Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
Der Rückgang der AfD in Baden-Türkenberg ist größtenteils auf drei spezifische Faktoren zurück zu führen:

1. Das Wiedererstarken der FDP hat im Stammland der Freien Demokraten sicher einige frustrierte zwischenzeitliche CDU- und SPD-Wähler (und auch einige frühere AfD-Wähler) wieder zur FDP abwandern lassen;

2. Die insgesamt hohe Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2013;

3. Die stark linksgrün-lastigen Multikulti-Ballungsräume der Uni-Städte Freiburg, Heidelberg, Tübingen, Ulm und Stuttgart ziehen den Schnitt der Gesamtstimmen in Baden-Türkenberg herunter. In den Uni-Städten wurden die linksgrünen Kräfte mobilisiert.
Die Schuld bei der FDP suchen wäre ein Armutszeugnis für die AfD. Ich denke eher, dass die sang und klanglose arbeitet der AfD im Stuttgarter Landtag für den Verlust von ca. 100.000 Stimmen verantwortlich zeichnet. Die Bundestagswahl war immerhin eine alles entscheidende Schlacht für die AfD und wenn man da es nicht einmal schafft die Wähler erneut zu gewinnen, bzw. den Stimmenanteil zu erhöhen ....
Übrigens, die gebeutelte SPD konnte im Ländle ihre Stimmen von 679.727 12,7% auf 1.166.404 19,5% Ersstimmen und 982.182 16,4% Zweitstimmen erhöhen und sogar die AfD locker überflügeln.
Die AfD hat´s im Ländle versaut, ich prognostiziere ihr einen Abstieg wie damals bei den REP.