Der Hochfinanz-Ölkrieg um Libyen löste die „Flüchtlingsstampede“ auf Europa aus.
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Ölkrieg Teil 2
geschrieben zu Beginn der Soros-Umsturzrevolte in Libyen 2011:
Weil der libysche Revolutionsführer das Erdöl nicht privatisieren will, wollen ihn jetzt Rothschild-Shell, Rothschild-Soros und Rothschild-Sarkozy stürzen.
(ein etwas holpriger Text aus einem linken Forum)
»Machen wir uns nichts vor, die Libyenkrise kommt den USA sehr gelegen, scheint doch ihr Status der einzigen Weltmacht immer mehr und mehr zu schwinden.
Und Öl ist einer der zentralsten Punkte um eine wirtschaftliche Weltmacht zu erreichen. Libyen ist reich an Öl und Gas, Wind- und Sonnenenergie. Die Entdeckung reicher Erdölvorkommen 1959 machte Libyen in der Folgezeit zu einem der bedeutendsten erdölexportierenden Länder der Welt, sowohl Europa und China, als auch die USA rissen sich*um Libyens reiches Mitgift. Um Libyens Ressourcen ausbeuten zu dürfen, gaben sich die ausländischen Energiekonzerne in Gaddafis Reich die Klinke in die Hand.
Doch Gaddafi entschied sich 1974, die Besitztümer Libyens komplett zu verstaatlichen, heißt – wer mit Libyien Geschäfte machen wollte, mußte dies mit dem Staataschef selber tun. Und um mit Libyen ins Geschäft zu kommen, akzeptierten die ausländischen Energiefirmen harte Bedingungen. BP etwa zahlte knapp 250 Millionen Euro alleine an Provision. Zudem musste der Konzern fast 80 Prozent seiner künftigen Produktionserlöse an die staatliche, libysche Ölgesellschaft NOC abtreten.
Keine ausländische Firma durfte in Libyen ohne einheimisches Partnerunternehmen aktiv werden, das war Gaddafis Bedingung, er wollte eben keinen westlichen Imperialismus in seinem Land.
Auch energiepolitisch ist das Land von großer Bedeutung: Libyen könnte, falls sich die Hoffnungen der Europäer erfüllen, zu einem wichtigen Erdgaslieferanten für den ganzen Kontinent werden. Dann wäre Europa nicht mehr ganz so abhängig von Russland.
In Gaddafis Land, nur 400 Kilometer von der Mittelmeerküste Europas entfernt, liegen die größten nachgewiesenen Ölreserven Afrikas. Ahmed Ghaber, Planungssekretär der staatlichen Ölfirma NOC verbreitete gar die Hoffnung auf noch größere Entdeckungen:
„Mindestens zwei Drittel unseres Öls sind noch gar nicht gefunden“
US-Konzerne drängten nach 20 Jahren der Abwesenheit ebenfalls zurück auf die Ölfelder des einstigen Erzfeindes. Für die USA ist Libyen gegenwärtig der am schnellsten wachsende Exportmarkt.
Amerika und Libyen sind Feinde, auch wenn das jetzt bei der sogenannten Revolution gern bestritten wird. Einzig den Ölhahn drehte Gaddafi den Amerikanern nicht zu, weil er – wie er in einem Spiegelinterview von 1980 auch noch einmal betonte – auf sie angewiesen war, schließlich war der Ölexport die wichtigste, finanzielle Einnahmequelle Libyens.
Und trotzdem, Ghaddafi bestand bis zuletzt darauf, die libyschen Ölkonzerne nicht privatisieren zu lassen, ganz zum Leidwesen von Europa und den USA.
Die USA wollen ihren Weltmachtstatus natürlich behalten, und nach dem verlorenen Irakkrieg mußte man einen anderen Weg finden, um das wirtschaftliche und auch kulturelle Imperium weiterhin aufrechtzuhalten.
Deswegen kam ihnen der Aufstand in Libyen gerade recht. Oder haben sie ihn vielleicht sogar selber inszeniert?
