Man gibt sich jedenfalls Mühe:
In Leipzig sind rechte Demonstranten und Gegendemonstranten aufeinander geprallt. Bei den Ausschreitungen wurden mehrere Polizisten verletzt und zahlreiche Fahrzeuge beschädigt.
Rund 350 Flüchtlingsgegner folgten laut Polizei am Samstagnachmittag dem Aufruf der rechten Initiative "Offensive für Deutschland" um den früheren Chef des Anti-Islam-Bündnisses Legida, Silvio Rösler - angemeldet waren zweieinhalbtausend. Zuvor waren 1500 Menschen in der Messestadt gegen Intoleranz und Fremdenhass auf die Straße gegangen. Viele von ihnen versuchten dann, die Demonstration der Rechten zu verhindern. Es kam zu Blockaden - die Randalierer warfen Flaschen, Pflastersteine und Böller.
Polizisten seien aus den Reihen der teils vermummten Gegendemonstranten "massiv angegriffen" worden. Die Beamten hatte alle Mühe, die Lager auseinanderzuhalten. Sogar Wasserwerfer gingen in Stellung, kamen aber nicht zum Einsatz. 13 Polizeibeamte wurden den Angaben zufolge verletzt, 17 Polizeiautos wurden beschädigt, zwölf mutmaßliche Angreifer in Gewahrsam genommen.
"Ich bin entsetzt, mit welcher Brutalität und kriminellen Energie die Chaoten in Leipzig schwere Verletzungen und sogar Schlimmeres bei den Demonstranten und Polizeibeamten billigend in Kauf genommen haben", sagte der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU).
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