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Thema: Sammelstrang: Flüchtlinge/ Asylbewerber

  1. #22061
    Mitglied Benutzerbild von mick31
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    Klimawunderland
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    Standard AW: Sammelstrang: Asylbewerber

    Zitat Zitat von Dornröschen Beitrag anzeigen
    Paßt vielleicht nicht ganz hierher:
    Astrologisch gesehen:

    Pluto im Zeichen Steinbock

    bedeutet, alte Strukturen werden mit Gewalt zerstört es wird zu vbiel Gewalt und Reglementierungen geben
    Es kommt zum endgültigen Zusammenbruch von Macht und Finazstrukturen, dies kann zu Unruhen ind er Bevölkerung beitragen.
    Gleichzeitig weist die Konstellation auch auf die Entwicklung innovativer Machtstrukturen hin.
    Die Hilflosigkeit der Politik wird spätestens jetzt sichtbar.
    Die Immobilienpreise können international fallen.
    Die Kreditkarten können out sein: nächste Pleitewelle!
    Die Banken und Versicherungen ( außer den solide wirtschaftenden) Insolvenz anmeldem.
    Der Ex- und Import stagnieren ( aufgrund fehelenden Vertrauens der Länder untereinander)
    Strenge Regeln, Verbote und Gesetze erlassen. Beschneidung persönlicher Freiheiten.
    Die Bundeswehr zum Schutze des Inneren ( Falls das Volk sich gegen die Obrigkeit erhebt)
    Wir eine Diktatur, einen Polizei oder einen Militärstaat erleben?
    Bodenschätze an Wert gewinnen.

    Ab 17.3.15 Uranus Pluto Quadrat. Wir bekommen mit plötzlichen Zusammenbrüchen zu tun. Haben stets mit Pleiten, Revolutionen zu tun.
    Es sorgt für Klärung dieser in den letzten Jahren sich immer weiter für die Bevölkerung negativ offenbahrenden Einflüsse.
    Mit Gewalt wird etwas von einem in den anderen Zustand versetzt.
    Danach wird nicht mehr so sein, wie es einmal war.

    Wirtschaft, Politik und Währungen unterstehen einschneidenden Veränderungen.
    ES wird eine Transformation stattfinden.

    Es gibt inzwischen Politiker die aus iher Haltung, das sitzen wir aus erwachen und Kritik ausüben.
    Vielleicht haben wir doch die Chance, den Wahnsinn aufzuhalten und mit den gleichen Taktiken, z.Zt. psychische Gewalt, Gehirnwäsche.
    Gehts noch idiotischer?

    Wo ist Merkels Stasiakte?

  2. #22062
    NICHT GEHIRNGEWASCHEN Benutzerbild von Strandwanderer
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    Standard AW: Kippt die Stimmung zur Zuwanderung nach Europa?

    Zitat Zitat von Erik der Rote Beitrag anzeigen
    das die Stimmung inoffiziell schon lange gekippt ist sieht man an der Kommentarliste bei Zeit Online die als einzige namhafte Zeitung noch die Kommentarspalten offen gelassen hat zum Thema (im gegensatz zur FAz etc. die alles eingestellt hat )

    die Zeit ist eine Zeitung mit sehr linksliberalen Publikum und da sieht man das die Leute empört sind !!

    einfach die Kommantare lesen

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Gleich der erste Leserkommentar (der darüber wurde gelöscht):

    "Was soll man denn hier eigentlich noch diskutieren, man wünscht sich doch keine offene Meinung mehr?! Die ZEIT ist eine der wenigen Medien die die Kommentarfunktion zu diesem Thema noch nicht gesperrt hat (siehe Spiegel, Bild und Konsorten) trotzdem werden Kommentare zensiert die gar nicht ins rechtsradikale Spektrum fallen. Die Gesellschaft ist gespalten, aber anders kann es auch gar nicht sein, es gibt zu der Flüchtlingsthemaatik bzw. zu dieser Völkerwanderung unterschiedlichste Auffassungen die absolut alle gehört werden müssen.
    "Ich missbillige, was du sagst, aber würde bis auf den Tod dein Recht verteidigen, es zu sagen" Diese Aussage wird Voltaire zugeschrieben und beschreibt das oberste Prinzip der freien Meinungsäußerung, mit der ich mich als Demokrat abolut identifiziere und die ich auch in unserer Verfassung verankert sehe. In Deutschland 2015 sehe ich dieses Prinzip zerbrochen darniederliegen: Der öffentliche Diskurs hat diese Bezeichnung nicht mehr verdient. Jegliche Zeitungen, privaten Fernsehsender sowie das Staatsfernsehen schwimmen auf einer ideologischen Welle und profilieren sich als die moralisch überlegene Meinungshoheit. Kritik und Bedenken der einfachen Menschen, also des deutschen Souveräns, werden weggefegt mit Relativierungen und der oft geschwungenen, sogenannten "Nazi-Keule". Die DDR mag nicht mehr exisitieren, aber ihre Mittel und Wege die öffentliche Meinung zu kontrollieren und zu diktieren ist präsenter denn je."

