.
"Der Anführer der angeblich fünfköpfigen Gruppe von Attentätern, die einen Anschlag auf das Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und den Niederlanden geplant haben soll, ist einem Bericht zufolge im Besitz eines deutschen Passes. Unter Berufung auf Angaben des französischen Geheimdiensts berichtete die „Hannoversche Allgemeine Zeitung” zudem, die Gruppe habe insgesamt fünf Sprengstoffanschläge geplant. Demnach sollten drei Bomben in einem Fahrzeug mit Zufahrtsberechtigung oder durch ein Mitglied der Gruppe mit Eintrittskarte ins Stadion gebracht werden und dort detonieren.
Einen weiteren Sprengsatz wollten die Terroristen dem Bericht zufolge an einer Bushaltestelle platzieren. Sieben Stunden später hätte die einzige Frau aus der Gruppe einen Sprengsatz an einem nicht näher spezifizierten Bahnhof zünden sollen. Dabei sollte es sich den Angaben zufolge nicht um einen Selbstmordanschlag handeln.
Die Frau sollte demnach mit einem Zug zu dem Bahnhof fahren, dort aussteigen, die Bombe deponieren und mit einem anderen Zug den Tatort wieder verlassen. Die Information sei etwa zwei Stunden vor Anpfiff am Dienstagabend bei den deutschen Behörden eingegangen. Eine halbe Stunde später wurde das Freundschaftsspiel gegen die Niederlande abgesagt.
Wurden am Stadion wirklich keine Bomben gefunden?
Am Abend der Absage erklärte Innenminister [Links nur für registrierte Nutzer](61, CDU) auf der Pressekonferenz, dass die Einsatzkräfte keinen Sprengstoff gefunden haben. Gestern meldete sich bei BILD ein Mitarbeiter des niedersächsischen Sanitätsdienstes, der nach eigenen Angaben am Dienstag rund um das geplante Länderspiel im Einsatz war.
Er behauptet, dass in einem Rettungswagen am Stadion „ein Sprengsatz gefunden“ worden sei. Und: „Im Beisein von Spezialkräften“ sei er aufgefordert worden, „nicht darüber zu sprechen“."
[Links nur für registrierte Nutzer]



Mit Zitat antworten






