
Zitat von
Shahirrim
Das sind keine Entschuldigungen. Er relativiert doch mit seinem: "Tut mir leid, was ich über Frauen gesagt habe, aber Bill Clinton ist doch viel schlimmer, der hat nicht nur geredet, sondern auch zugepackt."
Das ist auch das Maximum, was man sagen darf. Und das nur, wenn man wirklich einen Fehler gemacht hat, aber ganz wichtig ist, dass die Relativierung die Entschuldigung obsolet macht.
Und du vergleichst hier ernsthaft Merkels Haltung bei der Asylfrage mit dem Kreuzfeuer der Medien? Seit wann hat denn ein Politiker was auf das Volk gegeben in der BRD?
Es kommt auf die Medien an, die wollen, dass du dich entschuldigst und da springen die Politiker. Trump nicht, der legt noch nach. So muss man das machen, wenn die Medien empört sind. Medien sind die Feinde, die man vernichten muss. Und nicht bei ihnen einschmeicheln, Stephen Bannon hat dazu das Richtige gestern gesagt. "Es wird schlimmer, aber wir werden auf Kurs bleiben, weil die Medien nicht kampflos ihre Oppositionsrolle hinnehmen!"
Ich respektiere jedenfalls niemanden, der sich bei seinem Feind entschuldigt, nur weil er ihn empört hat. Und ich denke, dass ist unterbewusst bei vielen Menschen so. Leider gibt es kaum Menschen, die dem Stand halten. Selbst Trump ist ja eine Ausnahme, die rechten Führer anderer Parteien haben nicht dies übernehmen können, weil sie viel zu feige sind. Aber das wird irgendwann erkannt werden.