IDF und russische Armee arbeiten zusammen:[Links nur für registrierte Nutzer]Syrien
Netanjahu und Putin arbeiten zusammenwerden.
Dies sei ein erstes konkretes Ergebnis seiner Unterredung mit Putin und ein wichtiger Schritt für Israels Sicherheit, sagte Netanjahu. „Es reicht, sich die Alternative vorzustellen – eine gefährliche Konfrontation mit Russland“, die sonst durch Missverständnisse entstehen könnte.
Seit Beginn des syrischen Bürgerkriegs hat die israelische Luftwaffe an die zehnmal mutmaßliche Waffenkonvois der proiranischen Hisbollah, die an der Seite der Assad-Truppen kämpft, bombardiert. Damaskus hatte gegen diese Verletzung des syrischen Luftraums protestiert. Inzwischen hat Russland seine Basis an der syrischen Küste nahe Latakia laut US-Erkenntnissen mit 28 modernen Kampffliegern und Transporthubschraubern ausgerüstet, angeblich um das Assad-Regime im Krieg gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) zu unterstützen. Amerikanische Satellitenbilder legen nahe, dass dazu auch russische Sukhoi-Jets vom Typ SU-27 und SU-30 gehören. Sie dienen laut Militärexperten primär dazu, die Luftüberlegenheit zu garantieren, und gelten als wenig geeignet für Einsätze gegen mobile Guerillakämpfer. Das nährt den westlichen Verdacht, dass es Moskau vornehmlich darum gehe, das Assad-Regime zu verteidigen und sich eine russische Vormachtstellung in Nahost zu sichern.
Die Israelis fürchten, dass sich dadurch der eigene Handlungsspielraum einschränkt. So erklärte Verteidigungsminister Mosche Jaalon am Dienstag, Israel lasse sich nicht die Freiheit nehmen, Luftschläge in Syrien auszuführen, sollte die Hisbollah von dort weiter Waffen nach Libanon schmuggeln. Künftig werden sich israelische Piloten vor Einsätzen in Syrien allerdings mit russischen Stellen absprechen müssen. Im Gegenzug soll Putin zugesagt haben, russische Truppen vor Ort würden Rücksicht auf israelische Sicherheitsbelange nehmen. Man wisse um die prekäre Lage auf dem Golan und verurteile jegliche Schussattacken auf die israelische Seite.
Netanjahu betonte zwar, Washington über sein Treffen mit Putin voll informiert zu haben. Sein Moskau-Besuch macht indes deutlich, dass Israel sich nicht mehr allein auf die Schutzmacht USA verlässt.



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