    Anmerkung: Bitte diskutieren Sie über das Artikelthema. Kritik an der Moderation richten Sie bitte an [Links nur für registrierte Nutzer]. Die Redaktion/sg

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    .„Es gibt Verbrechen gegen und Verbrechen für die Menschlichkeit. Die Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden von Deutschen begangen. Die Verbrechen für die Menschlichkeit werden an Deutschen begangen.“ Carl Schmitt, deutscher Staatsrechtler und Philosoph

    "Der Sieg ging an die Alliierten, der soldatische Ruhm an die Deutschen." Drew Middleton, amerikanischer Militärpublizist

  3. #22063
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    Standard AW: Sammelstrang: Asylbewerber

    Ja da hört die Toleranz schon auf. Wahrscheinlich nicht mal durchgelesen.

  4. #22064
    GESPERRT
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    Standard AW: Sammelstrang: Asylbewerber

    Nur ein Aspekt des Ungelösten Asylantenproblems, der uns auf Jahre oder Jahrzehnte hinaus beschäftigen wird!:

    Kampf um Wohnraum

    Wohin mit anerkannten Flüchtlingen?

    Ob dieser Zorn am Ende wirklich verständlich ist, das sei mal dahingestellt. Auf jeden Fall mehren sich beschämende Meldungen wie zum Beispiel "Rechtsextremist uriniert auf Flüchtlingskinder" oder "Brandanschlag auf geplante Flüchtlingsunterkunft".

    [Links nur für registrierte Nutzer]Flüchtlinge warten auf Wohnraum



    Und weil das so ist, ist es höchste Zeit, dass zu gut gemeinten Appellen und Symbolpolitik mehr konkrete Entscheidungen hinzukommen. Denn diese Zahl von den mindestens 800.000 Flüchtlingen, die in diesem Jahr allein nach Deutschland kommen werden, diese Zahl flößt Respekt ein.

    800.000, das sind mehr Menschen als die Stadt Frankfurt am Main Einwohner hat. Etliche von diesen 800.000 werden bleiben, und wo sollen die Menschen dann wohnen? Eric Beres, Oliver Heinsch und Ulrich Neumann sind dieser Frage nachgegangen.

    Bericht

    [Links nur für registrierte Nutzer]Gerhard Weingärtner, Anwohner



    Ludwigshafen, im Stadtteil Mundenheim. Da, wo die Stadt eigentlich schon aufhört, am Rande, da leben sie – schon lange. Doch jetzt müssen die Bewohner hier plötzlich raus.

    O-Ton, Gerhard Weingärtner, Anwohner:

    »Wo sollen wir hin? Es sind fast vierzig Jahre, die ich hier wohne.«

    Frage: Sie werden einfach rausgeschmissen?

    [Links nur für registrierte Nutzer]Nicolaus Röder, Anwohner



    O-Ton, Nicolaus Röder, Anwohner:

    »Ja. Wir müssen raus, damit Platz wird für andere.«

    Frage: Für wen?

    O-Ton, Nicolaus Röder, Anwohner:

    »Ich sag lieber nichts.«

    Was passiert hier gerade? Die Siedlung wurde vor 50 Jahren als Notunterkunft für Obdachlose gebaut. Viele sind hier geblieben, haben Arbeit gefunden, Kinder bekommen und sich hier eingerichtet.

  5. #22065
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    Standard AW: Sammelstrang: Asylbewerber

    O-Ton, Markus Trabold, Anwohner:»Ich muss meine Wohnung verlassen, und da werden Asylantenwohnungen gemacht. Das finde ich nicht in Ordnung!«

    Die Häuser waren schon lange marode, sollten irgendwann weg. Aber erst jetzt werden sie tatsächlich abgerissen. Hier sollen Wohnungen für Flüchtlinge entstehen.

    Auch Altenpflegerin Tanja Zeiß und ihre Mutter, die als Putzfrau arbeitet, haben den Eindruck wegen Flüchtlingen das zu verlieren, was sie sich über Jahre erarbeitet haben. 80 Quadratmeter für sechs Personen, 400 Euro im Monat.

