
Zitat von
Freiheitsbote
Für den Anfang würde es ausreichen, wenn die Rechten nicht immer nur Probleme "aufzeigen", sondern auch immer wieder Lösungen anbieten würden.
Wenn man also zum hundertmilliardensten Mal "aufzeigt", dass es nicht 5 Mio, sondern in Wirklichkeit 15 Mio. Arbeitslose gibt, muss man auch immer wieder erklären, wie man die Arbeitslosigkeit beseitigen und Wohlstand schaffen würde.
Wenn man zum hundertmilliardensten Mal "aufzeigt", dass es Ausländerkriminalität/Deutschfeindlichkeit gibt, muss man auch immer wieder erklären, wie man diese Probleme und Verbrechen beseitigen würde.
Wenn man zum hundertmilliardensten Mal "aufzeigt", dass es dieses und jenes Problem gibt, muss man auch immer wieder erklären, wie man es beseitigen würde, was man anders und besser machen würde.
Wenn man sich in der (politischen) Opposition befindet, darf man nicht immer nur Probleme "aufzeigen", sondern man muss auch und vorallem immer wieder erklären, wie man diese Probleme beseitigen würde.
Man muss immer wieder erklären, was man anders und besser machen würde.
Je häufiger, desto besser. Bis die Menschen es auswendig kennen.
Denn nur so kann man als eine sinnvolle Alternative erkannt werden. Und nur wenn es eine Alternative gibt, kann es auch ein Umdenken geben, was dann positive Veränderungen bewirken kann.
Die Menschen wissen doch, dass die Rechten gegen die ganzen Probleme sind.
Aber kein Mensch weiss, wie die Rechten diese Probleme beseitigen würden, was die Rechten anders und besser machen würden.
Darum können sie unmöglich als sinnvolle Alternative erkannt werden.
Und wie machen die Rechten Reklame für sich und ihre Politik?
Sie kopieren Zeitungsartikel, kommentieren es mit dummen Sprüchen, halten das für "grossartigen Widerstandskampf", kommen sich wie die Revolutionäre vor - und wundern sich dann, dass niemand in ihnen eine Alternative erkennt.