Bei mir auf der Arbeit gibt es einen CDU-Opa, der doch tatsächlich einmal mit vollem Ernst vor versammelter Mannschaft von "unserer Kanzlerin " sprach. (Da wurde ich kurz laut.)
Das sind Leute, die ohne Internet leben und für die die tägliche "Tagesschau" um 20 Uhr ein weihevolles feierliches Ritual ist, wo "unsere Kanzlerin" die "Wahrheit" verkündet und den Weg zeigt.
In deren Wahrnehmung ist "unsere Kanzlerin" ein großer Staatsmann; demutsvoll und voller Achtung und Bewunderung blicken diese Leute zu ihr auf. In diesem Milieu ist das alte Staatsethos noch intakt, das seine Berechtigung ansonsten längst eingebüßt hat.
Diese Leute sind verloren, und es lohnt die Mühe nicht, sie überzeugen/beeinflussen zu wollen. Sie leben und denken in ihren fest eingefahrenen Bahnen. Hoffnungslos.
Die jungen Leute hingegen sind zwar dem Bannkreis des monopolartigen Einflusses durch das embedded ÖR-und Privatfernsehen weitgehend entwachsen, aber durch das Internet ist auch eine gewisse Verflachung eingetreten. Jedenfalls bei den politisch uninteressierten Jugendlichen beobachte ich das.
Hier liegt ein gewaltiges Potential brach. Denn die Möglichkeit, diese Jugendlichen durch geschickte Internetagitation einzufangen, ist durchaus gegeben.
Gerade auf diesem Feld der Beeinflussung über das Internet böte sich der zentrale Ansatzpunkt für Widerstandsgruppen, entscheidend metapolitischen (=vorpolitischen, wertungsmäßigen) Einfluß auszuüben.
Das Aktionsfeld und die Möglichkeiten sind riesig, der Zugang ist leicht und der Aufwand, der betrieben werden muss, relativ gering.
Man müßte beispielsweise die Identitäre Bewegung in diesem Sinne ausrichten bzw. in dieser Richtung aufstellen.
Denn das Internet ist das entscheidende psychologische Schlachtfeld, um Vorstellungen und Wertungen der jüngeren Masse entscheidend beeinflussen und gestalten zu können
Selbst kleinen, resoursearmen Internet-Geruillagruppen bietet sich hier die Chance, mit geringem Aufwand signifikanten Einfluss auszuüben und als gestaltende Kraft aufzutreten und effektiv zu agitieren.
Die Verhältnisse könnten ganz gewaltig ins Wanken kommen und sich zu unseren Gunsten verschieben, wenn es da draußen einige duzend relativ gut ausgebildete Psy-Ops Kleinkampfgruppen gäbe, die in vollem Bewußtsein der sich ihnen bietenden Möglichkeiten und ihres Könnens gestalterisch-planmäßig auf den Psychoschlachtfeldern im WWW in Aktion treten.
Die Anstrengungen müßten dahingehen, solches qualifiziertes Personal zu identifizieren, zu sammeln, in Techniken und Methoden auszubilden und heranzuziehen.
Mit geringem Aufwand könnte daraus ein wirklich ganz gewaltiger Machteinfluss erwachsen.




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