere, chemische Wirkstoffe wurden gefunden. Auch wurde Cannabis zunehmend als Rauschmittel bekannt und daraufhin vielerorts verboten. Das gesamte 20. Jahrhundert hindurch gab es immer wieder Studien, die Cannabis positive Eigenschaften als Heilmittel zubilligen. Gleichzeitig wurde oft von politischer Seite gegen diese Studien gekämpft und auf die Gefahren von Cannabis als Rauschmittel hingewiesen.

    Dennoch wurden insbesondere in den 1960er bis 1980er Jahren große Erfolge in der Cannabisforschung erzielt: 1964 gelang es dem israelischen Pharmazeuten Raphael Mechoulam, den psychotropen Wirkstoff THC aus Cannabis zu extrahieren. 1992 war es wieder Mechoulam, der die Rezeptoren fand, an die Cannabis im Hirn andockt und die Teil des sogenannten Endocannabinoid-Systems im Gehirn sind. Seine Forschung trug maßgeblich dazu bei, dass Cannabis heute unter vielen Medizinern als effektives Heilmittel angesehen wird.

    Cannabis wird heute vor allem in der Schmerztherapie eingesetzt, es hilft aber nachweislich auch gegen Übelkeit und Erbrechen sowie gegen spastische Lähmungen und Krämpfe. Es gibt auch Studien, die Cannabis eine Wirksamkeit gegen die Aufmerksamkeitsdefizitstörung ADHS oder gegen die Posttraumatische Belastungsstörung bescheinigen. Diese Studien sind jedoch meist noch nicht durch klinische Tests bestätigt.
    Cannabis auf Rezept

    Beim Umgang mit Cannabis vollzieht sich derzeit ein erstaunlicher Wandel: In immer mehr Ländern wird die Substanz für medizinische Zwecke zugelassen. Die Liste der Krankheiten, die Cannabis angeblich heilen kann, ist lang: multiple Sklerose, Epilepsie, chronische Schmerzen und sogar Hirntumore. Cannabis wird zum Allheilmittel erklärt, doch wie ist der Stand der Forschung tatsächlich? Der Film beleuchtet die vielversprechenden Möglichkeiten von Cannabis, zwischen Fantasterei und wissenschaftlicher Gewissheit.


    Wobei die Freigabe für medizinische Zwecke ´für mich völlig außer Frage steht, denn das sollte ein Selbstverständnis sein. Ein Selbstverständnis in Zeiten, in denen Patienten die übelsten chemischen Medikamente ohne jede Bedenken gegeben werden, da sollte die Gabe von Cannabis eigentlich nicht einmal eine Diskussion wert sein.

    Hier geht es aber um die Freigabe zum Zwecke des Genusses und da sehe ich nur einen Hinderungsgrund: Der langsame Abbau im Körper und die damit verbundene Schwierigkeit Rauschzustände rechtssicher feststellen zu können.

    Der langsame Abbau im Koerper ist allerdings auch --der Vorteil-- gegenueber
    anderen Substanzen. Genau dieser langsame Abbau sorgt fuer den Wegfall
    einer koerperlichen Sucht.
    Weil eben kein kurzer, "heftiger Kick" stattfindet, mit anschliessendem schnellen
    Abbau, der das koerperliche Verlangen nach "Nachschub" ausloest...wie es bei
    anderen Substanzen ueblich ist.

  6. #1046
    Mitglied Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: Cannabislegalisierung

