Unsinn. Den eigenen Lebensunterhalt sichern zu können, ist allemal Anreiz genug.
Viele sog. "Arbeitgeber" (besser: Arbeitskraftnehmer) zahlen nicht so viel Lohn, wie sie maximal zahlen könnten und was der Wertschöpfung entspricht. Sondern nur so viel, wie sie minimal zahlen müssen. Deswegen ist eine Mindestlohnhöhe unabdingbar.
Wenn der Arbeitsplatz tatsächlich nicht genügend Wertschöpfung erzielt, um den Lebensunterhalt des Arbeiters zu finanzieren, dann hat dieser Arbeitsplatz auf dem Markt eben nichts zu suchen.
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Ach Harz 4 gibt es seit 200 Jahren?
Du verstehst offensichtlich immer noch nicht die Systematik des SGB II.
Nur wer Erwerbsfähig ist bekommt diese Leistung.
Sie ist unter anderem daran geknüpft, dass der Empfänger sich um eine Erwerbstätigkeit bemüht.
Das nicht bei jedem Verstoß die gesamte Leistung gestrichen wird stellt schon eine Privilegierung der Harzer dar.
Umverteilung findet ohnehin ständig statt. Die Frage ist immer nur, in welche Richtung umverteilt wird. Kapitalismus verteilt von unten nach oben um. Mindestlohn steuert in die Gegenrichtung. Die Leistungsanreize werden dadurch sogar erhöht. Denn wenn jemand für seine Leistung so schlecht bezahlt wird, dass er nichtmal seinen eigenen Lebensunterhalt davon finanzieren kann, hat er für diese Arbeit dementsprechend wenig Motivation.
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