
Zitat von
Buchenholz
Wer alle Menschen unterschiedlos liebt, dessen Gene halten sich nicht lange im Genpool, das läßt sich mathematisch unbestreitbar nachweisen. Universelle Menschenliebe, sofern nicht durch rein kulturelle Indoktrination aufgedrängt, ist aus biologischer, evolutionärer Sicht eine Maladaptation. Gerade ethnische Herkunft gibt evolutionär betrachtet den sinnvollsten Ausschlag, welches Maß an Risiko man in einer Rettungsaktion einzugehen bereit sein sollte.
Handelt es sich beim zu rettenden um eine tiefe Seelenverwandschaft, um mal einen etwas schwülstigen Begriff zu bemühen, dann ist eine höhere Risikobereitschaft unabhängig von der tatsächlichen ethnischen Verwandtschaft ebenfalls sinnvoll, da dann eine phänotypische Verwandtschaft auf relevantester Ebene, eben der der Persönlichkeitseigenschaften vorliegt. Und letzten Endes geht es ja um den Phänotyp. Aber die höchst individuellen Persönlichkeitseigenschaften kann man bei Fremden nicht abschätzen. Statistisch betrachtet unterscheiden sie sich wesentlich stärker als bei einem ethnisch verwandten und somit ist der natürliche Reflex einer weit geringeren Risikobereitschaft absolut gerechtfertigt und beim Homo Sapiens praktisch immer der Default-Zustand.
Zwischen Franzosen, Esten, Iren oder einem Deutschen würde ich in dem Zusammenhang nicht unterscheiden. Die Bereitschaft zur Rettung eines Afrikaners, eines Orientalen oder Zigeuners meine eigene physische Unversehrtheit ernsthaft aufs Spiel zu setzen wäre bei mir hingegen minimal und schon bei einem sehr sehr geringen Risiko erschöpft. Da ist mir meine Sicherheit schlicht wichtiger, da ich mich und eben auch andere eng verwandte Europäer für wertvoller halte. Es ist eine subjektive Sicht, aber bei solchen Entscheidungen entscheidt jeder Mensch ausschließlich, d.h. zu 100,0% subjektiv.