    Zitat Zitat von Suedwester Beitrag anzeigen

    Mit dem generellen Vorschlag den du machst, erreichst du keinen kontrollierbaren
    Handel, keine Trennung vom illegalen Handel mit anderen Substanzen und auch
    keine Einnahme von Steuern.
    Wie willst du auf der Strasse von den Tageseinnahmen der Afros und Nafris
    die Steuern zu kassieren ? Und wer soll das machen ? SEK und GSG 9 ??
    Vergiss es. "Mal eben alles legalisieren" geht so nicht.
    Dazu gehoert ein Konzept welches auch funktioniert.
    Warum funktioniert den das Konzept des Verbots nicht? Weil man nicht Willens ist, das Verbot stahlhart durchzusetzen.
    Und wenn der Verkauf von Drogen legal wäre, dann würde es kaum illegalen Strassenhandel geben.
    Warum brennt den in Deutschland kaum jemand schwarz und warum gibt es keinen illegalen Strassenhandel mit Schwarzgebrannten?
    Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokratie stützt. Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus.
    Stalin - Band 6, S. 148, Ausgabe 1952

  7. #1047
    Mud dispenser Benutzerbild von Suedwester
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    Standard AW: Cannabislegalisierung

    Zitat Zitat von mabac Beitrag anzeigen
    .................................................. .................................................. .........


    Und wenn der Verkauf von Drogen legal wäre, dann würde es kaum illegalen Strassenhandel geben.
    Warum brennt den in Deutschland kaum jemand schwarz und warum gibt es keinen illegalen Strassenhandel mit Schwarzgebrannten?

    Ich weiss......aber nur wenn der -legale Handel- komplett durchdacht,
    organisiert und kontrolliert wird, kann er den Schwarzmarkt weitestgehend
    "ausknocken", moeglicherweise sogar komplett.

    Und deine Frage habe ich uebrigens in einigen meiner Beitraege bereits
    gestellt .........
    Falls du es noch nicht verstanden haben solltest (weil ich vielleicht zu kompliziert
    schreibe, oder so...) :
    Ich bin -- fuer-- die Cannabis-Legalisierung !

  8. #1048
    Mitglied Benutzerbild von mabac
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    Standard AW: Cannabislegalisierung

    Zitat Zitat von Suedwester Beitrag anzeigen
    Ich weiss......aber nur wenn der -legale Handel- komplett durchdacht,
    organisiert und kontrolliert wird, kann er den Schwarzmarkt weitestgehend
    "ausknocken", moeglicherweise sogar komplett.

    Und deine Frage habe ich uebrigens in einigen meiner Beitraege bereits
    gestellt .........
    Falls du es noch nicht verstanden haben solltest (weil ich vielleicht zu kompliziert
    schreibe, oder so...) :
    Ich bin -- fuer-- die Cannabis-Legalisierung !
    Ja, und ich bin für die totale Legalisierung aller Rauschmittlel, trotzdem ich keine konsumiere.
    Der Faschismus ist eine Kampforganisation der Bourgeoisie, die sich auf die aktive Unterstützung der Sozialdemokratie stützt. Die Sozialdemokratie ist objektiv der gemäßigte Flügel des Faschismus.
    Stalin - Band 6, S. 148, Ausgabe 1952

  9. #1049
    GESPERRT
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    Standard AW: Cannabislegalisierung

    Zitat Zitat von Querfront Beitrag anzeigen
    - Wer sagt, dass sowas ein Problem ist?
    - Welcher Art ist das Problem?
    - Und was in aller Welt geht dich das an?
    Ich tu hier meine Meinung kund, das ist der Grund warum ich mich hier äußere .....
    Im echten Leben ist mir ein Kiffer nur ein müdes Leben wert.

    Ein Problem besteht für mich dann wenn ein Süchtiger zu einem Probl3m für die Gesellschaft wird.

    So einfach kann das sein

  10. #1050
    Mitglied Benutzerbild von Querfront
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    Standard AW: Cannabislegalisierung

    Zitat Zitat von Jim_Panse Beitrag anzeigen
    Ich tu hier meine Meinung kund, das ist der Grund warum ich mich hier äußere .....
    Im echten Leben ist mir ein Kiffer nur ein müdes Leben wert.

    Ein Problem besteht für mich dann wenn ein Süchtiger zu einem Probl3m für die Gesellschaft wird.

    So einfach kann das sein
    Das ist doch eine nachvollziehbare Antwort, die gar nicht so weit von dem entfernt ist, was ich zu dem Thema denke.

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