    [Links nur für registrierte Nutzer]Tanja Zeiß, Anwohnerin



    O-Ton, Tanja Zeiß, Anwohnerin:

    »Es ist klein, aber fein.«

    Frage: Wie sind die Chancen, hier in Ludwigshafen wieder etwas zu finden?

    O-Ton, Ramona Zeiß, Anwohnerin:

    »Ja, schlecht!«

    O-Ton, Tanja Zeiß, Anwohnerin:

    »Ganz schlecht. Entweder sind die Mieten zu hoch und die Wohnungen zu klein. Weil wir brauchen ja vier Zimmer Küche und Bad.«

    Frage: Und was machen Sie, wenn Sie nichts finden für das Geld?

    [Links nur für registrierte Nutzer]Tanja Zeiß, Anwohnerin



    O-Ton, Ramona Zeiß, Anwohnerin:

    »Keine Ahnung.«

    Sozial Schwache, die für Flüchtlinge weichen müssen. Sozialer Sprengstoff. Ludwigshafen ist in dieser Art wohl ein extremer Einzellfall. Doch zeigt sich hier etwas, was bald häufiger in Deutschland droht?

    Bezahlbarer Wohnraum ist heute so knapp wie nie zuvor. Beispiel Sozialwohnungen: Innerhalb von nur zehn Jahren ist die Anzahl dieser Wohnungen dramatisch gesunken. Ein Minus von 40 Prozent.

    Was bedeutet das angesichts der dramatisch steigenden Flüchtlingszahlen?

    Matthias Günther. Der Wissenschaftler aus Hannover beschäftigt sich seit langem mit den Chancen einkommensschwacher Menschen auf dem Wohnungsmarkt.
    [Links nur für registrierte Nutzer]

  6. #22066
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    Standard AW: Sammelstrang: Asylbewerber

    Wir haben eine akademische Pastorentochter und einen Pastor aus der ehemaligen DDR, die bestens damit vertraut sind wie man einen totalitären Staat ohne Meinungsfreiheit aufbaut und die Menschen gegenseitig auspielt. Erinnere an die Stasi, die dann Vergünstigungen bekamen, während die denunzierten ins Gefängnisds wanderten oder mit Unannehmlichkeiten rechnen mußten, samt Familie.
    Da haben wir doch die richtigen Volksvertreter gewählt. Wen wundert es dann, das wir kontrolliert und abgehört werden.

    Frage mich wie lange wird es dauern, daß man hier seine Meinung nicht mehr äußern kann, ohne Besuch zu bekommen.

  7. #22067
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    Standard AW: Sammelstrang: Asylbewerber

    O-Ton, Matthias Günther, Wirtschaftswissenschaftler:»Die ganzen Flüchtlinge, die im Moment in den Übergangseinrichtungen sind, in den Gemeinschaftsunterkünften, die kommen eigentlich erst nächstes Jahr so richtig auf den normalen Wohnungsmarkt. Also bei dem gegenwärtigen Bauniveau ist klar mit einer Verschärfung der Konkurrenzsituation zu rechnen.«

    O-Ton, Ausruf Mitarbeiter des Landesamts:

    »Saheb Achmed. Saheb Achmed.«

    Berlin, vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales. Flüchtlinge werden aufgerufen und registriert. Hunderte – jeden Tag. Sie sind froh, es ins sichere Deutschland geschafft zu haben.

    O-Ton, Flüchtling:

    »Deutschland ist sehr gut und sehr nett.«

    Wenige Meter entfernt: Lange Schlangen vor einer Beratungsstelle der evangelischen Kirche. Hier wird Flüchtlingen geholfen, eine eigene Wohnung zu finden. Bundesweit ein fast einmaliges Projekt – finanziert vom Land Berlin.

    Dem Ansturm ist man schon jetzt kaum noch gewachsen.

    Frage: Was ist denn die Schlange hinter Ihren?

    [Links nur für registrierte Nutzer]Frederike Subklew-Sehume, Leiterin Beratungsstelle



    O-Ton, Frederike Subklew-Sehume, Leiterin Beratungsstelle:

    »Die Schlange im Moment hinter Ihnen sind alles Leute, die heute keine Nummer gekriegt haben und keinen Termin haben und sozusagen heute nicht dran kommen können, zu einem neuen Sprechtag wieder kommen müssen.«

    Frage: Die Sie wegschicken müssen?

    O-Ton, Frederike Subklew-Sehume, Leiterin Beratungsstelle:

    »Die wir wieder weg schicken müssen.«

    Frage: Das muss doch frustrierend sein?

