Ich hatte vorhin zufälligerweise ein Gespräch mit einer Berufsschullehrerin. Die hatte mit mir ein paar Kurse an der Uni belegt, ich wusste gar nicht, dass die im Umkreis arbeitet.
"Gezwungenermaßen" (bzw. von mir geschickt eingefädelt) kamen wir dann auf die "Flüchtlingsproblematik".
Bei ihnen gibt es sog. Integrationsklassen, da müssen die potenz. Schüler vorher Tests schreiben, die besten Leute werden dann ausgewählt. Alle anderen fallen schnurstracks durchs Raster und es kümmert sich vorerst mal niemand mehr um sie.
Bis vor einem Jahr gab es noch Alphabetisierungsklassen, diese wurden jedoch eingestampft, der Grund: Sie sind nicht rentabel.
Ich fragte, was sie damit meinte, obwohl ich es mir schon denken konnte.
Sie sagte, dass es eine Art "Order" von oben gibt, (sinngemäß) nur "in solche Personen zu investieren, bei denen eine Chance besteht, dass später die Investition zurückfließt".
Nach diesem Satz war mir klar, was sie meinte.
Sie sagte auch, dass es bei den ganzen Kursen, Maßnahmen und auch in der Berufsschule nur darum geht, die Fähigen herauszupicken und zu fördern, früher oder später scheisst sich um die Unbrauchbaren niemand mehr.
Ein 18-jähriger Analphabet würde laut ihr im Schnitt um die 10-12 Jahre brauchen, bis er annähernd fit für eine Berufsausbildung wäre, daher will der Staat nicht in diese Personen investieren.
Bei Zuzüglern, die keine guten Zukunftsaussichten haben, wird sukzessive die Betreuung (auch seitens der Agentur und der Jobcenter) zurückgefahren, man überlässt sie sich selbst.
Sie bekommen dann eben monatlich ihr Geld überwiesen, dass dann eben durch ihren Konsum in die deutsche Wirtschaft usw. zurückfließt, sodass das Minusgeschäft nicht allzu groß ist.
Die Nichtberücksichtigung bzw. mangelhafte Betreuung dient auch der Abschreckung und man hofft wohl darauf, dass diese "Unfähigen" dann früher oder später freiwillig wieder gehen.
Es gibt laut ihr Regionen, in der anerkannte Flüchtlinge mehrere Jahre auf einen Alphabetisierungskurs warten.
Diese Kurse werden aber gar nicht angeboten, es ist nicht erwünscht.
Diese Abschreckung geschieht einerseits hinsichtlich der vielen Analphabeten, die seit Ende 2015 herkunftsunabhängig vermehrt kommen (vorher war wohl das Niveau besser).
Daneben zielt das vor allem auf die Afrikaner ab, weil bei denen das Niveau von grundauf wohl grottenschlecht ist.
Dies zeigt sich auch hinsichtlich des BAMF: Klare Bevorzung von Irakern und vor allem Syrern ist dabei zu beobachten, manche Afrikaner warten 2-3 Jahre auf ihr erstes Interview.
Wobei ich persönlich das mit den Afrikanern schon relativ dämlich finde. Als würden die wieder zurückgehen...bei den Syrern und Irakern sieht das tendenziell wohl besser aus.
Laut ihrer Aussage tritt es mittlerweile auch vermehrt auf, dass Leute vom einen auf den anderen Tag deswegen nicht mehr kommen, weil sie bspw. nach Kroatien zurückgeschickt wurden.
Diese Praxis beobachtet sie jedoch erst seit Ende Juni/Anfang Juli.
Sie sagte, ihre Schule hätte locker genug potenz. Schüler für fünf bis sechs "normale" Klassen und für drei bis vier Alphabetisierungsklassen. Die Ordner mit den Wartelisten quillen über.
Es ist aber politisch nicht gewünscht.
Laut ihr geht und ging es nie um Integration, das ist nur Gelaber, um das einfache Volk ruhig zu stellen, weil man so ein inhumanes Geschäft dem Volk nicht verkaufen könnte.
Wie gesagt, nicht meine Meinung, nur eine Zusf. des Gesprächs. Vielleicht interessiert es ja jemand.


) kamen wir dann auf die "Flüchtlingsproblematik".
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