Denn noch heute ist unklar, wer derzeit die Aufständischen sind. Auch wer in dem „Nationalen Rettungsrat“ in Bengasi die Regie führt, ist nicht ersichtlich. Es gibt bis heute keine politischen Aussagen darüber, was die Aufständischen wollen – von der Forderung „Gaddafi muss weg“ abgesehen. Es sind kaum Organisationen zu erkennen. Man erfährt nicht, in welchem Verhältnis die Gaddafi-Gegner, die in Libyen leben, zu den Exilorganisationen stehen und welche Rolle letztere spielen. Auch diese Organisationen, die sämtlich von westlichen Geheimdiensten gesteuert und von westlichen Regierungen finanziert sind, machen keine politischen Aussagen. Offenbar ist die Stimmung in der Bevölkerung auch in den von den Aufständischen beherrschten Gebieten gegen einen Einmarsch der imperialistischen Mächte.
Man kann auf jeden Fall mit Sicherheit sagen, dass die Libyen-Krise den USA zu Gunsten kommt. Denn mit einem möglichen Sturz Gaddafis, könnte man endlich die Verstaatlichung von Libyens Ölfelder zurücknehmen und sie wieder privatisieren. Schließlich verstaatlichte Gaddafi das libysche Öl schon 1969, als er mittels eines Militärputsches die Macht übernahm.
Und seitdem waren die USA und Staaten in Europa entschlossen, Libyen zu zermürben. Das wird von den großen Medien verschwiegen. Die USA und die UN verhängten verheerende Sanktionen, um die libysche Wirtschaft zu ruinieren.
Eines zeigt dieses ganz klar: Libyen ist nicht Ägypten. Sein Führer, Muammar Al-Gaddafi war keine Marionette der USA und der EU wie Hosni Mubarak. Über viele Jahre war Gaddafi Verbündeter von Ländern und Bewegungen, die den Imperialismus bekämpften.
Die USA und Europa werden bald helfen, das Gaddafi-Regime zu stürzen. Bezeichnenderweise hat gerade das Wallstreet-Journal in einem Leitartikel vom 23.2.2011 zu diesem Schritt geraten - warum? Nun, Interesse gewisser Kreise der USA und Europas an Libyen ist leicht zu durchschauen. Libyen hat erwiesenermaßen die größten Öl-Reserven und besitzt das Potential gigantischer Profite für die großen Ölkonzerne.
Das steckt hinter ihrer angeblichen Sorge um demokratische Rechte der libyschen Bevölkerung. Sie wollen eine Regierung, die sich ihnen vollständig unterwirft. Sie haben Gaddafi den Sturz der Monarchie und die Verstaatlichung des Öls nie verziehen.
Fakt ist, den USA sind die Demokratie-Rechte Lybiens ziemlich egal. Denen geht es nur um ihre eigenen, imperialistischen Interessen.
Es ist nur ziemlich feige, dass sie dieses hinter dem „Deckmantel der Demokratie“ verstecken. Aber wirklich wundern braucht man sich darüber nicht – man kennt ja nichts anderes.«
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Libyen-Kampf: Shell-Öl gegen China-Interessen?
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Aus Libyen evakuierte Chinesen: "Schwärmt aus in die Welt"
Flucht aus Libyen - China lernt verlieren
Chinas Chefstrategen drängen die Konzerne des Riesenreichs massiv, ins Ausland zu expandieren. Die Firmen haben gehorsam investiert - auch in Afrika. Angesichts der libyschen Revolution lernt Peking nun schlagartig die Risiken seines Wirtschaftsimperialismus kennen.
Bis in den Hafen von Bengasi hatten es Xu Zhiqiang und seine Kollegen geschafft. Die "Hellenic Spirit", das griechische Schiff, das sie nach Athen in Sicherheit bringen sollte, war schon in Sichtweite, als eine Gruppe bewaffneter Männer sie anhielt und mit vorgehaltenen Waffen Geld, Koffer und Fahrzeuge einforderte. "Die Reise war extrem gefährlich. Aber zum Glück haben es alle aus unserer Firma geschafft", sagt Xu, ein hochrangiger Manager der China Communications Construction Engineering Company (CCCEC).
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»Aber Libyen war nicht nur der „Schurkenstaat“ weil er das Erdöl verstaatlicht hatte, sondern weil er die Amerikaner von ihrem Militärstützpunkt Wheelus vertreib und andere Landfremde auswies, besonders die Juden und weil er gegen Israel eine feindliche Haltung einnahm und somit den „Terrorismus“ unterstützte. Und Freundschaft mit den Palästinensern, Nasser-Ägyptern und Sadam-Irakern hielt«
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Oder geht es der Hochfinanzbande nicht nur um den Raub von Öl, sondern auch um die Vernichtung von Libyens Wassergroßprojekt?
Great Man Made River Project Lybia