    O-Ton, Frederike Subklew-Sehume, Leiterin Beratungsstelle:

    »Ja, ist es auch.«

    Sie haben Glück. Der Sicherheitsdienst ruft sie zur Beratung.

    O-Ton, Mitarbeiter Beratungsstelle:

    »Nummer 260.«

    Weil sie schon länger als drei Monate in Berlin sind, dürfen sie sich eine eigene Wohnung suchen. Das soll auch Flüchtlingsunterkünfte entlasten. Doch auch in Berlin ist preiswerter Wohnraum extrem knapp. Mindestens doppelt so viele Wohnungen würden hier allein für die Flüchtlinge gebraucht.

    Wir treffen eine junge syrische Familie, als Flüchtlinge anerkannt, in einem Übergangswohnheim der evangelischen Kirche. Er ist Dekorateur, sie Studentin. Sie sind seit einem Jahr in Berlin, erwarten ihr zweites Kind. Verzweifelt suchen sie schon monatelang nach einer Wohnung. Erfolglos. Deshalb leben sie bis heute auf 21 Quadratmetern mit Gemeinschaftküche.

    [Links nur für registrierte Nutzer]Mohammad al Mthyab, syrischer Flüchtling



    O-Ton, Mohammad al Mthyab, syrischer Flüchtling:

    »Ich habe keine Hoffnung mehr, eine Wohnung zu finden. Wir haben wirklich viel gesucht, waren in vielen Hausverwaltungen. Aber immer wieder wurden wir abgelehnt.«

    O-Ton, Rehan al Fashtaki, syrischer Flüchtling:

    »Das hier ist keine richtige Wohnung, eine eigene wäre wirklich besser. Das ist unser größtes Problem.«




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  8. #22068
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    Standard AW: Totes Flüchtlingskind - es zerknüllt einem das Herz - Schande über die Propagandisten

    Zitat Zitat von tosh Beitrag anzeigen
    Nein, Ertrunkene kommen nach 3 Tagen wieder hoch.

    Wie kommt eine Flügelklappe nach La Reunion? Gibt es etwa Strömungen?

    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Ganz einfach. So ne Flügelklappe ist ein abgeschlossener Hohlraum, gefüllt mit Luft. Und da gibt es den sogenannten statischen Auftrieb. Und deswegen treibt so ne Flügelklapper auch an der Oberfläche. Den statischen Auftrieb hat aber ein frisch Ertrunkener nicht, deswegen geht er unter. Ich darf mal daran erinnern, dass vor kurzem gemeldet wurde, dass ein älterer Mann inm irgendeinem See ertrunken war, was nach etwa 1 Stunde auffiel. Und da kam die Feuerwehr und hat ihn nicht von der Oberfläche abgekeschert, weil er dort trieb, sondern er wurde mit Tauchern vom Boden geborgen, wohin er schon Minuten nach dem Ertrinken hin abgesunken war.
    So, und nun schau dir mal das Bild an, wo das Kind am Strand liegt. Direkt vor der Wasserlinie . Dort hin kann höchstens ein auf dem Wasser treibendes Stück gelangen, aber niemals ein untergegangener Körper.
    Selbst wenn da eine Strömung gewesen wäre, so schafft die es wohl kaum, den Körper so weit ans Ufer zu bringen, weil irgendwann der Körper so weit aus dem Wasser ragt ( Gewässer werden in der Regel immer flacher zum Ufer hin, Badestrände sowieso), dass die Kraft des Wassers nicht mehr genug Angriffsfläche findet.
    Nun erklärte mir noch mal, wie die Leiche des Jungen bis aufs Ufer gespült werden konnte.

    „Falls Sie in einem Land leben, in dem Sie für das Fischen ohne Angelschein bestraft werden, jedoch nicht für illegalen Grenzübertritt ohne gültigen Reisepaß, dann haben Sie das volle Recht zu sagen, dieses Land wird von Idioten regiert.“
    Miloš Zeman, Präsident der Tschechischen Republik seit 2013




  9. #22069
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    Standard AW: Kippt die Stimmung zur Zuwanderung nach Europa?

    Nicht in Freiburg. Dort werden Kinder zum Jubeln hingeschickt.

