Pille, ich hab das versucht während meiner Selbständigkeit und hatte auch ein bissel was zur Seite packen können. Aufgebraucht, weg, nada, niente.
Ich hab den ganzen Bettel vor etwa 5 Jahren hingeschmissen, weil ich einfach pleite war und die Mistsäcke mich noch ausgelacht haben. Um die 200 Stunden im Monat und dann kommen dir die Auftraggeber mit einem: "Naja, ich muss doch erstmal die Handwerkskammer bezahlen. Verstehste doch, oder?!"
Nöö, wollte ich nicht mehr verstehen!
Heute stapel ich Pakete in der Nachtschicht, arbeite 22,5 Stunden in der Woche und verdiene für diese Arbeit ansich gutes Geld. Ich hab massig Zeit für meine Sippe (die Lütte ist voll das Papakind), bekomme diesen Monat ne Prämie, Weihnachtsgeld im November...und bin ein Halbkreisingenieur.
Ich bin jetzt etwas über ein Jahr in dem Job und, abgesehen von den körperlichen Einschränkungen, hab ich mich noch niemals so zufrieden mit ner Stelle gefühlt.
Im April ist dann "Bewertung" und Punktevergabe. Jeder Punkt bringt 100 Euro extra netto Einmalzahlung. Einfach mal so für gute Arbeit nen Schein.
...und dann ist da noch mein Schatz. Die lässt mich nicht auf der Bank vorm Haus vergammeln.
__________________
Zahme Vögel singen Dir ein Lied von Freiheit
Freie Vögel fliegen!
Dieser Riester-Scheissdreck war doch nichts weiter als Hehlerei für die Versicherungswirtschaft.
In ein paar Jahren werden alle, die "riesterten", vor einem gewaltigen Defizit stehen. Bei den heutigen Zinsen (man sollte da eher von Schutzgebühren für endgelagerte Ersparnisse reden, anstatt von Zinsen) werden sich die Riesterer noch furchtbar wundern.
Diese Privatvorsorge war der einer der gewaltigsten Beschisse in der jüngeren Geschichte der BRD.
Aber die Versicherungskonzerne haben prächtig von Herrn Riester profitiert und mitgeholfen, dass die Gewinnerwartungen von Lebensversicherungen nicht ganz ins Minus rutschten.
Sachen zu produzieren um die Menschen in Hungerlohn zu halten was unter Hartz IV Niveau ist - ist in meinen Augen unseriös....wieviel private Gewinne hat die Firma gemacht ????? Darüber wird wohl geschwiegen - viele Deutsche Unternehmer wollten und wollen die Sklaverei und genau diese sind es die sich jetzt auch für Refugees einsetzen und ihren Humanismus entdeckt haben, - das wird bald vorbei sein, wenn die Sie die Integration in den Arbeitsmarkt fordern und von Mindestlohn in diesem Fall auch Humanismismus nix mehr wissen wollen.
Du meinst also, man sollte Nussknacker auf dem Rücken der Arbeiter für 2 Euro herstellen um sie in die USA für 3 zu verscherbeln, damit unsere transatlantischen Freunde günstig deutsche Qualitätsware kaufen können?
Wenn den Mitarbeitern an der Firma und Ihrem Job gelegen ist, könnten Sie sich ja an der Firma beteiligen. Sie müssen den Lohn ja nicht behalten.
Das Geplapper von "linker Politik" in der Hinsicht ist höchst lächerlich. Löhne gehören nach unten genauso gedeckelt wie Gehälter nach oben, um Mißbrauch in jede Richtung zu verhindern.
Die Wirtschaft hat bewiesen, dass sie teilweise nicht fähig ist, sich selbst zu regulieren.
Erkläre mir den Sinn von Arbeit, wenn Du nicht davon leben kannst und am Ende trotz Arbeit beim Amt aufstocken lassen mußt. Subventionierung von Ausbeuterei kann wohl kaum im Sinne einer reichen Volkswirtschaft sein.
Traditionsunternehmen hin und her - wenn der Bedarf nicht da ist, um Nussknacker zu einem vernünftigen Preis an den Markt zu bringen, dann muss mans halt mit Räuchermännchen versuchen.
Im Übrigen ist das auch eine Frage , wie der Konsument damit umgeht. Wer nicht bereit ist, einen Mindestpreis für ein Ei oder einen Liter Milch zu berappen, der muss sich nicht wundern, wenn kleinere Unternehmen krachen
gehen und die Qualität in die Binsen. Wie bereits erwähnt: Scheinbar ist der Markt nicht in der Lage sich sinnvoll ui regulieren, ergo muss der Staat eingreifen. Traurig, aber wahr. Wem nutzen 100000 Millionäre, wenn der Rest
den Kitt aus den Fenstern frißt.
Der Krieg wäre längst vorbei müssten die Schmarotzer an die Front
Manche Ansichten sind zu einseitig. Der Mindestlohn ist nur in einer Volkswirtschaft durchsetzbar, die nicht auf die Produktion einfacher Produkte angewiesen ist.
Kein Unternehmer wird seine Firma schließen, wenn ein geringer Gewinn zu realisieren ist.
Wenn der aufgrund des Produkts, der Nebenkosten und Abgaben entfällt, dann ist Schluss. Grundsätzlich ist ein Mindestlohn positiv zu sehen, aber nur wenn man Verhältnisse wie in der Schweiz hat.
Hier steht der Mindestlohn wieder auf dem Prüfstand. Denn wo sollen die Millionen Flüchtlinge, zum großen Teil Analphabeten, eigentlich arbeiten?
Somit brennt nicht nur eine Zündschnur an dem Gesellschaftsmodell BRD....
Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)