Wir setzen uns für die Menschenrechte in aller Welt ein und schaffen es nicht, Frauen u.Kinder in Asylunterkünften zu schützen.
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Wir setzen uns für die Menschenrechte in aller Welt ein und schaffen es nicht, Frauen u.Kinder in Asylunterkünften zu schützen.
SI VIS PACEM, PARA BELLUM
Grön is det Lunn, Road is de Kant, Witt is de Sunn
Deet is det Woapen van 't hillige Lunn
Jacob Augstein hat sich in dem Interview im DLF heute als Linker gegeben, der Deutschland gern von Ausländern integriert sehen möchte - also pro Flüchtlinge - das wäre gut für die Deutschen, die doch eh so verschlossen sind und ihre - er stellt die Frage, ob die Deutschen überhaupt Kultur haben - Identität bewahren wollen.
Da kann man sich dann auch mal seine Zeitung "der Freitag" anschauen, aber auch er und seine Mitarbeiter müssen auch mit Leuten rechnen, die in ihren Kommentaren abrechnen, mit dieser Denkweise.
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Ausschnitt:
Kommentar:Dass aber nun mit de Maizière ausgerechnet ein kühler Technokrat die Klaviatur der Vereinfachung, Schuldzuweisung und hetzerischen Zustimmungshascherei bedient, statt besonnen zu moderieren und zu regieren, das zeigt eines: Die Bundesregierung gedenkt die bemerkenswerten Worte von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aus den vergangenen Wochen eben nicht [Links nur für registrierte Nutzer]. De Maizière galt stets als loyaler Diener Merkels, doch inhaltlich war er in Asyl-Fragen schon immer näher beim harten Kurs der CSU. Es stellt sich die Frage, ob Merkel tatsächlich noch die aalglatte, kluge Strippenzieherin ist, für die sie viele halten. Oder ob sie nicht vielmehr zum Feigenblatt, zum Ablenkungsmanöver einer Altherrenriege der Union um de Maizière (61) und Finanzminister Wolfgang Schäuble (73, CDU) geworden ist. Eine Kanzlerin, die die Richtlinien der Politik nicht mehr vorgibt, sondern verschleiert.
Die Antwort des Artikeklschreibers:
Hetzerische Zustimmungshascherei, lieber Herr Puschner, ist das, was unter den Schriften des dF-Sonderbeauftragten für den post-sowjetischen Raum und Peripherie seit geraumer Zeit abgeht. Thomas De Maizière ist amtierender Minister für's Bundesinnre und dieser Tage mit einer echt schwierigen Aufgabe konfrontiert. Dass die Hippster-Anarcho-Linke sich noch ein bisschen nach Strich und Faden belügen will, was die Flüchtlingswelle angeht, habe ich natürlich verstanden. Und eigentlich will ich dabei auch nicht stören.
Aber wenn Sie das Asylrecht so ernst nehmen wie ich, dann rechnen Sie doch mal ein bisschen. Deutschland schottet sich ab, schreiben Sie. Okay, vielleicht meinen Sie ein anderes Deutschland als das, in das hinein nur im September 170.000 oder vielleicht doch eher 210.000 Menschen geflohen sind. So wirklich scheint das niemand zu wissen, wonnich.
"Was denn nun? Berechtigte Sorge oder ausbleibende Kriminalitätserhöhung?", fragen Sie. Wo ist der Gegensatz..? Ich sehe keinen. Auch keinen zwischen Angst/Sorge und Willkommenskultur.
Nicht mit einem einzigen Wort zu erzählen, wie es der eigenen Ansicht nach funktionieren soll/kann, dass wir - gemäß unserem Asylrecht, das allen Unkenrufen zum Trotz fortbesteht - in absehbarer Zeit vielleicht mehrere Millionen Menschen nicht nur parken, sondern vollintegrieren wollen, ist eine große Kunst. So gesehen finde ich Ihren Text hervorragend, muss ich sagen. Allerdings schürt er mir ein bisschen zu wenig Erwartungen, die hernach grandios enttäuscht werden müssen.
Auch warte ich noch auf die Erklärung, was an Käfighaltung in Deutschland so viel komfortabler sein soll, als an Zeltstädten in Syrien-Nähe. „Wenn wir jetzt über Grenzen und über Zuzugsbegrenzungen reden, dann wird das nicht an der deutsch-österreichischen Grenze sein müssen, sondern im Bereich Türkei/Griechenland", zitieren Sie De Maizière. Und finden es total doof, dass er mit dem bösen, bösen Erdogan reden will. (Den ich übrigens auch ziemlich böse finde.) Aber mit dem lieben, lieben Putin, dem Guten, reden, das istRealpolitik, nicht wahr. Den muss man verstehen. Da hat Deutschland Interessen. Da singt die Sowjet-Linke im Chorus mit der deutschen Wirtschaft.
Es ist nicht zum aushalten. Welt unter, ehrlich. Augen zu und durch. Übrigens bin ich nicht der Meinung, dass wir im Moment schon überlastet sind. Sie, Herr Puschner, und ich sind es definitiv nicht. So lange wir Zeit zum Schreiben haben und die anderen sich den Arsch dankenswerterweise bis zur Besinnungslosigkeit aufreißen, ist alles in Butter. Das Leben ist schön. Guten Abend.
wer hat gesagt, dass die Bundesregierung nicht mit Erdogan (wie mit Putin) reden soll? Der Minister will der Türkei etwasanbieten. Was wird das wohl sein? Was würde die türkische Regierung wählen, hätte sie bei der deutschen einen Wunsch frei? Ich kann mir da so einiges vorstellen, aber konkret weiß ich es auch nicht. Aber ein Gespräch für Erdogan wäre wohl ein sehr bescheidener Wunsch.