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  10. #22070
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    Standard AW: Sammelstrang: Asylbewerber

    Mit der erfolglosen Suche haben viele Familien zu kämpfen, sagt die Heimleiterin. Ein Jahr dauere es mindestens, manchmal sogar sehr viel länger.O-Ton, Christiane Wahl, Leiterin Übergangswohnheim:

    »Ich habe aber auch schon Familien begleitet, früher in einer anderen Einrichtung, die durchaus mit mehreren Kindern zwei, drei Jahre sogar im schlimmsten Fall gebraucht haben. Und das, können Sie sich vorstellen, ist natürlich für die Familie eine Belastung, aber auch gerade für die Kinder.«

    [Links nur für registrierte Nutzer]Christiane Wahl, Leiterin Übergangswohnheim



    Drei Jahre bis zur eigenen Wohnung! Dabei kommen immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland. Und Immer mehr von ihnen werden bleiben. Der Anteil der anerkannten Flüchtlinge unter allen Asylsuchenden ist in den letzten fünf Jahren von 16 auf 35 Prozent gestiegen.

    Die Organisation Pro Asyl schätzt, dass dieser Anteil angesichts der vielen Kriegsflüchtlinge noch weiter steigen wird.

    O-Ton, Günter Burkhardt, Pro Asyl:

    »Die Politik hat lange Jahre die Augen davor verschlossen. Vor der Tatsache, dass bezahlbarer Wohnraum generell für Menschen mit geringem Einkommen in den Ballungsräumen fehlt. Niemand kann eine Konkurrenz wollen zwischen den Schwächsten der Schwachen.«

    [Links nur für registrierte Nutzer]Günter Burkhardt, Pro Asyl



    Zurück nach Ludwigshafen-Mundenheim. Die meisten Bewohner der alten Häuser sind ausgezogen. Einige Anwohner in normale Wohnungen. Doch andere hat es in diese benachbarten Wohnblöcke verschlagen: Notunterkünfte. Ein Abstieg, wie sie finden.

    Tanja Zeiß führt uns in eines der Häuser zu ihrem Freund. Statt mit seiner Familie im alten Haus lebe er jetzt in dieser Wohn-WG für Obdachlose. Ohne richtige Heizung. Ohne eigene Dusche. Im Keller gebe es drei Duschen für alle im Haus, erzählen sie.

    O-Ton, Tanja Zeiß, Anwohnerin:

    »Das ist jetzt ein Zimmer. Normal sind in so einem Raum zwei Personen.«

    Frage: Und wie finden Sie das, dass sie jetzt da drüben mit der Familie raus müssen?

    O-Ton, Marcel Dietz, Anwohner:

    »Scheiße.«

    Frage: Warum? Die Flüchtlinge müssen doch auch irgendwo hin?

    O-Ton, Marcel Dietz, Anwohner:

    »Ich habe nichts gegen die. Das dreht sich da drum: Die schmeißen uns da unten raus. Ich kriege eine Wohnung ohne Dusche. Die kriegen da unten neue Dinger hin gebaut mit Dusche und Heizung und was weiß ich alles.«

    Sie fühlen sich vertrieben wegen der Flüchtlinge. Diese Vorgänge in ihrem Stadtteil sieht die evangelische Pfarrerin von Mundenheim mit großer Sorge. Das hätte so nicht passieren dürfen, sagt sie.

    [Links nur für registrierte Nutzer]Birgit Kiefer, Christuskirchengemeinde Mundenheim



    »Gleichzeitig wird das jetzt abgerissen und es wird etwas Neues gebaut für Flüchtlinge. Und es entsteht der Eindruck, wir müssen gehen, wir müssen unsere Heimat verlassen, und für die, die da kommen, wird jetzt was Neues gebaut.«

    Tübingen. Noch eine Stadt, die aus allen Nähten platzt. Die Wirtschaft boomt. Selbst Arbeitnehmer und Studenten finden hier kaum günstigen Wohnraum.

    In seiner Stadt muss Oberbürgermeister Boris Palmer bis Ende des Jahres Hunderte neue Flüchtlinge unterbringen. Jetzt will er hart durchgreifen. Gegen Wohnungsleerstand. Treffen mit einem Immobilienbesitzer.

    O-Ton, Boris Palmer, B'90/Grüne, Oberbürgermeister Tübingen:

    »Was ist denn mit Heizung so? Alles abgeklemmt, aber noch da?«

    [Links nur für registrierte Nutzer]Robert Weihing, Immobilienbesitzer



    O-Ton, Robert Weihing, Immobilienbesitzer:

    »Genau.«

    Mit wenig Aufwand ist das Gebäude also schnell nutzbar. 300 qm – mehrere Wohnungen für Flüchtlinge könnten hier entstehen. Obwohl das Haus schon seit zwei Jahren leer steht, hat es der Besitzer erst jetzt der Stadt angeboten.
    [Links nur für registrierte Nutzer]

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