User in diesem Thread gebannt : C-Dur, BRDDR_geschaedigter, tosh, Kosmopolit, Nettaktivist, Kurti, Chelsea and Politikqualle |
Brief und Siegel, dass die Wahlbeteiligung in den von dir angesprochenen Gruppen gering war. Das hat es damit zu tun.
Nichtwähler pauschal zu verachten ist für mich pubertär.
Die Nichtwähler zu verachten, denen alles egal ist und die somit herrschende Missstände billigen, ist das eine.
Aber Nichtwähler zu verachten, die schlichtweg von keiner Partei in ihren Meinungen und Wünschen wahrgenommen bzw. repräsentiert werden, finde ich falsch.
Wenn entsprechende Parteien nicht vorhanden sind, was soll man dann wählen?
Dann hat man nämlich im Endeffekt keine Wahl:
- wählt man nicht, unterstützt man das System
- wählt man eine der Parteien, die sich zur Wahl stellen, auch wenn man ihnen nicht zustimmt, nur dass man wählt, unterstützt man das System
Bei einem 2-Parteiensystem vielleicht, in Deutschland aber mit seinen unzähligen Klein- und Kleinstparteien soll mir keiner sagen, er fände sich nirgends halbwegs repräsentiert. Thema pubertär: für mich ist pubertär sich am einfachsten, nur alle paar Jahre stattfindenden demokratischen Meinungsprozess nicht zu beteiligen und dennoch wie ein Rohrspatz über "die da Oben" zu beschweren.
Wenn niemand zur Wahl geht, weil es keine wirkliche Auswahl gibt, kann das auch ein Ausdruck des Protestes sein.
Wie sehr triumphierte die Lügenpresse, weil weniger als 50% in Ungarn an einem Referendum teilnahmen, obwohl 90% der Wähler Urban unterstützten. Man kann den Spieß umdrehen und so dem BRD-Establishment die Legitimation entziehen, indem man nicht zur Wahl geht. So habe ich es viele Jahr gemacht. Mit der AfD sehe ich aber inzwischen eine wählbare Alternative.
Stell dir vor, es ist Krieg und Kriegsdienstverweigerer und Politikerinnen treiben dich oder deine Kinder in den Tod.
Kriegstreiber, ab an die Ostfront! Eure Freiheit wird diesmal in der Ukraine verteidigt.
Ja, wenn man weiterdenkt, kann es durchaus so kommen.
Ich bin mir sicher, es würde auch so geschehen.
Nur hat mir seine Dankesrede zur Wahl incl. Clintonhuldigung und auch das um Längen ausgedehnte Gespräch mit Obama doch so einige Bauchschmerzen verursacht.
Ich hoffe, er ist nicht der von vielen vermutete Schaumschläger und Umfaller.
Adler sterben und die Ratten gedeih'n.
Tausend Scherben und wo Freiheit war Stein, nur Stein.
Für ein Ausoptierungsgesetz, so dass Landkreise und Großstadtbezirke im Konfliktfall mit Lokalreferendum legal aus lokal unerwünschten Gesetzen ausoptieren können.
Das hätte diesen Effekt: Zentralistische Effizienz und Einigkeit - Dezentralistische Freiheit und Innovation
1. War es keine Clintonhuldigung, sondern Cinton hat doch ihm gratuliert, was er nur wiedergab.
2. Muss man als Präsident gewisse Diplomatie waren, um seine Ziele zu erreichen, und kann nicht wie ein ungehobelter Vollaffe ins Weiße Haus einfahren.
3. Hat Trump mit seiner ersten Regierungserklärung gestern bereits gezeigt, dass er nicht von den Vorhaben abrückt.
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„Groß ist die Wahrheit, und sie behält den Sieg“ 3. Esra, 4, 41
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