In Kanjiža fragen sich die Bewohner weiterhin, warum Tausende Flüchtlinge durch ihre Stadt ziehen. Scheinbar haben sich Hunderttausende seit dem Frühjahr wie auf Kommando in Bewegung gesetzt, obwohl Bürgerkriege und Armut ihre Heimat schon seit vielen Jahre beuteln. Kanjiža-Gemeindevorsteher Lacko behauptet, dass es sich um eine "bestens organisierte Flucht" handele. Die verschiedenen Nationen würden von "Anführern in speziellen T-Shirts" geführt. Geld sei reichlich vorhanden und werde über den Finanzdienstleister Western Union organisiert. Auffällig sei auch, dass die Gruppen in der Regel gezielt mithilfe von GPS-Daten unterwegs seien. "Und da ist leider unsere beschauliche Stadt Kanjiža als letzter Punkt vor der ungarischen Grenze markiert."
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