Und zum Widerspruch, den Sie bestreiten: Sorgen, meinetwegen. Aber wenn die Regierung sagt, sie besitze keinerlei Evidenz für Kriminalitätssteigerungen, wie kann sie dann diese Sorgen als berechtigt bewerten?
Nein, ein konkretes Modell, eine Utopie, wie es funktionieren könne, lesen Sie hier nicht von mir. Und von heiahopeia-Vorstellungen bin ich weit entfernt. Es gibt Gewalt unter Flüchtlingen in Unterkünften, es gibt etwa auch geschlechterspezifische Gewalt, Männer verletzten sich allein auf der Flucht befindliche Frauen, urinieren auf sie, während sie schlafen. Aber aus diesen schlimmen, nach den Buchstaben des Gesetzes strafrechtlich zu verfolgenden Übergriffen eine derartige Verallgemeinerung zu machen (sie machen, was sie wollen; sie prügeln sich, sie fahren mit dem Taxi durchs Land) - das ist schon ein Grad an Eskalation der Rhetorik, die mich hellhörig macht.
Übrigens, de Maizière begründete im ZDF auch die Verlängerung der Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtungen auf sechs Monate, Slomka kritisierte ihn da ja sogar ein bisschen. Das wäre Thema für einen eigenen Text, denn ich kann schwerlich einer gewissen Logik dahinter widersprechen, dass wenn die Bearbeitungszeiten der Antragsverfahren kürzer werden sollen (gerade auch im Sinne von Asylsuchenden), eine schnelle, dezentrale Verteilung nicht unbedingt förderlich ist. Ich kann da mitgehen und träume sicher nicht davon, dass 800.000 Menschen innerhalb von ein paar Wochen in Wohnungen, WGs, Studentenheime, zur Untermiete bei Familien, in Mehrgenerationenhäuser und das alles noch in ostdeutschen Gegenden mit einem hohen Abwanderungsgrad.
Aber so langsam sollte man vielleicht anfangen, die riesige Herausforderung in Sachen Wohnungspolitik und -neubau anzugehen.
Das ist eine echt schwere Aufgabe, keine Frage. Aber ich bin voll bei Frau Merkel und nehme ihr ab, dass sie das aufrichtig denkt: Das ist schaffbar. Und dass wir mehr darüber schreiben sollten, wie konkret es schaffbar ist - das nehme ich als redaktionelle Anregung ganz sicher mit in die nächsten Wochen, dass ja aber durchaus Kräfte und Strukturen existieren, die den Weg weisen, konnten Sie aber auch schon im letzten Freitag-Wirtschaftsteil (bzw. [Links nur für registrierte Nutzer]) nachlesen.
Ganz genau: Überlastet sind Sie und ich und viele andere sicher nicht. Das Bewältigungspotential dieser Aufgabe hat viel mit Umverteilung zu tun, ich kenne also noch ein paar mehr, die ganz sicher noch sehr viel weniger als wir beide überlastet sind.
Schöne Grüße,
Sebastian Puschner.
Stellt sich die Frage, warum sollte man das? Die Menschen kommen aus einer Kultur, wo derartiges möglich ist.
Werden die Frauen und Kinder, ohnehin sehr wenige, in ihrem Land politisch verfolgt?
Sie haben viele sichere Länder durchquert...und jetzt wollen Schutz?
Da hält sich mein Mitleid in engen Grenzen...
Dein Programm liest sich zunächst ganz gut.
Aber konsequent angewendet wäre damit nach einigen Jahrzehnten eine ganz überwiegend afrikanisch-arabische Bevölkerung möglich, nur eben vermutlich deutschsprechend und mit deutschen Vornamen, im Ergebnis also eine absolute Umvolkung.
So etwas kann ein nationalgesinnter Deutscher nicht wollen.
.„Es gibt Verbrechen gegen und Verbrechen für die Menschlichkeit. Die Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden von Deutschen begangen. Die Verbrechen für die Menschlichkeit werden an Deutschen begangen.“ Carl Schmitt, deutscher Staatsrechtler und Philosoph
"Der Sieg ging an die Alliierten, der soldatische Ruhm an die Deutschen." Drew Middleton, amerikanischer Militärpublizist


Ja. Ich hatte den Artikel auch gelesen. In Nieheim(!?), Nieburg(!?), Niehaus(!?) oder so ähnlich. Ich komm`jetzt nicht drauf. Ist schon `ne gute Woche her.
Aber ich glaube mich zu erinnern, dass es dort auch wieder "lediglich" um bunt angemalte Grosscontainer in Leichtbauweise handelt. Also nicht das, was unsereins als Reihenhaus bezeichnen würde.
Auf alle Fälle natürlich um Unterkünfte nach deren sich Deutsche in Wohnungsnot die Finger schlecken würden.
Im Prinzip hoffe(!) ich ja, dass sich eine Bevorteilung abzeichnet. Die Stimmung kippt doch bereits. Die Politkaste stottert doch bereits den glühenden Brei heraus.
Warum soll das Nonsens sein? Als 1917 von den Deutschstämmigen in den USA verlangt wurde, ihre Namen zu amerikanisieren, verließen sie ihre Ghettos in New York, Philadelphia und Chicago, gaben ihre deutsche Herkunft (zwangsweise) auf und schmolzen in die Gemeinschaft der Amerikaner englischer Herkunft ein. Mit dem Resultat, dass sie heute zu den wirtschaftlich erfolgreichsten europäischstämmigen Bevölkerungsgruppen in den USA gehören. Weit vor Iren, Italienern, Polen oder Russen, die nie zu ähnlichem gezwungen waren.
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