
Zitat von
Freiheitsbote
Ja, z.B. ich.
Ein Zyniker ist jemand, der innerlich schon aufgegeben hat und dann das Bedürfnis hat, das ständig zur Schau zu stellen.
Aber er sagt nicht "Ich habe aufgegeben", sondern er verpackt das in dumme Sprüche und kommt sich dabei dann ganz toll vor.
Deshalb will ein Nicht-Zyniker nichts mit Zynikern zu tun haben. Er findet solche Leute ekelhaft und abstossend.
Nicht das wir uns falsch verstehen:
Wenn einer meint, er müsse einen auf Zyniker machen, darf er das gerne tun. Dann gehe ich ihm aus dem Weg und alles ist in Ordnung.
ABER:
Wenn jemand in politischen Zusammenhängen meint, den Zyniker spielen zu müssen und z.B. mit dummen Sprüchen auf Probleme und Verbrechen reagiert, die er eigentlich beseitigen will, dann ist das nicht sinnvoll.
Einige dieser Zyniker halten das aber für eine geniale Strategie, sie meinen das würde etwas bringen, z.B. Zulauf oder gar, dass die Leute endlich "aufwachen" o.ä.
Und da erkläre ich ihnen dann, dass es genau das eben nicht bewirkt, sondern eher das Gegenteil, z.B. dass die Menschen einen (politisch gesehen) nicht ernst nehmen können.
Einige haben das ja auch verstanden. Aber andere sind da eben ganz verbohrt und wollen auch weiterhin auf ein totes Pferd setzen.
Manchmal muss man sich die Freiheit aber auch erarbeiten oder erkämpfen.
Freiheit und Verantwortung gehören aber zusammen. Freiheit kann nur funktionieren, wenn man die Verantwortung übernimmt, die die Freiheit mit sich bringt.